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Präsidentschaftswahl in Russland: Putins falsche Mehrheit

APIm Wahlkampf hat der künftige Kreml-Herr ganz auf seine klassische Klientel gesetzt: die mehr als sechzig Millionen Russen, die von Staatsgeldern abhängen. Junge, gut-ausgebildete Großstädter aber, die er zur Modernisierung der Wirtschaft braucht, hat er verprellt.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...819192,00.html
  1. #100

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Im Wahlkampf hat der künftige Kreml-Herr ganz auf seine klassische Klientel gesetzt: die mehr als sechzig Millionen Russen, die von Staatsgeldern abhängen. Junge, gut-ausgebildete Großstädter aber, die er zur Modernisierung der Wirtschaft braucht, hat er verprellt.

    Putins Sieg: Die falsche Mehrheit - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Ich traue langsam meinen Augen nicht, dass ich dies Gschmiere bei Spiegel lese. Langsam reichts.
  2. #101

    Zitat von Hartmut Beitrag anzeigen
    Das Problem ist, dass einer hier im Forum die Grundsätze einer respektvollen Diskussion noch nicht mal in Ansätzen erlernt hat.
    von welcher respektvollen Diskussion kann man noch reden, wenn sogar systemrelevante Blätter 60 MIo Wähler als "falsche Mehrheit" und qualitativ "Wähler zweiter Sorte" diffamieren?
  3. #102

    Moment, junge, gut ausgebildete Großstädter hat er verprellt? Etwa solche wie bei uns? BWLer und VWLer, die später einmal Börsenmakler, Bankster, Spekulanten und Zocker werden?
    Dann ist das Verprellen mit Sicherheit Absicht gewesen. Gut gemacht!
  4. #103

    Die Korruption

    Zitat von ridgleylisp Beitrag anzeigen
    ...... Jetzt kann er sich in Ruhe an die Reformen setzen die von ihm verlangt werden. Viele dieser "jungen Großstädter" werden ihm dafür früher oder später nützlich werden. ...
    Putin regiert jetzt seit 12 Jahren (!!!) und jetzt kann er sich also langsam "in Ruhe an die Reformen setzen, die von ihm verlangt werden."?
    Doch so schnell? ;-)

    Ein "junger Großstäder" hat mir an einer russischen Privatparty einmal folgenden Witz erzählt:

    Eine russische Stadt möchte eine neue Schule bauen. Es bewerben sich eine türkische, eine deutsche und eine russische Baufirma, die der Reihe nach dem Bürgermeister ihre Angebote unterbreiten.
    Das türkische Angebot: Eine einfache den Mindestanforderungen entsprechende Ausführung, Preis 10 Mio. Dollar.
    Das deutsche Angeobt: eine sehr hochwertige und technisch hervorragende Ausführung, Preis 20 Mio. Dollar.
    Das russische Angebot: Eine einfache den Mindestanforderungen entsprechende Ausführung, Preis 30 Mio. Dollar.
    Der Bürgermeister ist überrascht: "So viel Geld für so eine einfache Ausführung? Wie haben Sie diesen Preis denn kalkuliert?"
    Der russische Bauunternehmer: "Ich habe mir das so vorgestellt: 10 Mio für Sie, 10 Mio. für mich und 10 Mio. für die türkische Firma, die die Arbeit macht!"

    Das Problem: Die Geschichte ist nicht nur ein Witz, sie ist auch eine recht gute Beschreibung der Zustände, die in Putin's korruptem Staat herrschen!
    Der Witzeerzähler ist einige Jahre nach Beendigung seines Studiums ausgewandert und lebt jetzt in den USA.
  5. #104

    Zitat von njura Beitrag anzeigen
    Ihr habt wenigstens Garantie, daß Merkel nicht 24 Jahre den Staat regieren wird.
    Nein, die Garantie haben wir nicht.
  6. #105

    Wenn Sie tatsächlich glauben, daß Ihre Geschichte

    lediglich russische Verhältnisse karikiert, diese aber im Rest Europas unmöglich wären, kann man Ihnen nur einen herzlichen Glückwunsch für soviel Naivität zurufen.



    Zitat von Lapochka Beitrag anzeigen
    Putin regiert jetzt seit 12 Jahren (!!!) und jetzt kann er sich also langsam "in Ruhe an die Reformen setzen, die von ihm verlangt werden."?
    Doch so schnell? ;-)

    Ein "junger Großstäder" hat mir an einer russischen Privatparty einmal folgenden Witz erzählt:

    Eine russische Stadt möchte eine neue Schule bauen. Es bewerben sich eine türkische, eine deutsche und eine russische Baufirma, die der Reihe nach dem Bürgermeister ihre Angebote unterbreiten.
    Das türkische Angebot: Eine einfache den Mindestanforderungen entsprechende Ausführung, Preis 10 Mio. Dollar.
    Das deutsche Angeobt: eine sehr hochwertige und technisch hervorragende Ausführung, Preis 20 Mio. Dollar.
    Das russische Angebot: Eine einfache den Mindestanforderungen entsprechende Ausführung, Preis 30 Mio. Dollar.
    Der Bürgermeister ist überrascht: "So viel Geld für so eine einfache Ausführung? Wie haben Sie diesen Preis denn kalkuliert?"
    Der russische Bauunternehmer: "Ich habe mir das so vorgestellt: 10 Mio für Sie, 10 Mio. für mich und 10 Mio. für die türkische Firma, die die Arbeit macht!"

