Google Wave etc.: Das Netz hängt seine Nutzer ab

Wave ist großartig. Das Wunderwerkzeug von Google vereinigt Funktionen und Fähigkeiten, die für Arbeit wie Freizeitvergnügen unheimlich nützlich sein könnten. Trotzdem ist fraglich, ob es sich durchsetzen wird. Denn selbst Netz-Aficionados wird es mit Kommunikation und Information langsam zu viel.

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...653372,00.html
  1. #20

    s.u.

    Störung beim Netzprovider oder - noch schlimmer - ein Stromausfall und die Welt ist plötzlich analog. Glücklich, wer damit noch zurecht kommt. ;-)
  2. #21

    Was für'n Looser

    der das alles am ersten Tag im Büro nachholen muss. Standardmässig bin ich doch auch im Urlaub online, zumindest ab und zu, wenn ich schon kein iPhone oder so habe.
  3. #22

    Was ich unter sozialer Kompetenz verstehe

    Zitat von DJ Doena Beitrag anzeigen
    Wenn man das in besagter Kaffeerunde macht, zwingt man das seinen Gästen auf, die wiederum keine Wahl haben, als sich durch diese Prozedur durchzuquälen, zu lächeln und höflich zu kommentieren, dass das alles sehr schön aussieht - obwohl es sie eigentlich keinen Deut weit interessiert. Aber das ist dann wohl die von ihnen deklarierte "soziale Kompetenz".
    Die soziale Kompetenz drückt sich auch dadurch aus, sagen zu können, dass die Urlaubsphotos langweilig oder uninteressant sind - unter wirklichen Freunden sollte das kein Problem sein. Andererseits kann man auch die Urlaubsphotos als Aufhänger für die nächste Party machen, und man gibt den Gästen eher beiläufig die Gelegenheit, durch die Photos zu browsen. Soziale Kompetenz verstehe ich auch als Kompetenz, trotz potentiell langweiligem oder uninteressantem Material mit Freunden eine kurzweilige Party verbringen zu können. Bei der Gelegenheit zeigt sich die Kompetenz dann auch in der Fähigkeit zur face-to-face-Kommunikation und der erhöhten Anforderung an die Fähigkeit, über Twitter-Länge hinaus in tadellosem Deutsch zu kommunizieren. Soziale Kompetenz sagt immer auch etwas über den Intellekt aus.
  4. #23

    Hallo, SPON!

    Zitat von silenced Beitrag anzeigen
    Habe kein Facebook, kein Xing, kein Wer kennt wen, kein StudiVZ, kein MySpace, kein Flickr, kein Del.icio.us, kein Lokalisten, kein Technorati, kein Mashups und folge auch keinen Blogs, schreibe auch keinen. Einzige was ich habe ist ein Youtube Account.

    Bei google schrillen sowieso die Alarmglocken, deren Suchmaschine ist das einzige was benutzt wird, neben Youtube, alles andere kann und wird mir auch in Zukunft gestohlen bleiben.
    Es stellt sich mir immer erst die Frage: Brauch ich das Angebotene wirklich? Sehr oft ist die Antwort: Nein. Freunde und Bekannte können das gerne nutzen, mit denen ist man auch "klassisch" weiterhin in Kontakt.

    Als Fazit: Alles schön und gut, aber wird nicht wirklich benötigt, hauptsächlich weil absolut gar keine Zeit dafür.
    Das trifft auch für mich zu, außer: Ich bin im Usenet (seit 10 Jahren) und bedauere sehr, daß sich dieses trotz Tausender Foren nicht gegenüber den browsergestützten Webforen durchgesetzt hat. Denn Im Usenet sehe ich sofort, wenn jemand einen meiner Beiträge beantwortet, das muß ich auch bei Spon mühsam von Hand suchen. Und eine graphische Threadanzeige, wie sie perfekt das Usenet bietet und selbst heise.de in brauchbarer Weise, fehlt bei SPON auch.
  5. #24

    Datenflut

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Denn selbst Netz-Aficionados wird es mit Kommunikation und Information langsam zu viel.

    http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...653372,00.html
    Man sollte Daten und Information nicht verwechseln. Information sind aufbereitete und in der Regel reduzierte Daten, die Herstellung ist mit Aufwand verbunden, da Informationsgewinnung der Entropie entgegenwirkt. Der Rest ist nur Rauschen und ungefiltert, eben Chaos.

