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Präsidentschaftswahlkampf: Romney umschmeichelt die Waffenlobby

AFPIst er wirklich einer von ihnen? Mitt Romney, aussichtsreichster Präsidentschaftsbewerber der Republikaner, warb vor der US-Waffenlobby für seine Politik. Er setzte sich vehement für das Bürgerrecht aufs Waffentragen ein - die Reaktionen waren trotzdem verhalten.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...827492,00.html
  1. #10

    Ist Romney die Taschenausgabe des George Walker?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ist er wirklich einer von ihnen? Mitt Romney, aussichtsreichster Präsidentschaftsbewerber der Republikaner, warb vor der US-Waffenlobby für seine Politik. Er setzte sich vehement für das Bürgerrecht aufs Waffentragen ein - die Reaktionen waren trotzdem verhalten.

    Präsidentschaftswahlkampf: Romney umschmeichelt*Amerikas Waffenlobby - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Zumindest wenn es um martialische Interessenvertretung der Waffenlobby geht. Bei einem Angriff auf den Iran ist man sich auch nicht so sicher. Wo driften die USA hin, wenn die Republikaner neue Schuldenberge auftürmen und die Steuern für Besserverdiener - wie auch Romney selbst - als so-gering-wie-möglich abführen.
  2. #11

    Und das aequivalent in Europa?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    .. Mitt Romney, .., warb vor der US-Waffenlobby für seine Politik. Er setzte sich vehement für das Bürgerrecht aufs Waffentragen ein ...
    Da setzen sich die allermeisten Laender, qua lege, zwar vehement gegen ein Buergerecht auf Waffentragen wie Waffenerwerben ein, unterlaesst aber, in zunehmendem Umfang, seiner Aufsichts- wie Eingriffspflicht in den schwunghaften Waffenschwarzmarkt, und verliert zunehmend wie gefahrenueberhoehend sein -verfassungsrechtlich behauptetes- Gewaltmonopolrecht. In nicht wenigen, sog. Brennpunktregionen europ. Staedte hat der grundsaetzlich waffenmitfuehrverbietende Staat seine Gewaltmonopol- wie Gesellschaftsschutzobliegenheit sogar voellig aufgegeben.
  3. #12

    Zitat von micha-mille Beitrag anzeigen
    Erschreckendes, tiefstes Mittelalter. Die sind doch nicht ganz knusper, insbes. vor diesem jüngsten Fall aus Florida. Vehementes Kopfschütteln.
    Das Recht Waffen zu tragen beruht auf der Annahme, dass in einer Republik alle Macht beim einzelnen Bürger liegen soll, nicht bei einem allmächtigen Staat. Meiner Meinung nach ist dieser Gedanke auch nach wie vor aktuell, vor allem wenn man bedenkt dass die U.S.A. zur Zeit auf dem Weg sind ein totalitärer Polizeistaat zu werden. Und man darf nicht vergessen, dass es einem Polizeistaat nicht gefallen kann, wenn die Bürger bewaffnet sind, und er daher versuchen wird die Gesetze zu ändern (siehe Obama).

    Ich weiss wir hier in Deutschland haben diese freiheitliche Denkweise nicht, schade. Aber beim Blick über den Atlantik sollten wir trotzdem nicht ganz so überheblich sein.
  4. #13

    Zitat von grover01 Beitrag anzeigen
    Und man darf nicht vergessen, dass es einem Polizeistaat nicht gefallen kann, wenn die Bürger bewaffnet sind, und er daher versuchen wird die Gesetze zu ändern (siehe Obama).
    Äh. Obama hat die Rechte der Waffenbesitzer eigentlich nur erweitert, und nie eingeschränkt. Seit seinem Amtsantritt darf man jedenfalls in Nationalparks Waffen tragen und sie in Amtrakzügen im Gepäck mitführen.
  5. #14

    .

    Zitat von grover01 Beitrag anzeigen
    Ich weiss wir hier in Deutschland haben diese freiheitliche Denkweise
    Im Gegenteil. Gerade weil wir eine freiheitliche Denkweise haben, sind wir gegen diesen Waffenwahn. Einem totalitären Staat sind waffenbesitzende Milizen kein Dorn im Auge, sie sind ihm recht, da er sie einfach einspannt. Die NRA ist nicht ohne Grund den Kreisen nahestehend, die am ehesten einen Polizeistaat aufbauen würden und ja bereits jetzt an mehreren Gesetzen arbeiten, die die Freiheit mehrerer Minderheiten massiv einschränken sollen (zB das Verbot von Homosexualität als solcher).

    Gott sei Dank haben wir solche Menschen nicht in dem Ausmaß. Wir haben ja historisch die Erfahrung mit solchen Milizen - und diese war definitiv nicht positiv. Diese Milizen sind die ersten, die zu einem totalitären Regieme halten und ihre Waffen zur Einschüchterung benutzen.

