aber eigentlich finde ich das Gedicht ganz gut. Das Bild mit Sokrates, der den Becher zurück gibt, gefällt mir.
dapdEr hat es wieder getan: Günter Grass mischt sich erneut mit einem Gedicht in die politische Diskussion ein. Sein Thema diesmal: die prekäre Lage Griechenlands und die ihm von der Europäischen Union abverlangten Sparanstrengungen. Ein Skandal ist nicht zu erwarten.
Günter Grass dichtet über Griechenland - SPIEGEL ONLINE
aber eigentlich finde ich das Gedicht ganz gut. Das Bild mit Sokrates, der den Becher zurück gibt, gefällt mir.
Noch eins: Guenther Grass ist nicht mehr allein: Zweiundzwanzig Nobelpreistraeger, Politiker aus allen Laendern der Welt, und-und-und, fordern inzwischen die Aufgabe dieser Wahnsinnspolitik, bei der (vergesst Ihr nicht) Euer Land eine ganze Menge Geld verdient!
Ich weiss wirklich nicht, ob alle diese Bemuehungen uns, Hellenen, helfen werden, denn die Weichen fuer die totale Zerstoerung des Landes sind schon laengst gestellt, eine Schadensfreude und eine Warnung sollen jedoch genannt werden:
Fr. Merkel erleidet staendig Niederlagen und
Passt auf, denn ein eventueller Austritt Hellas aus der Eurozone wid Euch beim "allerwertestem" (Eurem Geld) treffen.
Gruss aus Athen
Ein Hellener
[QUOTE=pantelis1;10261511]Natuerlich war Griechenland nie die Wiege Eurer "Demokratie" usf, usf ...
dieser Dialog zwschen einem aufgebrachten Deutschen und einem beleidigtem Griechen - mhock und pantelis1 - .
So unterschiedlich sind doch noch die Gemüter - selbst im irgendwie "vereinten" Europa, was sich ja mehr und mehr zu einer Schicksalsgemeinschaft entwickelt.
Interessant ist ja auch, dass den Deutschen immer wieder ihre (NS-)Vergangenheit um die Ohren gehauen wird - gell pantelis1. Da sind dann doch noch Rechnungen offen.
sind in dieser wettbewerbsorienierten und leistungsorientierten Gesellschaft die Regel und sind auch erst die Anfänge von sehr vielen Veränderungen die jedem Einzelnen noch ins Haus stehen werden. Die Kurzdenker werden sich die nächsten 20 Jahre noch heftig wundern. Die Mehrzahl der Menschen haben weder das Gedicht noch die Gedanken zwischen den Zeilen begriffen. Kunst kann nachhaltig wirken. Aber nur wenn daraus kein Kapital mehr geschöft werden kann.
About Grass
Was gesagt werden muss
Was gesagt werden muss – ein Pamphlet.
Ist da aber einer von der Literatur,
Biedermann von zweifelhafter Moral,
nimmt Maß nach seiner Statur –
GefallSucht aber beflügelt den Bau :
Ein Mahnmal soll‘s werden,
gegen das Vergessen und schwindende Interesse an seiner Person – wer kennt jene noch – geweiht durch Berufene –
die zahlreichen Träger dieses einen Preises von der Literatur.
Jener Herr von der Literatur –
sendet der Welt SEINE OsterBotschaft PUR – ‚
(ein Schelm, der Böses dabei denkt)
macht sich zum Narr‘ und geistigen HofSchranz :
Der Herren von Teheran.
Diese aber brauchen zur inneren Diktatur den äußeren Feind –
sprechen von Auslöschung desselben –
schütten mit bezahlten Banden Ihr Öl in die Flamme regionaler Konflikte –
doch durch jene werden die GastVölker mehr terrorisiert
denn der vermeintliche Feind.
Wollen wohl ans ‚GanzGroßeFeuer‘ –
um die von ihnen so verachteten GlaubensBrüder der Gegend zu beherrschen –
den Rest der Welt aber zu bedrohen.
Sind eine der vielfältigen Spitzen der ‚AntiModerne‘ in ihrem allgegenwärtigen Kampfes gegen Teile der ‚Moderne‘ als da wären
Toleranz, Freiheit und Ratio –
- ein Kampf, der in uns selbst tobt -
denn - wenn wir lesen können :
So in dem kauzigen Herrn von der Literatur.
Aber der besagte Herr von der Literatur findet Claqueure …. Aufgeregte und Aufreger selbst,
dabei GutMenschen sicherlich von Statur und Herkunft –
auch besorgte Damen und Herrn von der Kunst und Kultur –
ihre Entlohnung liegt in der Genugtuung –
sind Auswurf eines fatalen BildungsSystems nur –
Neurotiker von Berufung allemal –
und lassen unter sich bei dem Wort vom Atom –
wollen kontrollieren, sich selbst aber jeglicher Kontrolle entziehen –
wie der belobte Herr von der Literatur.
Der Herr von der Literatur will mahnen, urteilen, warnen –
hat aber geschichtlich schon derbe danebenGegriffen.
Er ist nun mal von der Natur: Die Götter allwissend –
allemal besser weiß es der Titan von der Literatur !
Doch die Moral seines Urteils ist fatal :
Sie sollen Kontrolle haben –
die besorgten Damen und Herren –
auch die von der Kunst und Kultur –
befiehlt wohlmeinend allen Völkern der Region
der Herr von der Literatur –
!Ha!
soll doch noch zum guten Ende –
SEIN deutscher Segen die Welt bewegen !?
Die Welt nimmt zur Kenntnis und dreht sich –
verärgert, vielleicht grinst Sie auch nur –
beim Anblick des kuriosen Alten von der Literatur !
Tut, als dass er nichts wär‘ als einer von der Literatur –
will uns ein !Denk-Mal! des BiederSinnMannes hinterlassen
– und ist doch BrandStifter nur.
Nicolaus von Schlaechter-Koch
Die Wiege der Demokratie zeigte doch schon damals, an was es auch heute noch krankt: eine abgehobene Oberschicht schiebt sich gegenseitig die Posten zu, das Volk schaut zu und macht mit.
Übrigens sollen schon die ersten Aminosäureverbindung in der Ursuppe ihr Zusammenleben nach demokratischen Regeln gelebt haben, indem sie irgend wann einmal darüber abstimmten, welche Zellen sich zu welchem Körperteil weiterentwickeln würden.