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Präsidentschaftswahl in Frankreich: Auftakt zum Élysée-Thriller

REUTERSHollande oder doch Sarkozy? Abgerechnet wird zum Schluss: Endgültig entscheidet erst der zweite Wahlgang am 6. Mai über den nächsten französischen Präsidenten. Das erste Votum am Sonntag hat jedoch enorme psychologische Bedeutung.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...828848,00.html
  1. #1

    Es lebe der kleine Unterschied, Thriller in Frankreich, Kungelei in Deutschland

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Hollande oder doch Sarkozy? Abgerechnet wird zum Schluss: Endgültig entscheidet erst der zweite Wahlgang am 6. Mai über den nächsten französischen Präsidenten. Das erste Votum am Sonntag hat jedoch enorme psychologische Bedeutung.

    Präsidentschaftswahl in Frankreich: Auftakt zum Elysée-Thriller - SPIEGEL ONLINE
    In Frankreich treten zehn Kandidaten mit unterschiedlichen Konzepten an. Die beiden die die meisten Waehler haben kommen in die Stichwahl (wenn nicht ein Kandidat im 1. Wahlgang die absolute Mehreheit der Stimmen erringt).
    In Deutschland kungeln CDU/CSU, SPD, FDP und Gruene einen Praesidenten (auch wenn sich die Rollen sehr stark unterscheiden) unter sich aus. Und in der deutschen sagrotangereinigten politisch-korrekten Politik gibt es nicht einmal mehr einen Kandidaten der der Merkel Dampf machen wuerde, ein Hort von Einigkeit (aber nicht von Recht, siehe die zum Himmel stinkenden Vertragsbrueche zur Eurorettung, und Freiheit, da wird gnadenlos alles zum Rechtspopulisten erklaert was sich nicht an den mainstream anpasst, siehe zur Zeit Diskussion bei den Piraten ausgeloest von einigen Sagrotandemokraten). Die hoffen alle auf eine Koalition.
    Fazit: Man kann nur hoffen dass in Frankreich ein Kandidat gewinnt der diesen ganzen verschlafenen deutschen EU-Huehnerhof aufscheucht, Saarkozy ist das nicht. Denk ich an Deutschland in der Nacht, da bin ich um den Schlaf gebracht, denn da gibt es noch nicht einmal mehr eine Opposition. Das macht mir mehre Angst als die drei Hansel von Linken und NPD.
  2. #2

    Europa würde ein Wechsel gut tun

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Hollande oder doch Sarkozy? Abgerechnet wird zum Schluss: Endgültig entscheidet erst der zweite Wahlgang am 6. Mai über den nächsten französischen Präsidenten. Das erste Votum am Sonntag hat jedoch enorme psychologische Bedeutung.

    Präsidentschaftswahl in Frankreich: Auftakt zum Elysée-Thriller - SPIEGEL ONLINE
    Sollte der Sozialist Hollande tatsächlich den Elysée-Palast erobern, dürfte dies auch die Politik in Europa verändern. Zum ersten Mal seit Jahren wäre das Quasi-Monopol der Konservativen in der EU gebrochen. Und zum ersten Mal müsste Kanzlerin Merkel mit einem Präsidenten aus dem gegnerischen Lager um Alternativen und Kompromisse ringen. Der Demokratie würde dies gut tun - und Europa auch! Europa blickt auf Paris - Lost in EUrope
  3. #3

    Man kann Francois Hollande zum Wahlgewinn nur die Daumen drücken

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Hollande oder doch Sarkozy? Abgerechnet wird zum Schluss: Endgültig entscheidet erst der zweite Wahlgang am 6. Mai über den nächsten französischen Präsidenten. Das erste Votum am Sonntag hat jedoch enorme psychologische Bedeutung.

