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Prüfung durch externe Experten: Spaniens Banken müssen die Bücher öffnen

REUTERSMehr Rückstellungen, Bad Banks und eine Untersuchung durch unabhängige Experten: Mit umfangreichen Eingriffen will Spanien das Vertrauen in seinen Bankensektor wiederherstellen. Doch die Anleger kann das Reformpaket bislang nicht beruhigen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...832712,00.html
  1. #1

    Durch Transparenz soll Vertrauen wiederhergestellt werden!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Prüfung durch externe Experten. Spaniens Banken müssen
    die Bücher öffnen.
    Mehr Rückstellungen, Bad Banks und eine Untersuchung
    durch unabhängige Experten
    Gute Idee: Die spanische Regierung reguliert die Banken.

    Buchprüfer erkennen Pleitebanken, die dann vom Staat
    übernommen werden. Zusätzlich werden zur Sanierung
    des Finanzsystems "Bad Banks" eingerichtet.
    So ist es richtig! Das ist der richtige Weg. So und nicht anders.

    Wer Geld hat, der überweist es jetzt raus aus dem Land.
    Der hebt es von seinen Konten bei den Banken ab.
    Die Kapitalflucht in und aus Spanien kann nur durch
    diese vertrauensbildende Maßnahmen gestoppt werden.
  2. #2

    Augenwischerei

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mehr Rückstellungen, Bad Banks und eine Untersuchung durch unabhängige Experten: Mit umfangreichen Eingriffen will Spanien das Vertrauen in seinen Bankensektor wiederherstellen. Doch die Anleger kann das Reformpaket bislang nicht beruhigen.

    Warum Spaniens Banken in der Krise stecken - SPIEGEL ONLINE
    Ist doch alles wieder nur Augenwischerei.
    Die Rückstellungen sollen also auf 137 Mrd Euro "anschwellen"
    Rechnen wir mal:
    Etwa 1000 Mrd Euro wurden als Hypotheken für Immobilien ausgegeben.
    Vergleicht man die aktuellen Immobilienpreise in einer x- beliebigen Großstadt in Nordspanien mit z.B. Hannover in Deutschland, stellt man schnell fest, dass die Immobilienpreise selbst heute noch um 50% in Spanien zu hoch sind. Das wären dann 500 Mrd Euro als Wertberichtigung. Wenn man dann noch eine um 20% geringere Kaufkraft der Spanier ansetzt (vorsichtig gerechnet), liegt die Differenz bei 600 Mrd Euro.
    Wie man diese Geldvernichtung auffangen will, entzieht sich meiner Vorstellung.
    Dabei ist es unerheblich, ob es sich um notleidende Kredite handelt oder ob die Kredite bedient werden. Das Geld ist weg, entweder im Konsum verfrühstückt oder auf Banken in der Schweiz.
  3. #3

    Das Bankenmysterium: Warum dürfen diese nicht in Konkurs gehen?

    Seit geraumer Zeit scheint es ein neues Staatsgeheimnis (die berühmten Arcana Imperii) zu geben, nämlich das Mysterium, warum man Banken nicht wie jede andere Unternehmung in den Konkurs gehen lassen kann; denn alle anderen Firmen von Bauunternehmen über Ladenketten bis hin zu Versandhäusern können und dürfen in den Konkurs gehen, wenn auch die Parteiengecken sich hin und wieder durch armselige Rettungsversuche wichtig zu machen versuchen; doch die hierfür aufgewendeten Summen sind lächerlich gering, die Banken aber erhalten Unsummen aus der Staatskasse und Garantien in Höhe mehrerer Staatshaushalte.
    Die sattsam bekannte Käuflichkeit der Parteienregierungen dürfte mit Sicherheit ein Hauptgrund sein, aber wie es die Banken geschafft haben, sich die Parteiengecken derart dienstbar zu machen ist und bleibt ein Rätsel.
    Wie dem auch sei: Die Unsummen, mit denen die Banken jonglieren, vermag der Staat nicht zu tragen, weshalb ein kontrollierter Bankenzusammenbruch unumgänglich geworden ist.
  4. #4

    Unsinn

    Zitat von Zoetrop Beitrag anzeigen
    Ist doch alles wieder nur Augenwischerei.
    Die Rückstellungen sollen also auf 137 Mrd Euro "anschwellen"
    Rechnen wir mal:
    Etwa 1000 Mrd Euro wurden als Hypotheken für Immobilien ausgegeben.
    Vergleicht man die aktuellen Immobilienpreise in einer x- beliebigen Großstadt in Nordspanien mit z.B. Hannover in Deutschland, stellt man schnell fest, dass die Immobilienpreise selbst heute noch um 50% in Spanien zu hoch sind. Das wären dann 500 Mrd Euro als Wertberichtigung. Wenn man dann noch eine um 20% geringere Kaufkraft der Spanier ansetzt (vorsichtig gerechnet), liegt die Differenz bei 600 Mrd Euro.
    Wie man diese Geldvernichtung auffangen will, entzieht sich meiner Vorstellung.
    Dabei ist es unerheblich, ob es sich um notleidende Kredite handelt oder ob die Kredite bedient werden. Das Geld ist weg, entweder im Konsum verfrühstückt oder auf Banken in der Schweiz.
    Soviel Unsinn in wenigen Sätzen habe ich selten gelesen. Sie haben von Spanien nicht die Spur einer Ahnung. 1. Wird diese Ziffer von 1 Bill. €uro in diesem Artikel offensichtlich falsch interpretiert. Es handelt sich nämlich um das gesamte Kreditvolumen der spanischen Finanzindustrie. 2.) 320 Milliarden €uro stehen mit dem Immobiliensektor in Verbinding. 3.) 140 Milliarden sind kritisch zu sehen, da es bereits zu vereinzelten Ratenausfällen gekommen ist. Der tatsächliche Abschreibungsbedarf liegt derzeit bei ca 30 Milliarden. 4.) Der exakte Kaufkraftunterschied zu Deutschland liegt übrigens bei durchschnittlich 15%. Die Ziffern, mit denen Sie hier rumschmeißen, sind schlichtweg dahergeholt.
  5. #5

    Profitmaximierung um jeden Preis! Die Geckos machen Kasse...

    Zitat von edmond_d._berggraf-christ Beitrag anzeigen
    Seit geraumer Zeit scheint es ein neues Staatsgeheimnis
    ... zu geben, ... warum man Banken nicht in den
    Konkurs gehen lassen kann; ...
    Wie dem auch sei: Die Unsummen, mit denen die Banken jonglieren,
    vermag der Staat nicht zu tragen, ...
    Was nicht ewig weitergehen kann wird enden: Am Ende des
    Tages werden alle Banken verstaatlicht sein, alle Verluste
    sozialisiert und alle Gewinne privatisiert sein.

    Postdemokratie, Mediensozialisation sowie Postindustrielle
    Gesellschaft gehen Hand in Hand: Die Arbeit tun die anderen,
    wir sind der Priesterherrschaft der Bewusstseinsindustrie
    unterworfen.


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