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Gorleben: Kretschmann fordert schnelle Einigung über Endlagergesetz

REUTERSSein Appell richtet sich an Umweltminister Altmaier von der CDU ebenso wie an Grünen-Fraktionschef Trittin und den SPD-Vorsitzenden Gabriel: Baden-Württembergs Ministerpräsident Kretschmann verlangt im Interview einen Verzicht auf taktische Spielchen bei der Suche nach einem Endlager.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...855874,00.html
  1. #1

    optional

    "taktische Spielchen", das Zeug ist nirgend wo sicher, der Dappes soll den Scheiß doch mit Nachhaus nehmen.
    Endlager ist so ein Begriff, es wird kein SICHERES Endlager geben höchstes für einen langen Zeitraum und das sollte entweder bei ihm Zuhause oder in den Chefbüros von EBW etc. sein.
  2. #2

    Warum?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sein Appell richtet sich an Umweltminister Altmaier von der CDU ebenso wie an Grünen-Fraktionschef Trittin und den SPD-Vorsitzenden Gabriel: Baden-Württembergs Ministerpräsident Kretschmann verlangt im Interview einen Verzicht auf taktische Spielchen bei der Suche nach einem Endlager.

    Gorleben: Kretschmann schnelle Einigung bei Suche nach Endlager - SPIEGEL ONLINE
    *Warum eigentlich muss sich die Politik darum kümmern, dass Konzerne, die sich dumm und dämlich verdienen, ihren Müll irgendwo abkippen können?

    Sollen die Strommonopolisten doch eine Höhle suchen, dem Besitzer das Land abkaufen, und die Anwohner überzeugen.

    Dann könnte der TÜV prüfen, ob das Konzept sicher ist. Und der Konzern verpflichtet sich, das Endlager sicher zu betreiben, und sich gegen Folgeschäden in den nächsten 100.000 Jahren entsprechend versichert zu haben. Die Anlage wird einmal im Jahr vom TÜV überprüft.

    Zu teuer?

    Soviel zum Thema billiger Atomstrom.

    graphicdog
  3. #3

    Leider

    wird es in Deutschland nie einen Endlagerstandort geben, der nicht von massiven Protesten begleitet wird.
    Selbst dann nicht, wenn alle Experten der Meinung wären, der Standort ist sicher.
    Protestieren werden auch die im Umkreis wohnenden.
    Wer will schon jahrelang Demos, Polizeieinsätze und Zeltlager in seiner Umgebung ?
    Wir sollten uns an geplanten Endlagerstätten im umliegendem Ausland ( Finnland, Schweden, Frankreich etc. ) finanziell beteiligen und unsere Castoren, wenn die Abklingphase im Zwischenlager beendet ist, dort einlagern.
    Bei uns ist das Thema ideologisch zu stark belastet, irgendein klammer Geologe findet sich immer für ein Gegengutachten.
  4. #4

    nix Endlager

    Man sollte den Gedanken an Endlager endlich aufgeben.
    Das ist Vogel Strauss Politik.

    Wir brauchen keine unzugänglichen, nicht managebaren Endlager.

    Was wir brauchen sind: gut gemanagte und kontrollierbare, zugängliche Lager für den Wertstoff genutze Brennstäbe.

    Endlager sind keine Lösung, Endlager sind ein Problem.

    Wir brauchen ordentliche Lager, und die sind machbar.
    Schluss mit dieser kurzsichtigen Endlösungspolitik.
  5. #5

    Zitat von graphicdog Beitrag anzeigen
    *Warum eigentlich muss sich die Politik darum kümmern, dass Konzerne, die sich dumm und dämlich verdienen, ihren Müll irgendwo abkippen können?

    Sollen die Strommonopolisten doch eine Höhle suchen, dem Besitzer das Land abkaufen, und die Anwohner überzeugen.

    Dann könnte der TÜV prüfen, ob das Konzept sicher ist.

    Und der Konzern verpflichtet sich, das Endlager sicher zu betreiben, und sich gegen Folgeschäden in den nächsten 100.000 Jahren entsprechend versichert zu haben. Die Anlage wird einmal im Jahr vom TÜV überprüft.

    Zu teuer?

    Soviel zum Thema billiger Atomstrom.

    graphicdog
    [/QUOTE]

    Der TÜV-Süd gehört zu über 70% den AKW-Betreibern. Sollen die Betreiber sich selbst überprüfen?
  6. #6

    Zitat von chico 76 Beitrag anzeigen
    wird es in Deutschland nie einen Endlagerstandort geben, der nicht von massiven Protesten begleitet wird.
    Selbst dann nicht, wenn alle Experten der Meinung wären, der Standort ist sicher.
    Protestieren werden auch die im Umkreis wohnenden.
    Wer will schon jahrelang Demos, Polizeieinsätze und Zeltlager in seiner Umgebung ?
    Wir sollten uns an geplanten Endlagerstätten im umliegendem Ausland ( Finnland, Schweden, Frankreich etc. ) finanziell beteiligen und unsere Castoren, wenn die Abklingphase im Zwischenlager beendet ist, dort einlagern.
    Bei uns ist das Thema ideologisch zu stark belastet, irgendein klammer Geologe findet sich immer für ein Gegengutachten.
    Dumm nur, daß die Nachbarländer nicht einen Schritt weiter sind als wir mit der Erkundung. Aber das juckt Sie ja nicht. Aus den Augen, aus dem Sinn, das ist Ihre Denkweise.
    PS: Der letzte Satz grenzt an üble Nachrede!








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