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Grass' Israel-Schelte: Dichter im Abseits
dapdGünter Grass ist Schriftsteller - aber auch eine politische Figur. Sein Gedicht zum Konflikt zwischen Israel und Iran hat deshalb in Berlin heftige Reaktionen aus den Reihen von Regierung und Opposition provoziert. Die Zeilen des Nobelpreisträgers stoßen fast ausnahmslos auf Ablehnung.
Grass' Israel-Schelte: Dichter im Abseits - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
- #250 05.04.2012 11:04 von
- #251 05.04.2012 11:27 von
- #252 05.04.2012 11:51 von
Aus der Keule Antisemitismus
ist mittlerweile ein Trommelstöckchen geworden das kein intelligenter
Mensch mehr ernst nehmen kann. Wenn es trotzdem weiter eingesetzt
wird läßt das Rückschlüsse zu und die sind für die Anwender nicht sehr
schmeichelhaft. Und so ausnhmslos ist die Ablehnung auch nicht,
nur bei Vordenkern und einem Teil der Meinungsbeeinflusser.
Unabhängig vom Verfasser dieses mit letzter Tinte verfaßten Gedichts,
verstehe ich die Aufregung nicht. Ist in dem Inhalt ein Fehler, zeigt es
nicht die aktuelle Situation und was hat die Aussage mit einem
Nobelpreis ( Literatur ) zu tun? Etwas mehr Unaufgeregheit stände
den Kritikern gut zu Gesicht, besonders einem Herrn Gröhe der zu
Hochform aufläuft ähnlich dem gehbehinderten Herrn der im
Sportpalast die Nation zur Geschlossenheit aufrief. - #253 05.04.2012 11:51 von
Genau: die freiwilligen Rückzüge aus Südlibanon, Gaza, Teilen des Westjordanlandes, das jahrelange geduldige Ertragen von tausenden Terror-Raketen, ein historisch einmaliger Siedlungsstopp... "nichts unversucht gelassen um mit seinen Nachbarn im Streit zu leben"?
Herzlich willkommen auf unserem Planeten. Wer so etwas schreibt, muss von einem anderen Stern sein. - #254 05.04.2012 11:55 von
Kommentar zum Thema
Es sollte doch immer bedacht werden, wer hier wen bedroht. Das Regime in Teheran will Israel auslöschen, bestreitet den Holocaust und provoziert die Welt mit dem Atomstreit. Israel will Frieden mit seinen Nachbarn, wird von diesen (früher mehr) aber in seinem Existenzrecht bedroht, besonders von den Iranern. Grass legt seine Sicht der Dinge aber so aus, als wenn Israel die Existenz der arabischen Welt bedrohe. Irgendwie klingt Grass sehr bitter. Warum macht er sowas?
- #255 05.04.2012 11:55 von
Nicht halb so bedauerlich wie die Tatsache, dass er antisemitische Tiraden absondert und das hier kaum jemanden zu stören scheint.
Er spricht expressis verbis von "Israel". Von der Differenzierung, die Sie ihm zu seiner Verteidigung andichten wollen: keine Spur. - #256 05.04.2012 11:57 von
- #257 05.04.2012 12:03 von
Da das bereits seit Jahren nicht mehr geschieht, also seit Jahren kein Grund und Boden mehr beschlagnahmt wird, ist Ihre Frage wohl irrelevant. Zudem hätten die palästinensischen Führer längst einen Kompromiss mit Israel finden und gemeinsam Grenzen vereinbaren können, wenn sie das denn jemals gewünscht hätten. Aber sie träumen immer noch davon, dass sie morgen stark genug sind, um Israel zu vernichten. Und sie leben ja auch gar nicht schlecht von den Flüchtlingshilfen der UNO und dem Terrorgeld aus Iran.
- #258 05.04.2012 12:05 von
- #259 05.04.2012 12:19 von
Thema
Was für ein Siedlungsstopp? Und was für ein freiwilliger Abzug aus dem Gaza Streifen? Sorry, aber sie haben keine Ahnung! Israel ist aus dem Gazastreifen abgehauen, weil es seine Siedler nicht beschützen konnte! Und für die Raketen vom Gazastreifen und vom Libananon, übrigens auch die Folge jahrzehntelanger Repressionen, hat sich Israel herzliches bedankt und zwar in dem sie die ganze Infrastruktur in Schutt und Asche gebombt hat! Was letztendlich wieder dazu geführt hat, dass sich weitere Palästinenser dem bewaffneten kampf angeschlossen haben. Ein endloser Kreislauf, der seit jahrzenten andauert und in Unschuld kann dort wirklich keiner baden!
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