dapdRaus aus dem Quotenloch: Der legendäre Medienmacher Markus Peichl ("Tempo") soll ab März die schlappe "Gottschalk Live"-Sendung auf Kurs bringen. Im Interview erklärt Gottschalks neuer Redaktionsleiter, wie er seinem Chef helfen will - und warum er als Österreicher der richtige für den Job ist.
http://www.spiegel.de/kultur/tv/0,1518,817484,00.html
Jo mei...mehr ist halt bei der ollen Kiste Thommy Schrottkalk nicht mehr drinnen...HERR ÖSTERREICHER!
G sollte sich ein Beispiel an Fuchsberger nehmen. Der hat auch irgendwann einfach losgelassen und ist nach Tasmanien in Rente gegangen und hat uns als Fernsehpublikum damit beizeiten in Ruhe gelassen.
Vermutlich für den selbstverliebten G nicht ganz so einfach. Aber es gibt ja gute Therapeuten, die in auf diesem Weg bringen können und die er sich sicher leisten kann.
Gottschalk läuft nicht auf 40 PS, der hat nur 40 PS
Jetzt treten endlich mal seine Schwächen in den Vordergrund, dass er eigentlich nur ein Phrasendrescher und Clown ist, der bei Wetten Dass nur durch prominente Selbstdarsteller und der Tatsache, dass man Wetten-Dass halt "schon immer" einschaltet überlebt hat.
Bei Wetten Dass ein wenig Bussi hier, ein wenig "ich habe ein neues Projekt und möchte es gerne vorstellen" da, dazwischen Damen angrapschen und ansonsten viel heiße Luft produzieren.
Mag sein, dass das Leser der typischen Klatschblätter das noch sehen wollen. Aber ein Gottschalk mit einem halbwegs brauchbaren Talk-Format musste schief gehen.
Ich verstehe nur nicht, weshalb man da immer noch dran festhält. Mit meinen Gebühren könnte ich mir was besseres vorstellen.
Auf jedem Privatsender hätte man die Sendung bereits nach der zweiten Ausstrahlung wieder abgesetzt.
Wie passend, dass ausgerechnet Peichl, der „Zeitgeist-Macher“ der 80er dem Quotendesaster des ARD-Vorabendprogramms zu mehr Nachhaltigkeit und Relevanz verhelfen soll. Wie lang mag wohl die aus Highlights der vergangenen Sendungen erstellte Motivations-CD für die gebeutelte Redaktion sein? Länger als 15 Sekunden??
Das eigentliche Problem heißt „Gottschalk".
Gottschalk hat Peichl, den Zeitgeist-Macher der 80er angeheuert, um seinen sinkenden Dampfer im Quoten-Orkan des ARD-Vorabends auf Kurs zu bringen. Erste Maßnahme: Eine "Motivations-CD" mit Highlights der vergangenen Sendungen für die gebeutelte Redaktion. Länge? Etwa 15 Sekunden?
Aber weshalb heisst "Gottschalk Live" eigentlich "GOTTSCHALK Live"? Wir haben die gnadenlose Video-Analyse:
absolut obsolet: Gottschalk bekommt mehr Zeitgeist
Ich sah etwa 10 seiner Sendungen. Es gubt zwei Pluspunkte: erstens der Sendeplatz, wo sonstmeist bereits bekannte Nachrichten und Wetterberichte kommen. Zweitens: Gottschalk spricht sehr gut, deutlich, einwandfreie Sätze. Aber das war es dann schon.
Minus: es nervt unermessslich, dass G. jede, aber auch jede Bemerkung seiner Gesprächspartner mit einem Vergleich zu sich selber deckelt: den traf ich in LA, mit dem saß ich im Flugzeug, der ist so wie ich, dieser ist anders als ich, ich bin älter, ich trage ein anderes Hemd...ich, ich, ich ... usw. usf.
Und dabei habe ich eine schlimme Ahnung: das ist das Konzept der Sendung!