    Präsidentschaftswahl in Frankreich: Auftakt zum Elysée-Thriller - SPIEGEL ONLINE
    Damit er den ungarischen anti-Präsidenten ablöst. Mit dem Ziel, dass auch unsere Kanzlerin hoffentlich bald in der Versenkung verschwindet. Schaden hat sie mehr als genug angerichtet. Genug, muss endlich genug sein.
  4. #4

    Um die "Poesie" De Gaulles zu verstehen, muss man erst einmal De Gaulle verstehen, und sein Verhältnis zu Frankreich. Dass dürfte den meisten Deutschen wahrscheinlich etwas "abgefahren" erscheinen, und definitiv verschlossen bleiben; aber De Gaulle meinte das ernst!
    Was Giscard betrifft, war es weniger seine etwas gewollte Volksnähe, die schockte, als vielmehr die Tatsache, dass wahrscheinlich kaum jemand so ungeeignet war Vollksnähe zu verkörpern, wie er.
    Und Mitterand war vielleicht der erste sozialistische Präsident der 5. Republik, aber sicher nicht der erste Frankreichs.
    Was Sarkozy betrifft, war er bisher sicher der eklatanteste Fall von Fehlbesetzung; und das in jeder Beziehung. Nur war es weniger die Mediatisierung seines Privatlebens, die missfiel, als seine systematische, politische Instrumentalisierung.
  5. #5

    Um die "Poesie" De Gaulles zu verstehen, muss man erst einmal De Gaulle verstehen, und sein Verhältnis zu Frankreich. Dass dürfte den meisten Deutschen wahrscheinlich etwas "abgefahren" erscheinen, und definitiv verschlossen bleiben; aber De Gaulle meinte das ernst!
    Was Giscard betrifft, war es weniger seine etwas gewollte Volksnähe, die schockte, als vielmehr die Tatsache, dass wahrscheinlich kaum jemand so ungeeignet war Vollksnähe zu verkörpern, wie er.
    Und Mitterand war vielleicht der erste sozialistische Präsident der 5. Republik, aber sicher nicht der erste Frankreichs.
    Was Sarkozy betrifft, war er bisher sicher der eklatanteste Fall von Fehlbesetzung; und das in jeder Beziehung. Nur war es weniger die Mediatisierung seines Privatlebens, die missfiel, als seine systematische, politische Instrumentalisierung.
  6. #6

    enlich noch paar tage

    Zitat von lostineu Beitrag anzeigen
    Sollte der Sozialist Hollande tatsächlich den Elysée-Palast erobern, dürfte dies auch die Politik in Europa verändern. Zum ersten Mal seit Jahren wäre das Quasi-Monopol der Konservativen in der EU gebrochen. Und zum ersten Mal müsste Kanzlerin Merkel mit einem Präsidenten aus dem gegnerischen Lager um Alternativen und Kompromisse ringen. Der Demokratie würde dies gut tun - und Europa auch! Europa blickt auf Paris - Lost in EUrope
    Es wäre vielleicht die Chance für Frankreich und der EU.
    Zarkozy ist wie eine Fahne im Wind..jetzt will er bei den Rechten punkten und populistische Aussagen von sich geben.
    Wenn man 6 Jahre zurück schaut und auf Zarkozy,dann erinnert sich man an die Krawallen kurz von Wahlen und den starken Mann Sarkozy.
    Gaddafi hat den Wahlkampf des starkes Mannes finanziert und im Gegenzug,als eine Art Versprechen durfte Gaddafi in Paris sein Zelt aufschlagen,,100 Nobel-Karossen und hunderte berber Pferde waren im Paris.
    2010 hat Sarkozy Libyern einen Atom Kraftwerk verkaufen wollen,mit französischen Know How.
    Er ist unberechenbar der Mann und lässt seine Ex Partner lynchen und pünktlich,als er im Umfragen zurück liegt,wird französisch möchtegern agent erschossen,der in den Monaten vor seinem Tod in Syrien,Afganistan,Jordanien war und zu Hause mehrere Waffen legal besessen hat.
    Und das als ein Jugendlicher der in allen krisen-Regionen war.
    In Frankreich findet gerade eine Diskussion darüber wem es nutzen könnte und warum
  7. #7