    Das Problem: Die Geschichte ist nicht nur ein Witz, sie ist auch eine recht gute Beschreibung der Zustände, die in Putin's korruptem Staat herrschen!
    Der Witzeerzähler ist einige Jahre nach Beendigung seines Studiums ausgewandert und lebt jetzt in den USA.
  7. #106

    wiederwählen

    Zitat von njura Beitrag anzeigen
    Ihr habt wenigstens Garantie, daß Merkel nicht 24 Jahre den Staat regieren wird.
    kann sich bei uns frau merkel bis zum lebensende. unser grundgesetz kennt keine amtsperiodenbegrenzung für bunderskanzler.
    da war adenenauer nen ganz schlauer ..........
  8. #107

    Wunderbar

    Zitat von ridgleylisp Beitrag anzeigen
    ......sollte man nicht zu ernst nehmen. Deren Lebenstil- und Weisheit ist vom Rest des Landes ziemlich isoliert. Der isolierende "Berlineffekt" ist in Moskau noch 10 mal spürbarer wegen des ländlichen Rückstandes. Ein guter Politiker wie Putin verlässt sich deshalb zu sehr nicht auf die Hauptstadtstimmung, und begibt sich ab und zu immer wieder zurück aufs Land. Sein gepflegtes Naturburschenimage, das im Westen belächelt wird, ist nicht von ungefähr. Er kennt sein Land eben gut.

    Er hat es genial fertig gebracht Russland eine gewisse Stabilität zurück zu geben. Jetzt kann er sich in Ruhe an die Reformen setzen die von ihm verlangt werden. Viele dieser "jungen Großstädter" werden ihm dafür früher oder später nützlich werden. Am meisten aber wird er auf die Deutschen und deren Know-how setzen. Dieses Jahr wird er seine Freundschaftsoffensive gegenüber DE massiv erneuern. Merkel wird sich wohl leider weiter zieren. Glücklicherweise haben wir aber jetzt einen weitblickenden Gauck. Ich sehe da ein Potenzial für eine "Männerfreundschaft" à la Schröder.
    Na, dann ist ja alles paletti. Wen stören da noch ein paar tote Journalisten, Oppositionelle und kritische Beamte. Peanuts. Kollateralschaden sozusagen. Die starken Männer müssen halt durchgreifen. Wenn einen dann (siehe Schröder) das schlechte Gewissen allzusehr plagt, kann man ja immer noch ein russisches Straßenkind aus St. Petersburg adoptieren. Und schon ist wieder alles fein.
    Wobei ich, mal Sarkasmus beiseite, Gauck, bei allem eitlen Auftreten doch noch einen Funken mehr Gewissen zutraue als G. Schröder.
  9. #108

    glaeserne Wahlkabine mit Videoueberwachung

    Zitat von janos71 Beitrag anzeigen
    Zitat aus Neues Deutschland
    "Ein Drittel der Wahlurnen war zudem aus Glas." So viel Mühe machen wird uns in Deutschland bisher nicht um unsere Wahlen fälschungssicher zu machen ?
    sind das was wir im September brauchen..speziell fuer janos71
  10. #109

    Wenn 60 Millionen Russen Putin gewählt haben

    .
    war des Ergebniss dieser Wahl eindeutig demokratischer Natur, auch wenn es den Pseudodemokraten im Westen nicht gefällt. Im Übrigen wäre es außerodentlich demokratisch und ich wäre sehr dafür, dass das BIP der Bundesrepublik Deutschland, Jahr aus Jahr ein, in freien und geheimen Wahlen demokratisch verteilt werden würde.
    .
    Offensichtlich aber gibt es in Russland mehr Demokratie als in Deutschland. Und offensichtlich passt dies ebenso wie in Deutschland in Russland, einer Minderheit, die den Hals nicht voll genug bekommen kann, nicht in den persönlichen Kram.
    .
    Es lebe die russische Demokratie !!!!!!!!!!!!!!!


    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Im Wahlkampf hat der künftige Kreml-Herr ganz auf seine klassische Klientel gesetzt: die mehr als sechzig Millionen Russen, die von Staatsgeldern abhängen. Junge, gut-ausgebildete Großstädter aber, die er zur Modernisierung der Wirtschaft braucht, hat er verprellt.

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