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GPS-Manipulation: Studenten kapern Drohne

Unbemannte Flugzeuge können offenbar leicht umgelenkt werden. In einem Experiment sollen US-Studenten das GPS-System einer Drohne gehackt und so die Flugbahn verändert haben. Das Material dafür hat laut BBC nur 1000 Dollar gekostet.

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...841778,00.html
  1. #1

    nur wo keine Kommunikation

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Unbemannte Flugzeuge können offenbar leicht umgelenkt werden. In einem Experiment sollen US-Studenten das GPS-System einer Drohne gehackt und so die Flugbahn verändert haben. Das Material dafür hat laut BBC nur 1000 Dollar gekostet.

    Drohne gekapert: Studenten aus Texas hacken GPS-System - SPIEGEL ONLINE
    nur wo es keine Kommunikation gibt, kann diese nicht manipuliert oder abgehört werden. Das ist doch nicht weiter überraschent....

    Sollte das Gerät noch anweisung während des Betriebs bekommen, ist es auch nicht ausgeschlossen, dass es gar übernommen wird.

    Falsche GPS- Signale sind ein Weg - nicht mal originell - auch zur Abwehr der Zielsteuerung wohl schon eingesetzt..
  2. #2

    Diese Übernahme ist schon anspruchsvoll,

    viel einfacher ist die Störung der Kommunikation mit einem starken Störsender aus der Bastelkiste, angeschlossen an eine Autobatterie, praktisch eine Holzhammermethode.
  3. #3

    Zitat von SPON
    Unbemannte Flugzeuge können offenbar leicht umgelenkt werden...
    Woah echt, Computer und Netzwerke können angezapft und manipuliert werden ?
    Na wer hätte denn damit rechnen können ?
    Wer hätte ahnen können, dass dies dann auch bei Computergesteuerten Konstruktionen wie Autos, Drohnen oder Zentrifugen der Fall sein kann ?

    Zitat von SPON
    In einem Experiment sollen US-Studenten das GPS-System einer Drohne gehackt und so die Flugbahn verändert haben...
    Ok jetzt mal Spaß beiseite, es ist doch allgemein bekannt, dass sich selbst große und mächtige Institutionen regelmäßig von kleinen Hackern vorführen lassen.
    Die CIA und das FBI können sich nicht schützen.
    Gleiches gilt z.B. für große Konzerne wie Sony die selbst im Prinzip Experten in Sachen Technik sind. Wer sich da nicht konkret erinnern kann sollte einfach noch mal googeln was Anonymous so in der letzten Zeit alles gerissen hat.
    Wer wundert sich da, dass dies auch mit Drohnen geht ?
    Bei vielen dieser Leute ist einfach ein extrem großes Knowhow vorhanden, dazu kommt noch eine relative Freiheit, da sie kaum Vorschriften unterliegen und eine Überwachung schwierig ist.
    Ihr Arbeitsmaterial ist im Grunde auch nicht teuer.

    Zitat von SPON
    Das Material dafür hat laut BBC nur 1000 Dollar gekostet.
    Tja und wieder ein Beweis dafür, dass auch große Mächte mit noch so viel Geld kaum eine Chance gegen engagierte und erfinderische Individuen und Gruppen haben.
    Die Konflikte in Vietnam, in Afghanistan und im Irak sind alle Beispiele dafür. Trotz eines riesigen Haufens an Kohle, Massen an willigen Gehilfen und eines ausgetüftelten Propagandaapparats, bekamen und bekommen die Angreifer regelrecht den Ar..h voll.
    Oder will hier einer Behaupten das auch nur ein einziger dieser Konflikte irgendwie erfolgreich war ?
    Taktischer Rückzug nach einer Niederlage zählt nicht.

    Auch wenn die Drohnentechnik viel positives Potential bieten kann (bin im Grunde ein großer Fan), werden wir noch einige Überraschungen erleben und viele davon werden äußerst unangenehm sein.
  4. #4

    Mehr Sorgfalt hilft ...

    Ein wenig mehr Sorgfalt bei der Konzeption von GPS Empfängers würde bereist genügen. Seit einiger Zeit wird darauf hingewiesen daß GPS Empfänger die die räumliche Zuordnung der Signalquelle nicht prüfen. Ein Empfänger mit 3 Antennen der eine Triangulation der Signale durchführt wäre bereits recht sicher. Daher gängige GPS Empfänger prüfen nur die relative Phasenlage Satellitensignale,nicht deren Richtung da dies unnötig ist. Wenn der GPS Emfänger redundanterwise auch die Richtung des Signals erfassen (wozu mehr als eine Antenne notwendig ist) läßt sich eine Signalquelle am Boden vom korrekten Satellitensignal unterscheiden.

    Zitat von jetzt:hördochauf Beitrag anzeigen
    nur wo es keine Kommunikation gibt, kann diese nicht manipuliert oder abgehört werden. Das ist doch nicht weiter überraschent....

    Sollte das Gerät noch anweisung während des Betriebs bekommen, ist es auch nicht ausgeschlossen, dass es gar übernommen wird.

