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Grammy-Verleihung: Lady wer?

Bei der 53. Grammy-Verleihung suchte die Musikwelt nach einem einigenden Zentrum - und fand mit Lady Antebellum doch nur eine Country-Popband, die*außerhalb Amerikas kaum Erfolg haben*dürfte.*Potentielle*Favoriten wie R&B-Star Kanye West schieden wegen der kuriosen Wahlperiode*der Awards aus.

http://www.spiegel.de/kultur/musik/0...745396,00.html
  1. #1

    Eye in the Sky: Alan Parsons Project

    Interessant, dass eine Gruppe mit einem Lied abräumt, dass sich zwar fast anhört wie „Eye In The Sky“ vom Alan Parsons Project, aber weder Alan Parsons noch Eric Woolfson (die beiden Komponisten von „Eye In The Sky“) in den Credits bei Lady Antebellum’s „Need You Now“ vorkommen!

    Und keiner wundert sich darüber!
    Naja, wer in den USA kennt schon eine britische Band. *bg*
  2. #2

    ....

    Zitat von Geckoman Beitrag anzeigen
    Interessant, dass eine Gruppe mit einem Lied abräumt, dass sich zwar fast anhört wie „Eye In The Sky“ vom Alan Parsons....
    Endlich einer, der es auch gemerkt hat.
    100% Eye in the Sky!
  3. #3

    Der Autor schreibt:

    ...über Best New Artist Esperanza Spalding:

    "Die 26-Jährige Jazz-Bassistin und Sängerin spielt netten Wohnzimmer-Jazz und fällt vor allem durch eine eindrucksvolle Afro-Frisur auf..."

    Mit Verlaub, Herr Bayer, aber Ihr Kommentar ist eine Frechheit und offenbart Ihre Ahnungslosigkeit in Sachen Spalding.

    Coole Frisur hin oder her: Eine schlichten "Wohnzimmerjazz" spielende Musikerin wäre sicherlich nicht mit 20 Jahren (!) zur jüngsten Dozentin des TOP U.S. College of Music, Berklee, in Boston, ernannt worden, wäre nicht mit Anfang 20 schon mit Jazzgrößen wie Stanley Clarke, Pat Metheny, Joe Lovano u.v.a. und auf der Montral Jazz Festival - Bühne unterwegs, wäre nicht seit ihrem 2. Album auf Dauerwelttournee. Tritt nicht mit Stevie Wonder auf, jammt nicht privat mit Prince, und spielt auch nicht im Weißen Haus und auf dem Osloer Friedensnobelpreis-Konzert für Obama & Co.

    Mit ein wenig mehr Recherche hätten Sie auch herausgefunden, dass Spaldings jüngstes Album ihre ursprüngliche musikalische Prägung mit Jazz vereint: die Klassik. Ursprünglich ist diese Frau nämlich Violinistin und war schon mit 15 Konzertmeisterin eines lokalen Kammermusikorchesters in Oregon bevor sie im selben im Jahr den KontraBass und Jazz entdeckte. Sie vereint aber auch, wie auf ihrem 2. Album "Esperanza", Jazz und moderne (Neo)Soul -Anleihen extrem virtuos (siehe "I Know You Know").

    -->Sie kann dann doch mehr als das von Ihnen oberflächlich beschriebene Jazz-Shubiduu.

    "Der Kritiker Oliver Kochkeppel hebt "ihr extrem flinkes, sicheres und ausdrucksstarkes Spiel“ am Bass hervor und erwähnt ihre Vocalesetechnik zu ihrem Bassspiel, „mal unisono wie einst Slam Stewart, meist komplex verzahnt, wobei Bass- und Gesangslinien kontrapunktisch weitgehend unabhängig verlaufen. Oft wechselt sie von Text in improvisierende Scatpassagen, selbst beim Standard „Body and Soul“ den sie (…) auf Spanisch und im Fünfvierteltakt singt. " (wiki)

    Diese 26-Jährige (die auf Englisch, Spanisch und Portugiesisch singt) ist schlichtweg eine Raketen-Bassitin, Sängerin und Komponistin! Den Grammy für Best New Artist gewinnt jedoch ab und an mal ein echt großartiger *Künstler* - und nicht immer wieder irgendein Pop-Entertainer. Siehe Lady Gaga - wer würde die und ihre Musik ohne ihren ganzen Verkleidungsklimbim überhaupt wahrnehmen?!