    Wo sind übrigens die angeblichen Anti-Waffen Gesetze Obamas? Man sieht eher das Gegenteil. Wundert nicht, schließlich ist Obama ja rechts, und eben nicht links. Hierzulande stände er deutlich rechts der CDU. Aber so ist das halt bei Rechtsextremisten, ist man derartig weit rechts, sind selbst tiefschwarze Parteien plötzlich "links".

    (und bevor wer mit Krankenversicherung kommt - nachschauen wer diese so eigentlich erfunden hat, und warum)
  6. #15

    was die konservtiven und waffennarren gerne verschweigen ist übrigens, dass obama in seiner amtszeit bisher nur einmal in sachen waffenrecht aktiv geworden ist: er hat es erlaubt, waffen in nationalparks und amtrak-züge mitzunehmen. trotzdem wird gerne dogmatisch weiterbehauptet, obama plane dem amerikanern ihre heißgeliebten waffen wegzunehmen.
  7. #16

    Zitat von grover01 Beitrag anzeigen
    [...] Meiner Meinung nach ist dieser Gedanke auch nach wie vor aktuell, vor allem wenn man bedenkt dass die U.S.A. zur Zeit auf dem Weg sind ein totalitärer Polizeistaat zu werden. Und man darf nicht vergessen, dass es einem Polizeistaat nicht gefallen kann, wenn die Bürger bewaffnet sind, und er daher versuchen wird die Gesetze zu ändern (siehe Obama) [...]
    Ja, klar doch: Die U.S.A. werden ein totalitärer Polizeistaat und Barack Obama ist sein oberster Büttel!

    Das 2nd Amendment sagt: A well regulated Militia being necessary to the security of a free State, the right of the people to keep and bear Arms shall not be infringed.

    Hintergrung dieses Gesetzes ist die simple Tatsache, dass die jungen Vereinigten Staaten keine stehendes Heer besassen sondern nur eine Milizarmee, somit musste jeder Amerikaner seine Waffe zu Hause haben - wie zum Beispiel auch heute noch jeder schweizer Wehrpflichtige ...
  8. #17

    Titellos

    Zitat von grover01 Beitrag anzeigen
    Das Recht Waffen zu tragen beruht auf der Annahme, dass in einer Republik alle Macht beim einzelnen Bürger liegen soll, nicht bei einem allmächtigen Staat.
    Dann haben die Amerikaner wohl nie was von Hobbes' Leviathan gehört: Der Mensch ist dem Mensch ein Wolf. Um ein funktionierendes Sozialleben zu gewährleisten, muss der Mensch auf individuelle Freiheiten verzichten und sie einem über-Ich, dem Leviathan, übertragen, der das nicht-Einhalten von Verträgen und ähnlichem sanktioniert.

    Zitat von grover01 Beitrag anzeigen
    Meiner Meinung nach ist dieser Gedanke auch nach wie vor aktuell, vor allem wenn man bedenkt dass die U.S.A. zur Zeit auf dem Weg sind ein totalitärer Polizeistaat zu werden.
    Egal wie viele Waffen die Bürger daheim horten - die US-Streitkräfte haben mehr!

    Zitat von grover01 Beitrag anzeigen
    Und man darf nicht vergessen, dass es einem Polizeistaat nicht gefallen kann, wenn die Bürger bewaffnet sind, und er daher versuchen wird die Gesetze zu ändern (siehe Obama).
    Lustig. Denn viele Befugnisse kann Obama gar nicht ändern. Das allermeiste was das Thema angeht ist immer noch Sache der Bundesstaaten.

    Zitat von grover01 Beitrag anzeigen
    Ich weiss wir hier in Deutschland haben diese freiheitliche Denkweise nicht, schade. Aber beim Blick über den Atlantik sollten wir trotzdem nicht ganz so überheblich sein.
    Wieso? Warum trägt ein Amerikaner eine Waffe?

    1. Er fühlt sich nicht sicher. Ich fühle mich in Deutschland sicher genug, dass ich ohne Schuss,- oder Stichwaffe aus dem Haus gehen kann. Das ist mir tausendmal lieber. Ich brauche die Freiheit nicht, mit einem Sturmgewehr Hirsche erschießen zu dürfen.
    2. Er hat einen Phallus-Komplex und kann sich keinen Mercedes leisten, also holt er sich eine Pumpgun.
  9. #18

    Zitat von Meshada Beitrag anzeigen
    Im Gegenteil. Gerade weil wir eine freiheitliche Denkweise haben, sind wir gegen diesen Waffenwahn. Einem totalitären Staat sind waffenbesitzende Milizen kein Dorn im Auge, sie sind ihm recht, da er sie einfach einspannt.
    Naja, die deutsche "Nur Kriminelle und der Staat sollten Waffen besitzen"-Haltung hilft uns in einer etwaigen Krisensituation sicherlich auch kaum weiter.
  10. #19

    Romm-ney

    ein Präsidentschaftskandidat, der sich öffentlich blamiert, weil seine Anbiederungsversuche derart durchsichtig sind, dass er abblitzt. Er erinnert von Tag zu Tag mehr an den ähnlich plumpen und bornierten George W..


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