Google führt die Nutzerdaten*seiner zahlreichen Dienste zusammen. Der Hamburger Datenschützer Johannes Caspar rät Usern, die einer umfassenden Profilbildung entgehen wollen, den Umstieg auf mehrere andere Anbieter.
http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...811359,00.html
Facebook, Google und Co. verlangen ja regelrecht ihre Dienste nur noch mit Pseudo-Identitäten in Anspruch zu nehmen.
Max Mustermann lässt grüßen. Die User haben es in der Hand, diese Datensauger ad absurdum zu führen. Name: Mustermann. Vorname: Max. Geburtsdatum: 05.05.1955. Geburtsort. Gehtdichnichtsan Wohnort: Musterstadt. PLZ:12345 usw.usw. Wer seine Klarnamen angibt, muss sich über die Folgen im Klaren sein. Ob Jugendliche diesen Weitblick haben, wage ich zu bezweifeln. Die Vorschläge des Bundesdatenschutzbeauftragten kann ich nur befürworten.
Ein wenig bin ich hier von Google enttäuscht. "Don't be evil" war mir sympatisch, aber Microsoft scheint (nach IBM) die Firma meines Vertrauens zu werden.
Ich such ab jetzt erst mal per Bing und nur wenn ich nichts finde per Google.
Personendaten, Nutzungsdaten, social signals usw. haben einen Wert für Google. Diese Daten sind die Währung, mit welcher die Nutzer die Google-Dienste bezahlen - umsonst sind die Produkte nämlich mitnichten. Die Forderung nach einer "Wahlmöglichkeit" verkennt diese Tatsache vollkommen. Warum sollte Google seine Dienste umsonst zur Verfügung stellen? Wie sollte dies möglich sein? In Bezug auf die Nutzung der Daten durch Google hat der User keine Wahlmöglichkeit, wenn er die Produkte nutzen möchte. Die Wahl hat der User dennoch, schließlich kann er komplett auf bestimmte Dienste verzichten. Geschenkt bekommt er allerdings nichts.
Und da versucht Google noch, die Vereinheitlichung der sogenannten Datenschutz-Richtlinien als vereinfachten Datenschutz zu verkaufen, siehe Suchmaschinen - Neue Datenschutzrichtlinie bei Google Ich habe mehr den Eindruck, Google vereinfacht den Datenschutz für sich, damit sie die Nutzerdaten noch besser zusammenführen können. Wenn ich dann noch heute bei Zeit Online lese, dass Google die anonymisierte Suche über Scroogle blockiert - siehe Suchmaschine: Anonymisierte Google-Suche über Scroogle ist blockiert | Digital | ZEIT ONLINE - dann sträuben sich mir echt die Nackenhaare