REUTERSWas sind die Lieblingsfilme von Apple-Angestellten? Wie heißen Singles, die bei Facebook als Entwickler arbeiten? Und wo gehen meine Freunde am häufigsten aus? Solche Fragen beantwortet Facebooks neue Suchfunktion - der Test.
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/g...-a-878449.html
Und das ist erst der Anfang des gläsernen Users.
Die Cloud, Standortdienste, Navigationssysteme, Google, Facebook und Apple.....
Das wird ein Fest für die Datensammler, denn die Lemminge die diesen Mist nutzen werden nicht weniger, sondern mehr.
Ich warte nur auf den Aufschrei, der irgendwann kommt, man hätte das alles ja nicht gewusst.
Wie hat schon Sascha Lobo treffend gesagt:
Das Web 2.0 ist längst überholt, aber der User 2.0 ist gerade mal beta.
Das Problem ist dass Schulen, Vereine und Medien über Facebook ihre Veranstaltungen, Dokumente, Diskussionen usw organisieren. Sobald der grosse Teil der Freunde über Facebook kommunizieren, ist der soziale Druck hoch daran teilzunehmen. Denn nicht daran teilzunehmen bedeudet dass man von den Treffen oder Veranstaltungen nicht erfährt.
Ich wünsche mir dass wenigstens öffentliche Schulen, Parteien und öffentlich rechtliche Medien ein soziales Netzwerk wählen das nicht kommerz getrieben ist. Alternativen könnte friendica oder diaspora sein.
Es wäre sicherlich eine sinnvolle Aufgabe von Universitäten solche alternativen soziale Netwerke voranzutreiben. Denn der Bedarf nach einer Kommunikation über das Internet, die nicht kommerziell ausgewertet werden ist da.
.. und es gibt ein paar Schlaue, die genau das zu ihrem Vorteil ausnutzen können. Facebook erlaubt es wunderbar, am eigenen Bild zu malen. Man muss etwas aufpassen, aber es geht sehr gut. Die FB-Seite eines Kollegen ist z.B. darauf optimiert, ihn für Frauen möglichst attraktiv zu machen.
Unverschämt ist es auf jeden Fall. Ich hege den Verdacht, daß es auch verboten ist.
Die Teilnehmer stimmen zwar dem Kleingedruckten zu, in dem irgendwo auch drinsteht, daß sie Facebook das alles erlauben. Aber: *Wir* haben diesem Kleingedruckten *nicht* zugestimmt und wir haben auch die lieben Bekannten nicht bevollmächtigt, Facebook den Gebrauch unserer Daten zu erlauben.
Eine weltweite Sammelklage betroffener Nichtteilnehmer gegen Facebook wäre wohl auch für eine so große Firma keine harmlose Sache mehr.
Das ist doch unproblematisch. Der Account besteht aus einem Namen und einem Foto, auch dem man nichts erkennen können muss. Man muss keine Freunde haben, nur in der entsprechenden geheimen Gruppe Mitglied sein (man kann den Account sogar so einstellen, dass man keine Freundschaftsanfragen bekommen kann). Wenn man nicht gerade einen seltenen Namen hat, verrät man gar nichts über sich. Anderenfalls wissen die Leute nur, dass man ein FB-Konto hat, auf dem nichts zu sehen ist.
dank google, handies und I- pads werden sogar persoenliche such interessen erfasst und dem profil einer person zugeordnet. Also nach was auch immer Sie im Netzwerk suchen, allse wird personenbezogen gespeichert.
Liebe Facebook/Apple/Google/Smartphone/Streetview/Cloud Hasser:
Haben Sie sich schon einmal Gedanken darüber gemacht, dass die Nutzer sozialer Netzwerke überwiegend NICHT aus hirnamputierten, fremdgesteuerten Lemmingen bestehen?
Das man diese Dienste durchaus nutzen kann, ohne sich vor der Welt zu entblößen? Nennt sich Medienkompetenz.
Schon mal drüber nachgedacht, wo Ihre Krankenkasse Ihre persönlichen Daten speichert? Sie wissen es nicht? Nun, auf irgendwelchen Servern. Irgendwo. Genau wie Ihre Bank diesen virtuellen Datensatz, den Sie Girokonto nennen, irgendwo speichert. Oder das Einwohnermeldeamt. Die verkaufen Ihre Daten sogar an Adresshändler. Was ist mit Schufa, Creditreform, KFZ Zulassungsstelle, GEZ? Und Ihr Webmail Account? Unverschlüsselt liegen Ihre privaten Mails in der "Cloud". DAS sollte einem zu denken geben - und nicht der belanglose Mumpitz der aufFacebook gepostet wird.