    Falsche GPS- Signale sind ein Weg - nicht mal originell - auch zur Abwehr der Zielsteuerung wohl schon eingesetzt..
  5. #5

    Als ob sich militärische Drohnen nur auf GPS verlassen...

    Ich bin bereit eine hohe Summe Geld darauf zu verwetten, dass speziell militärische Drohnenhersteller sich nicht nur auf ein öffentliches Signal wie GPS verlassen....
    Es ist doch kinderleicht die GPS Koordinaten mit internen Signalen der Drohe zu verifizieren und so einen Angriff zu entdecken. Kreiselkompass für die Richtung, Barometer zur Höhenmessung und Pitot-Sensoren für die Geschwindigkeit sind ja nun wirklich kein Hexenwerk...
  6. #6

    optional

    Tja, der einzige Schutz der mir so prompt einfällt ist Dual Channel. Also, der Satellit (oder wer auch immer das GPS Signal sendet) kommuniziert mit der Drohne. Die Drohe sendet die Daten zurück und der Satellit weiss nun obs Richtig oder Falsch ist. Wer weiss noch wie früher das Z-Modem Protokoll aufgebaut wurde? Glaub was mit CRC Check der Datenpakete. Diesen CRC Check kann man mit PGP Key schützen oder so. Der alle 1 Stunde rotiert

    So was in der Art? Aber da muss ne super Schnelle Verbindung bestehen, wegen des Rückkanals der Drohne
  7. #7

    Zitat von jetzt:hördochauf Beitrag anzeigen
    ........Falsche GPS- Signale sind ein Weg - nicht mal originell - auch zur Abwehr der Zielsteuerung wohl schon eingesetzt..
    Was ist ein "falsches GPS-Signal" ?
    Eines von einem falschen GPS vermute ich mal. Aber es gibt nur eines und die ESA und Galileo und was es sonst noch so geben soll, das ist also für 1000$ auch realisierbar. ;)

    Hoffentlich sorgt nun dieser Satz nicht für das gänzliche Aus der Modellfliegerei oder das gar die SpiegelTV Videos dazu auch schon als "potenziell terroristisch" gelten.

    "..Das Experiment in Austin sollte nun grundsätzlich zeigen, wie leicht es zum Beispiel für Terroristen sein könnte, unbemannte Flugzeuge fernzusteuern und in ein Gebäude oder ein anderes Flugzeug zu lenken...."
  8. #8

    Zitat von mr.ious Beitrag anzeigen
    Aber es gibt nur eines und die ESA und Galileo und was es sonst noch so geben soll, das ist also für 1000$ auch realisierbar. ;)
    Nicht die ganze ESA war gemeint, aber die Projekte zum Thema.

    Dafür ist hier in den Beiträgen ja ganz interessant zu erfahren "wie leicht" das doch alles zu manipulieren sein mit GPS.
    Bei der Verbreitung, sogar über ein halbes Jahrzehnt schon bei Aldi zu kaufen, da gibt es doch bestimmt schon Myriaden von Nachrichten um manipulierte Empfänger. Dürfte doch schon längst Volkssport der Hacker sein ?
    Vermutlich aber übersteigt die Dunkelziffer alle Vorstellungen und selbt die Spitze des Eisberges bleibt allen verborgen............schaurig.
    ;)
  9. #9

    naja...

    Zitat von mr.ious Beitrag anzeigen
    Was ist ein "falsches GPS-Signal" ?
    Eines von einem falschen GPS vermute ich mal. Aber es gibt nur eines und die ESA und Galileo und was es sonst noch so geben soll, das ist also für 1000$ auch realisierbar. ;)

    Hoffentlich sorgt nun dieser Satz nicht für das gänzliche Aus der Modellfliegerei oder das gar die SpiegelTV Videos dazu auch schon als "potenziell terroristisch" gelten.

    "..Das Experiment in Austin sollte nun grundsätzlich zeigen, wie leicht es zum Beispiel für Terroristen sein könnte, unbemannte Flugzeuge fernzusteuern und in ein Gebäude oder ein anderes Flugzeug zu lenken...."
    ich hab nicht vor es auszuprobieren... aber zumindest im zivilen Teil kann sich ja ein belibiger Sender mit Position und Zeit als GPS Satelit melden - ist die Zeit entsprechend verstellt, meint der Empfänger der Satelit ist weit weg , bestimmt die Entfernung zur Position .... usw. jubelt man dem system so die Signale mehrerer Sateliten unter ... so grob könnte ich mir das vorstellen...

    Im Militärischen Bereich sollte das Problem Hinzukommen das in diesem Band die Informationen verschlüsselt sind - und man mit dem Empfänger ohne Schlüssel nichts unterschieben kann...

    Das einzelne Satelitensignal kann ja nicht geortet werden.... nur die Enfernung bestimmt - aber nur wenn er korrekte angaben macht...

    Direkte Kommunikation in beide Richtungen ist ja nicht zu leisten - rein passiv werden ja millionen GPS-Geräte bedient...








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