Das stimmt schon - ich habe auch ein gutes Dutzend Facebook-Profile, an die ich mich kaum noch erinnere, und die ich nur angelegt habe, um irgendwelche Informationen abzurufen.
Diese sollten aber nicht in die Statistiken der
aktiven Nutzer reinfallen. Viel problematischer finde ich in dieser hinsicht die zahllosen
aktiven Fake-Profile. Jede noch so kleine Firma muss heutzutage einen Pool an Facebook-Profilen aktiv verwalten, um ihre Produkte bekannt zu machen und Einfluss auf die "öffentliche Meinung" auszuüben. Und
PR-Agenturen dürften viele Tausende solcher Profile aufrechterhalten, die jeden Monat Aktivität vorgaukeln.
Bei Facebook ist das sehr einfach, da dort keinerlei Plausibilitäts-Überprüfungen durchgeführt werden, wenn man ein Profil anmeldet.
Google+ ist da schon ein wenig strikter: Wenn man eine Mobilfunknummer für den Empfang einer Bestätigungs-SMS bereithalten muss bei der Anmeldung, stellt das erstmal schon eine gewisse Hürde dar, gleich zwanzig Profile auf einmal anzumelden. Keine große Hürde, aber immerhin. Auch das dürte zu der scheinbar deutlich größeren "Beliebtheit" von Facebook beitragen.