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Google-Suchergebnisse: Hirn schlägt Maschine

Der Siegeszug von Google scheint unaufhaltsam - doch die vermeintlich allmächtigen Algorithmen der Suchmaschine haben Schwächen. Mit Tricks optimieren Webseiten-Betreiber die Trefferlisten. Es gibt einen Ausweg: den denkenden Menschen.

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...614339,00.html
  1. #1

    SEO ist doch halb so wild

    Hätte der Autor mal den ersten Treffer für „Filmkritik“ von live.com unter die Lupe genommen, wäre ihm aufgefallen dass das Ergebnis noch bescheidener(veraltet) ist. Wenn ich ehrlich bin gefällt mir eigentlich kein einziger Treffer auf der ersten Seite von live.com.
    www.filmstarts.de ist meiner Meinung nach das beste Resultat, besuche die Seite auch regelmäßig und ist bei Google auf Rang zwei. Wenn man „flimkritik“ kleinschreibt, was wohl die meisten (bequemen) Suchermaschinenuser machen, ist der Link auf Platz 1.

    Weiter so Google :D
  2. #2

    Manipulationen

    Manche kaufen sogar in Russland Links um Google zu mainpulieren *kopfschüttel*
  3. #3

    Unterscheidung zwischen guter und schlechter SEO fehlt!

    Der Autor des Artikels tut ja grade so, als sei SEO verwerflich. Das ist völliger Quatsch. Suchmaschinenoptimierung ist an sich nichts böses, denn gute SEO besteht eben NICHT aus miesen Tricks, sondern nützt gleichzeitig auch dem Besucher einer Website, denn gute SEO steigert auch die Relevanz einer Seite für ein bestimmtes Stichwort für die Leser!

    Was der Artikel auch verschweigt: Der Pagerank spielt schon lange nur noch eine sehr untergeordnete Rolle beim Google-Ranking. Andere Faktoren wie Keyword-Dichte, sinnvolle Beschreibungen und Titel und sogar semantisch korrekt aufbereiteter HTML-Code sind meiner Erfahrung nach viel wichtiger. Ich kann aus eigener Erfahrung bestätigen, daß es auch bei Google möglich ist, durch die Optimierung dieser Faktoren Seiten mit einem hohen Pagerank, also mit massenhaft Backlinks, im Ranking zu schlagen. Und das nützt letztendlich auch dem menschlichen Besucher!

    Daß dies in vielen Fällen insbesondere bei Shopping- und ähnlichen Seiten anders aussieht, liegt m. E. lediglich daran, daß diese Seiten generell ihren Content eher schlecht aufbereiten. Die Keyword-Dichte ist viel zu niedrig, der HTML-Code ist semantisch nicht korrekt, oft werden sogar Techniken wie Flash eingesetzt, mit denen Schmaschinen nur sehr wenig bis gar nichta anfangen können. Und wenn man etliche Seiten hat, die auf diese Weise keinen gut aufbereiteten Content zu bieten haben, gewinnt natürlich die Anzahl der eingehenden Links an Gewicht. Aber verallgemeinern kann man dies eben nicht! Würden diese Seiten besser optimierten Content vorhalten, hätte das sicher nicht nur Einfluß auf das Ranking, sondern würde auch den Menschen, die die Seite besuchen, entgegenkommen.
  4. #4

    Google hat wenig Interesse daran

    Für Google gilt: man kann es nicht benutzen, um nach Produkten oder Dienstleistungen des Massenmarktes zu suchen, einfach, weil man in Linkfarmergebnissen ertrinkt. Und da die meisten "optimieren", muss mittlerweile fast jeder optimieren, was das Konzept google völlig in Frage stellt.

    Nur fällt auf: Google tut wenig dagegen, und erst recht, wenn die betroffene Seite Kunde bei Google Ads oder einfach gross genug ist. Man denke nur an das amerikanische Online-Auktionshaus oder den grossen amerikanischen Online-Versandhändler, auf dessen Seiten man regelmässig landet.

