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Grand Hotel Heiligendamm: Pleitehaus am Meer

Getty ImagesEin Strandkorb-Foto vom G8-Gipfel machte das Grand Hotel in Heiligendamm weltberühmt, jetzt rücken die Insolvenzverwalter an. Der Geschäftsführer der Luxusherberge gibt der Gemeinde eine Mitschuld an der Pleite und spricht von Sabotage.

http://www.spiegel.de/reise/deutschl...818190,00.html
  1. #60

    Sie haben recht

    Zitat von mimas101 Beitrag anzeigen
    paßt einfach nicht in die heutige finanzielle Landschaft.
    Nur weil mal ein Fürst vor gut 200 Jahren dort lustwandelte und schwamm wird noch lange keine mondäne Reichenecke daraus.
    Außerdem scheint es so das die Hotelbesitzer offensichtlich den halben Ort samt Strand zu ihren Privateigentum erklären lassen wollten damit die Reichen, auf die man setzt, auch kommen mögen. Sowas paßt in die heutige Zeit ebenfalls nicht mehr.

    Bemerkenswert: Das Hotel wurde über einen Fond finanziert. Hmm, da dürften einige Anleger wohl wieder mal ein paar Märker verlieren.
    Absperren, aussperren, ausgrenzen, alles mir, nichts den anderen. Das Geschäftsmodell funktioniert so nicht. Wenn ich den Feldberg im Schwarzwald größräumig absperre, kann ich auch leicht Geld einnehmen. aber das haben manche immer noch nicht verstanden. die Natur ist für alle da. Gut so gelaufen. Wir brauchen bezahlbare Feriendomizile für Familien. Wer einen exklusiven Single-Urlaub machen möchte fährt eh in andere Gefilde.
  2. #61

    Na und?

    Zitat von lassedoch Beitrag anzeigen
    Genau hier sehe ich das Problem. Die Deutsche Demokratische Republik ist im Ort allgegenwärtig.
    Ist doch gut so.
  3. #62

    Kein Titel

    [QUOTE=ego66;9731001]Zu DDR-Zeiten haben sich die Leute um Ferienplätze an der Ostsee geprügelt - gut, 5-Sterne-Urlauber waren keine dabei.QUOTE]

    Da war die Auswahl an potentiellen Reisezielen für den Sommerurlaub auch noch überschaubar. Müritz, Ostsee, Schwarzmeerküste oder Plattensee... ;-)
  4. #63

    Dann kaufen

    Zitat von willema Beitrag anzeigen
    Ein schönes Beispiel aber leider kein Einzelfall in Meckpom, wo durch Kommunen Investoren verschreckt und behindert werden. Auch in anderen Orten werden Investoren gelockt um in dann nach Fertigstellung die Nutzung zuversagen, s.a Kühlungsborn. Man bekommt das Gefühl das MeckPom das viele Geld haben will aber nicht die Nachteile die Tourismus mit sich bringt.
    ABER was ist MECKPOM ohne Tourismus, nur eine öde Wüste.
    Leider bin ich auch davon betroffen
    sie doch ganz Mek-Pom, wenn sie sich so reich und belästigt fühlen. sie sind wohl nicht auf die Gesellschaft angewiesen, machen ihre eigene Infrastruktur, ihre eigene Kläranlage, ihre eigene Stromleitung...usw.
    Ja, zu zahlen ist die Gemeinschaft gut - was? Aber danach bitte alles mir.
    Widerlich - diese Einstellung, aber eben auch typisch deutsch.
  5. #64

    reiner Neid

    Zitat von jgb Beitrag anzeigen
    Wer braucht den sowas, wo irgendwelche Neureichen in zwei Nächten, das Einkommen eines Hartz IV Empfänger mit einem 1 Euro Job verprassen.
    Auweiha, sie können ja vor Neid schon nicht mehr laufen...

