Häppchenfernsehen*mit*Witz: Von ständig drohenden Werbeunterbrechungen gehetzt hechtete*Thomas Gottschalk durch die erste Ausgabe seiner neuen ARD-Vorabend-Show "Gottschalk Live". Die ist zwar gewöhnungsbedürftig, aber durchaus nicht unlustig.*
http://www.spiegel.de/kultur/tv/0,1518,810960,00.html
Ich fands auch äußerst kurzweilig. Der Stern bezeichnet die Sendung als "Katastrophe" und "Selbstbeweihräucherung Gottschalks". Das halte ich für Unfug. Die Sendung war locker und nett und hat Spaß gemacht. Nur die drei Unterbrechungen in 30 Minuten fand ich (vor allem fürs öffentlich rechtliche) unverschämt.
Dem kann ich nur bergrenzt zustimmen. Grundsätzlich war die Werbedauer in Ordnung. Wenn sie denn am Stück gewesen wäre. So wurde die Sendung und vor allem das Gespräch mit Bully Herbig nur komplett zerhackt, was ich sehr schade und vor allem auch unhöflich gegenüber Herbig und den Zuschauern empfand. So wurde Bully nicht nur von Gottschalk, sondern auch noch von der Werbung und dem Wetter unterbrochen.
Alles in allem: Eher eine schlechte Premiere. Warum ein Gottschalk, immerhin schon über 60 Jahre alt, unbedingt über die Scheidung eines Promi-Pärchen philosophieren wollte, erschließt sich mir auch nicht ganz. Lag aber wahrscheinlich auch am eher ereignislosen Montag.
Ich werde mir die Sendung trotz allem noch noch häufiger anschauen. Auch ein Gottschalk muss sich wahrscheinlich erst mal in dieses neue Format hineinfinden. Das Konzept an sich gefällt mir. Wenn die ARD und Gottschalk es jetzt noch schaffen, trotz der kurzen Sendedauer keine "Hektik" aufkommen zu lassen, könnte das mit dem entspannten "Wohlfühlfernsehen mit Thommy" tatsächlich klappen. Ich bin gespannt.
An sich ganz nett. Aber völlig zerstückelt durch die dauernden Unterbrechungen. Bei den Privaten würde ich das zwar noch verstehen - aber nicht tolerieren. Als Gegenleistung für meine GEZ-Gebühren kann ich es aber nicht mal verstehen - und tolerieren noch viel weniger. Ciao Tommy. Ist nicht Deine Schuld...
Es ist schon unerträglich, wenn der Gast mitten im Satz durch Werbung unterbrochen wird und man schon die letzten Worte davor durch die einblendende Musik kaum noch verstehen konnte. Muss denn ausgerechnet das öffentlich-rechtliche Fernsehen der Vorreiter für ein noch idiotischeres Werbekonzept stehen? Wäre ich Bully Herbig, wäre ich spätestens nach der zweiten Unterbrechung mitten in der Antwort gegangen.
Es war für mich die erste und letzte Sendung mit einer derart störenden Werbung!
...Thomas Gottschalk wieder reden zu hören. Ob das jeweilige Thema nun subtil oder banal ist, spielt dabei keine Rolle. Er hat einen Wortwitz und vor allem -schatz, der mir im Vergleich zu Bohlen und Konsorten eine wesentlich angenehmere Unterhaltung verschafft.
Nur die Unterbrechungen in der Sendung sind wirklich nervig. Wenn die Leute der ARD wenigstens konsequent die Split-Screen-Variante beibehalten würden, sodass man das Gefühl hat, weiterhin dabei zu sein, wären die Konsum-Tipps einfacher zu verdrängen.
Aber Geld regiert nun mal die Welt... schade eigentlich.
Habe mir die Sendung angeschaut, bis ich es nach ca. 15 Minuten nicht mehr ertragen konnte und abgeschaltet habe.
(Dabei hatte ich mir vorgenommen die ganze Sendung zu schauen.)
Nicht nur die Werbeunterbrechungen, auch die Selbstbeweihräucherung von Thomas G. war doch nervig.
Wenn man es dann noch schafft einen Interviewpartner wie Bully zu verheizen, der durchaus was zu erzählen hat. Schade.
Insgesamt weit unterhalb dessen was ich erwartet habe.
Da wird er bald wie Schmidt nach Zuschauern suchen müssen..
Interessant auch zur Macht der Presse:
- bei Focus ein Verriss der Show; alle Kommentare negativ.
- hier ein positiver Artikel; fast alle Kommentare (wenn ich meinen weglasse) positiv..
Schon interessant..