    Ansätze, das von Menschen filtern zu lassen, sind überfällig.
  5. #5

    ....aw

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Siegeszug von Google scheint unaufhaltsam - doch die vermeintlich allmächtigen Algorithmen der Suchmaschine haben Schwächen. Mit Tricks optimieren Webseiten-Betreiber die Trefferlisten. Es gibt einen Ausweg: den denkenden Menschen.

    http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...614339,00.html
    Hallo,

    was ich mir von google wünschen würde wäre ein eingrenzen in erster ebene zb. ich suche was zu einem medikament also wäre die erste ebene zb. arzneimittel und dann könnte ich dort nur nach infos zu diesem medikament finden. Google findet einfach oft viel zu viel was mit der sache ansich nichts oder wenig zu tuen hat.
  6. #6

    schelchter Artikel

    Was ist denn das für ein schlechter Artikel! Oberflächlich und wenig informativ.
    Und das beste ist dann der Link zu mahalo.com! Wenn da mal nicht ein Link verkauft wurde... Sich über google beschweren und dann auf eine Seite verweisen, bei der die "Suchergebnisse" schön mit google ads gespickt sind. WAS ist denn bitte so toll an mahalo?
  7. #7

    Komische Einstellung zum Thema....

    Spiegel Online macht doch auch SEO - wieso dann dagegen schreiben?

    Außerdem: Warum soll es denn richtig sein, wenn unter "DVD kaufen" nicht gleich Amazon steht?

    Andererseits hat der Autor schon Recht: Menschen machen es besser. Das gilt ja z.B. auch für das DMOZ - also ein Katalog, der von Menschen zusammen gebastelt wird. Allerdings zeigt sich genau da auch die Schwäche: Menschen brauchen mehr Zeit (um dort rein zu kommen, muss man monatelang Geduld haben. Und, noch eines: Die Menschen, die bereit sind, Ergebnisse zu sortieren, zu filtern u.s.w. haben oft einen gewissen "Hausmeisterstil", also legen gerne auch mal sehr enge und teilweise krude Kriterien an. Ich befürchte, das Ergebnis der Suche "DVD kaufen" wäre von Menschen ausgesucht auch nicht besser gewesen....

    eric
  8. #8

    Wikipedia und Google sind nur bedingt zuverlässig

    Aber dafür braucht man keinen Artikel, das merkt man schnell. Schon seit vielen Jahren. In die Wikipedia schreiben nur gewisse Leute und die haben alle eine Weltanschauung die in den Artikeln dann ausgebreitet wird.
    Man muss da kritisch sein. Google selbst bietet ja auch Tools an um verschiedenen Nutzern verschiedene Websites anzubieten. So kann der europäische Kunde nicht die günstigen Preise die eine Firma den Chinesen anbietet sehen.
    Das Web ist eine ganz schöne Mogelwelt. Man muss es wirklich mit Vorsicht genießen.
    Mein Vertrauen in die Wikipedia und Google sind nur begrenzt. Alternativen kenne ich aber nicht. Die von Kleinweich sind auch nur mit Vorsicht zu genießen.
    Wenn es um Medikamente oder Krankheiten geht, würde ich der Wikipedia nicht vertrauen. Da kann man auch gut Werbung machen, da sollte man sich Fachbücher kaufen.
  9. #9

    Google, nein Danke.

    Der Artikel greift doch nicht die SEOs an. Was soll diese Sensibilität?
    Es wird schlicht festgestellt, dass google seine Gewichtung immer stärker weg von Service hin zum Geldverdienen lenkt.
    Das Google mit über 90% bestimmt wer was findet ist schon länger bekannt. Das die Suchresultate gegenüber anderen Suchmaschinen schon lange nicht mehr überlegen sind muss auch offen gesagt werden dürfen. Hierzu gibt es diveres Test im Internet. Und wenn ich die Werbeflut auf Google anschaue, dann wird es mir schlecht.
    Ich nutze Dienstleister wie Yahoo oder Fireball.
    Guter Artikel. Danke.


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