    Es ist unrichtig zu glauben mit Hollande seien Probleme gelöst.
    Grundsätzlich ist zu sagen, dass die PS ein "Programm" hat, das auf Unterstützung der Einwanderer und deren Nachkommen ziehlt. (zum Dank, dass sie Hollande wählen) Die Jugend soll auch - vor allem in der Schulzeit- profitieren.Seit der "Reform" von 1980 mit Jack Lang (PS) kehrte die 68er Schlamperei im Lehrwesen zurück. Das Resultat ist, dass heute noch mit diesem System 20% der 12 jährigen weder lesen noch schreiben können und wollen und die Älteren natürlich auch nicht. Da nun die Lehrerschaft streng links und durchdrungen von CGT ist, gingen alle nachträglichen Reformversuche bachab.
    Kommt nun Hollande ans Ruder erhalten alle Lernfremden wieder eine Bestätigung, dass Arbeiten nicht nötig ist, Hollande erhöht ja die Sozialhilfe und in den sensiblen Quartieren, wo die Polizei n i e hinkommt wird alles mögliche verkauft das Geld bringt.Hollande fischt in diesen Gewässern und wird nichts ändern, da diese Leute für Ihn stimmen.
    Nicht zu vergessen, dass der kleine Mittelstand mit Sarkozy gut gefahren ist da er von Taxerhöhungen wenig betroffen wurde, mit Hollande wird einfach Steuer erhöht anstelle des Versuches umzuschichten. Hollande ist eben ein Apparatchik, hat in seinem Leben nichts ausser die PS verwaltet, anders gesagt, der Mann hat nie im produktiven Leben gestanden, hat nie mit den Händen Geld verdient, was sich in der Ansicht zeigt, dass in der Partei Arbeit wenig Wert zugesprochen kriegt, was auch ein Riesenproblem beim Lehrkörper ist der beim geringsten Problem streikt.
    Viele sind der Ansicht, dass mit Hollande die Lebensqualität stark sinken wird, da die Wählerschaft Hollande's, wie die Jugend nicht im Berufsleben stehen und diese Gruppen werden von der PS hofiert und die französischen Franzosen kommen an letzter Stelle.
    Die Idee, dass in Frankreich alles gut läuft ist mehr als verkehrt. Man redet von Reformen, man ist nicht Politiker zum Wohle der Gemeinschaft sonder um seines eigenen Wohles willen.
    Leider!
  8. #8

    IhrOptimismus..

    Zitat von lostineu Beitrag anzeigen
    Sollte der Sozialist Hollande tatsächlich den Elysée-Palast erobern, dürfte dies auch die Politik in Europa verändern. Zum ersten Mal seit Jahren wäre das Quasi-Monopol der Konservativen in der EU gebrochen. Und zum ersten Mal müsste Kanzlerin Merkel mit einem Präsidenten aus dem gegnerischen Lager um Alternativen und Kompromisse ringen. Der Demokratie würde dies gut tun - und Europa auch! Europa blickt auf Paris - Lost in EUrope
    in Ehren. Mit Mme. Hollande wird sich nichts ändern. Oder finden Sie Herrn Schröders "evolutionäre" Ansichten einer lupenreinen Demokratie heute noch so prickelnd? Dazu noch Herrn Hartz, Clement, Riester usw.?
    Nicht zu verachten natürlich auch die "monopolbrechenden" Ziele der Grünen, wie Fischer und Co. ?
    In welcher Traumwelt leben Sie denn?
    Leider fehlt in F, wie auch in D, eine wählbare Partei.
  9. #9

    .

    Anstatt nach F zu schielen sollten wir lieber bei uns dafür sorgen, daß wir den Präsidenten (Kanzler) auch direkt wählen dürfen.








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