    Wenn man demnach von "Informationsflut" spricht, meint man gewöhnlich Datenflut, wo sich keiner die Mühe gemacht hat, Ordnung zu schaffen. Dieser Zustand ist vergleichbar mit einem unaufgeräumten Zimmer, wo es auch einen Haufen Sachen gibt, aber nicht in sinnvoller Anordnung.

    Das Internet ist demnach dort sinnvoll, wo es den Nutzer nicht einfach mit Daten bombadiert, sondern mit sinnvoll aufbereiteten Daten, bzw. Daten, die es dem Nutzer ermöglichen, sinnvolle Information aus ihnen zu extrahieren. Was natürlich etwas anderes ist, als Zensur, wo man einfach ungenehme Daten ausfiltert.
  6. #25

    Meine Meinung dazu:

    Man muß selber das interessante im Internet suchen und machen. Das was einem das Leben vereinfacht und weiterbringt. Der Rest kann mir mal den Buckel runterrutschen.

    1 Punkt: Werbung durch Ad Block Plus abschalten. Dieses Geflacker ist ja nicht aushaltenbar

    2 email und Foren sind das beste: die Nachricht ist im Postfach und ich kann sie lesen WANN ICH will. Ich werde nicht ständig getriggert. Foren sind eine sehr tolle Sachen. Man kann Information und Wissen über die ganze Welt austauschen. Ebenso Wikipedia. Auch Youtube macht Sinn, denn es gibt gute (Lehr)oder Info(Filmchen) aber auch Spaß muß sein.

    Der Rest, das ganze Facebook-Flickr-VZ-Mistzeugs, ist für Leute, die sonst keine soziales Leben haben. Was bringt es 558 "Freunde" in aller Welt zu haben. Lieber habe ich 5 vor Ort, mit denen ich mich real treffen kann.

    Twitter ist ein kurzfristiger Hype. Überall wird berichtet, soviele würden da mitmachen - schaut man genauer hin, sind es deutlich weniger.

    Google Wave ? Gähn...erstmal schön zurücklehnen abwarten was Sache ist. Heutzutage gilt die Regel: "NEUES erstmal von ein paar "early adoptors" ausprobiern lassen. Wunderschön, daß es Deppen gibt die jeden Sch... ausprobieren und eventuelld dafür auch noch Geld ausgeben. Prima. Sollte es wirklich gut sein, kann man 5 Jahre später - nach den Kinderkrankheiten - noch mitmachen. Gilt z.B. auch für Windows 7

    Mir scheint, die wesentliche gute Nutzung des INternets ist ausgeschöpft. Jetzt wird nur noch versucht, unnötiges, "stylishes" Zeugs "dranzustricken". Das macht besonderes Google so gerne. Naja, ich werde mich zurücklehnen und abwarten und erstmal MUSIK auf meine Festplatte raussaugen. Legale natürlich ! Das ist das tolle am Internet - es gibt soviel schöne legale Musik, ruck zu haben ohne in den Laden gehen zu müssen.
  7. #26

    google hielt anfangs auch jeder für überflüssig

    naja, bei google hat sich doch am anfang auch jeder gefragt: "noch ne suchmaschine? muss das sein?" und jetzt benutzt sie jeder.

    man muss ja nicht gleich auf jeden zug aufspringen. manch ein dienst wird ratz fatz seinen geist aufgeben, wenn ihn zu wenig leute nutzen.

    es nützt auch herzlich wenig, sich bei zwölf dutzend diensten anzumelden, wenn keiner aus dem bekanntenkreis die gleichen verwendet. im zweifelsfall wird sich das reallife immer noch als die beständigste aller virtuellen welten erweisen ;-)
  8. #27

    frunde?!

    also ich ab mir jetzt nicht alle beiträge angesehn, aber ines kann ich sagen:
    es gibt freunde und es gibt die die man im internt hat... ich nenn sie immer cyber-freunde. daher mein tipp, überall abmelden, braucht man eh nicht... freunde verliert man nicht, höchstens cyber-freunde :p