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Grass-Interviews im Fernsehen: Der Dichter wehrt sich

DPAGünter Grass wittert eine Kampagne. Angesichts der Kritik an seinem Gedicht über die Atommacht Israel spricht der Autor in TV-Auftritten von einer "Gleichschaltung der Medien" in Deutschland. Die Vorwürfe gegen die Regierung in Jerusalem bekräftigt Grass - und rügt zudem die israelische Siedlungspolitik.

http://www.spiegel.de/kultur/literat...826045,00.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Günter Grass wittert eine Kampagne. Angesichts der Kritik an seinem Gedicht über die Atommacht Israel spricht der Autor in TV-Auftritten von einer "Gleichschaltung der Medien" in Deutschland. Die Vorwürfe gegen die Regierung in Jerusalem bekräftigt Grass - und rügt zudem die israelische Siedlungspolitik.

    Grass-Interviews im Fernsehen: Der Dichter wehrt sich - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Kultur
    Er hat doch nicht unrecht. Noch vor Tagen
    lasen wir einen Bericht im SPON, wonach in
    Israel versucht wird, Ostjerusalem durch
    Ansiedlung, Palestineneserfrei zu bekommen.

    Kann doch jeder selbst nachlesen, ist ja nichts
    Neues.
    Neu ist nur, das es durch Grass hochoffiziell wird,
    was aber wiederum in D. nicht poitisch korrekt ist.
    Jeder drittklassige Hinterbänkler versucht sich
    dann lauthals zu profilieren.
  2. #2

    Doppelte Standards? Ja!
    Dämonisierung? Ja!
    Delegitimierung? Die logische Folge.

    Gut, dass man sich über die unsäglichen Aussagen des alten Mannes aufregt. Außerdem sollte er mal den Begriff 'Präventivschlag' nachschlagen:

    "Als Präventivschlag oder Präventivkrieg wird ein militärischer Angriff bezeichnet, der einem angeblich oder tatsächlich drohenden Angriff eines Gegners zuvorkommen und diesen vereiteln soll, also eine Offensive in defensiver Absicht."
  3. #3

    Zitat von DerKritische Beitrag anzeigen
    Neu ist nur, das es durch Grass hochoffiziell wird,
    was aber wiederum in D. nicht poitisch korrekt ist.
    Jeder drittklassige Hinterbänkler versucht sich
    dann lauthals zu profilieren.
    Es heißt in diesem Falle "poetisch nicht korrekt". ;)
  4. #4

    Günter Grass wittert eine Kampagne

    Recht hat er!

    Die deutschen Journalisten haben sich auf ihn eingeschossen, ohne ds "Gedicht" richtig gelesen zu haben. Grass kritisiert alle am Konflikt betéiligten Parten. Grass fordert nur etwas klassisches, was alle vom Iran fordern. Die Inspektion seiner Anlagen durch die Atombehörde in Wien. Weshalb kann Israel das ablehnen, während man Kriege gegen den Iran und früher gegen Nordkorea plante. Israel muss seine nukleare Macht gegenüber dem Rest der Welt offenlegen und sich den Kontrollen unterwerfen. Es kann nicht sein, dass man sich das Recht auf einen Erstschlag vorbehält und gleichzeitig Atomwaffen produziert.
  5. #5

    Themen verwechselt

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Günter Grass wittert eine Kampagne. Angesichts der Kritik an seinem Gedicht über die Atommacht Israel spricht der Autor in TV-Auftritten von einer "Gleichschaltung der Medien" in Deutschland. Die Vorwürfe gegen die Regierung in Jerusalem bekräftigt Grass - und rügt zudem die israelische Siedlungspolitik.

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    Mit der Kritik in Bezug auf die Siedlungspolitik hat er Recht. Mit der Kritik an Israel in Bezug auf den Iran hat er Unrecht. Leider hat er das in seinem "Gedicht" verwechselt.
  6. #6

    und was sagen die Schriftstellerkollegen?

    Es ist ein wichtiges Thema aber immer noch keine Debatte. Wo sind die Deutschen Intellektuellen? Wo sind die deutschen Philosophen und Schriftsteller, die sich dazu äußern sollten? Auf die Meinung der Politik und der Medien kann man im Grunde verzichten. Diese ist und bekannt. Ich erwarte aber, dass sich die Intellektuellen unserer Gesellschaft dazu äußer. Oder haben sie etwa keinen Mut?
  7. #7

    .

    Bei dieser ganzen Geschichte frage ich mich: gibt es jetzt auch schon ein Frühlingsloch?
  8. #8

    Es

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Günter Grass wittert eine Kampagne. Angesichts der Kritik an seinem Gedicht über die Atommacht Israel spricht der Autor in TV-Auftritten von einer "Gleichschaltung der Medien" in Deutschland. Die Vorwürfe gegen die Regierung in Jerusalem bekräftigt Grass - und rügt zudem die israelische Siedlungspolitik.

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    muss echt die hölle gewesn sein für den Oberschwätzer, 2 Jahre ohne Feedback. Lasst ihn nochmal lallen.
  9. #9

    Oh je ! Der große Schriftsteller

    ... schreibt "mit letzter Tinte " (!) ein Gedicht (aha)
    , Überschrift :"Was gesagt werden muß " , über ein hochaktuelles hochstreitiges politisches Thema , mit Worten und Sätzen , die mit Sicherheit "mißverstanden" werden würden wenn nicht mußten ...

    Es muß gefragt werden : hat er noch alle Tassen im Schrank ?


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