    Give respect where respect is due, ok? Danke!

    (Und nein, ich bin kein verstaubter "Jazz-Insider" ,-)
    .
  4. #4

    ..

    Zitat von ulkra Beitrag anzeigen
    ...über Best New Artist Esperanza Spalding:

    "Die 26-Jährige Jazz-Bassistin und Sängerin spielt netten Wohnzimmer-Jazz und fällt vor allem durch eine eindrucksvolle Afro-Frisur auf..."
    Schon erstaunlich, daß SPON solche unqualifizierten Urteile bringt, aber jetzt nicht darüber berichtet, daß Esperanza Spalding seit dem Grammy-Gewinn von durchgeknallten Bieber-Fans Morddrohungen erhält - auch wenn man die kaum ernstnehmen kann, weil sie aller Wahrscheinlichkeit nach nur von acht-, neunjährigen Gören stammen. Wikipedia mußte auch die Notbremse ziehen und den Eintrag über Spalding für nicht registrierte Autoren sperren, weil ihre Biographie dort offenbar zugemüllt wurde.
  5. #5

    Esperanza

    Zitat von Cipo Beitrag anzeigen
    Schon erstaunlich, daß SPON solche unqualifizierten Urteile bringt, aber jetzt nicht darüber berichtet, daß Esperanza Spalding seit dem Grammy-Gewinn von durchgeknallten Bieber-Fans Morddrohungen erhält - .
    Morddrohungen? Wie krass ist das denn?! Die spinnen doch.

    Und tja, leider ist das nicht das erste Mal bzgl der "unqualifizierten Urteile". Vor einem Jahr etwa las ich auf SPON einen Artikel darüber, dass junge Leute eines Dorfes in Nordfrankreich ein HipHop-Stück geschrieben hatten, weil die Front National eine Abbildung des Dorfes auf Werbeplakaten benutzt hatte - was der Jugend dort gar nicht goutierte.

    In dem Artikel wurde lang und breit über dieses HipHop Stück berichtet - als ich dann den Link zum Video anklickte, war nach 10 Sekunden Hören klar, dass das gar kein HipHop-Stück war, sondern Dancehall Reggae!! Hallo? Praktikanten am Werk? Oder einfach von den Agenturen abgeschrieben? Man weiß es nicht. So oder so: ätzend.
  6. #6

    Von wegen "Lady wer"...

    "die außerhalb Amerikas kaum Erfolg haben dürfte"

    Also ein BISSCHEN Recherche wäre ja schon nicht zuviel verlangt. Top 10 in Irland, Kanada, Niederlande, Neuseeland, Norwegen, sowie Top 20 in Schweden und der Schweiz... Und das bereits VOR dem Grammy-Gewinn.

    Das Lied war weltweit ein Hit, nur in Deutschland eben nicht.
  7. #7

    Zitat von ulkra Beitrag anzeigen
    ...über Best New Artist Esperanza Spalding:
    "Die 26-Jährige Jazz-Bassistin und Sängerin spielt netten Wohnzimmer-Jazz und fällt vor allem durch eine eindrucksvolle Afro-Frisur auf..."

    Mit Verlaub, Herr Bayer, aber Ihr Kommentar ist eine Frechheit und offenbart Ihre Ahnungslosigkeit in Sachen Spalding.
    [...]
    Zumal das der Kollege Hielscher am 26.09.2008 auf Spiegel Online doch ganz schön anders sah. Der bescheinigte der guten Frau nämlich - neben sehr geilem Afro... - virtuose Qualitäten am Kontrabass und in Sachen Komposition und Gesang. Weiter heißt es in der Überschrift: "Die Amerikanerin Esperanza Spalding verkörpert genau das, was die in die Jahre gekommene Jazzwelt dringend braucht."

    Quelle: http://www.spiegel.de/kultur/musik/a-579895.html


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