    Wo soll der Mehrwert beim zehnfachen sein, außer dass die Großkotze unter sich sind.
    Der Mehrwert ist deutlich: ich solchen Hotels bin ich vor Leuten wie ihnen sicher und muss nicht in diese neidvollen geifernden Gesichter schauen und mir ihre billigen Sprüche anhören.

    Wenn aber jetzt aus ebenfalls reinem Neid das Hotel zu einem Zoo gemacht wird, wo angeblich Reiche (wer oder was ist das überhaupt?) wie in einem Zoo begafft werden, dann bleiben die halt weg - das macht keiner gerne mit, auch nicht Gäste in einem € 20.- Hotel.
  6. #65

    Gut ist

    Zitat von flower power Beitrag anzeigen
    Ist doch gut so.
    Gut ist, dass von den DDR-Überresten bzw. Ruinen von Jahr zu Jahr landesweit immer weniger zu sehen ist. Der Geist dagegen ist nicht so leicht ausrottbar. Aber auch das wird besser.
  7. #66

    Warum auch nicht

    Zitat von anders_denker Beitrag anzeigen
    Selbst wenn ich das Geld habe zahle ich nicht Preise wie in einer Hamburger 5-Steren Bude.
    Auf´s Geld kommt es nicht an, das Preis-Leistungsverhältnis muss stimmen, ebenso das Umfeld. Dazu kommt noch die Erreichbarkeit. Die müssen mir schon etwas Besonderes bieten, damit ich diese doch recht lange Anfahrt auf mich nehme; einfach nur ein Hotel dort hinstellen, 5 Sterne dran pappen und auf "die Reichen" warten - das ist eine super Anleitung zum Pleitegehen.

    So wie jetzt ziehe ich jede ihrer salop gesagten 5 Sterne Bude in Hamburg vor.

    Abgesehen von einigen Ausnahmen sind wohlhabende und Promis oft rechte Geitzkrägen.
    Warum auch nicht. Rockefeller hat mal gesagt, er ist nicht reich geworden von dem Geld, das er ausgegeben hat...
  8. #67

    Es wäre sicher kein Verlust

    für die Allgemeinheit das Hotel zu schliessen und den Strandabschnitt wieder für alle Menschen zu öffnen.
  9. #68

    Heiligendamm

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ein Strandkorb-Foto vom G8-Gipfel machte das Grand Hotel in Heiligendamm weltberühmt, jetzt rücken die Insolvenzverwalter an. Der Geschäftsführer der Luxusherberge gibt der Gemeinde eine Mitschuld an der Pleite und spricht von Sabotage.

    Grand Hotel Heiligendamm: Pleitehaus am Meer - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Reise
    Jetzt ist mir auch klar, weshalb ich letzten Sommer nur zwei belegte Strandkörbe am hoteleigenen und abgesperrten Strand gesehen habe. Dabei waren die Körbe rechts der Seebrücke alle belegt.
    Schade, wo doch die Geschichte von Heiligendamm, Sturmflut, die betenden Mönche und natürliche Aufschüttung des Dammes doch so bewegend ist. Dieser Sturmflut verdangt Heiligendamm seinen Namen.

    Trotzdem war das weiße Luxushotel und die daneben liegenden Villen, welche nach und nach restauriert und als Luxus-Eigentumswohnungen verkauft werden sollen, von der Seebrücke aus herrlich schön anzusehen.
  10. #69

    Pleitehaus

    Zitat von ebs1 Beitrag anzeigen
    Die Situation Heiligendamm ist im Artikel falsch beschrieben.
    Zum einen wurden zahlreich Einwohner u.a. durch Abstellen von Strom / Gas / Wasser aus ihrem Heimatort Heiligendamm vertrieben, damit dort nich so viel gewöhliches Volk herumlaufen kann. Mit öffentlichen Geldern wurden der Strand, die Promenade, das gesamte Hotelumfeld.....
    Luxushäuser werden eben und das zum Glück nicht überall angenommen, Luxu für einige wenigen brauchen wir doch nicht überall.
    Falsches Konzept, zu viele Steuergelder zum Fenster hinausgeworfenm, so sieht die Politik aus.
    HR


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