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Präsidentenwahl in Mexiko: Zehntausende protestieren gegen Wahlsieger

DPADie Präsidentenwahl liegt schon eine Woche zurück - und versetzt Mexiko immer noch in Aufruhr: In der Hauptstadt demonstrierten am Samstag Zehntausende gegen den Wahlsieger. Obwohl die Stimmen neu ausgezählt wurden, wollen sie den gewählten Präsidenten nicht akzeptieren.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...843237,00.html
  1. #1

    Mexico Praesidentenwahl

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Präsidentenwahl liegt schon eine Woche zurück - und versetzt Mexiko immer noch in Aufruhr: In der Hauptstadt demonstrierten am Samstag Zehntausende gegen den Wahlsieger. Obwohl die Stimmen neu ausgezählt wurden, wollen sie den gewählten Präsidenten nicht akzeptieren.

    Mexiko: Zehntausende protestieren gegen Wahlsieger Enrique Peña Nieto - SPIEGEL ONLINE
    .. ausgezaehlt WURDEN ist Quatsch, wenn ueberhaupt gibt es einen Kompromiss der Wahlbehoerde, etwas 50 % der Urnen zu oeffnen und nachzuzaehlen. Der Spiegelkorrespondent in México ist sicher besser informiert, empfehle solche "falschen" afp/dpa Meldung nicht einfach nachzudrucken.
  2. #2

    MexicoCity?

    Im ganzen Land sind die Leute auf den Beinen, von Monterrey über Durango, Queretaro bis nach Cancun. Was ist das für eine Berichterstattung? Reicht der Arm der PRI schon bis nach Europa? Wundern würde es mich nicht.
  3. #3

    No pasa nada!

    Zitat von lucas Beitrag anzeigen
    Im ganzen Land sind die Leute auf den Beinen, von Monterrey über Durango, Queretaro bis nach Cancun. Was ist das für eine Berichterstattung? Reicht der Arm der PRI schon bis nach Europa? Wundern würde es mich nicht.
    Der Rest hat sich die "Hochzeit des Jahres" von Eugenio Derbez und Alessandra auf Televisas Canal 2 reingezogen.
    Du weisst ja, dass am Wochenende nichts passiert und dass Televisa und TV Azteca deswegen keine Nachrichtensendungen bringen.

    Abgesehen davon bringen Demonstrationen in Mexiko rein gar nichts.
  4. #4

    Schlechter Verlierer

    Obrador stellt sich wie bereits 2006 als schlechter Verlierer da. In einer Demokratie gewinnt nunmal der, der mehr Stimmen bekommt, aber dies hat AMLO immer noch nicht verstanden. Dass er in einer 20 Millionen Metropole gerade noch 50,000 Leute auf die Strasse bringt, spricht fuer sich. Die IFE hat angeboten alle Stimmen nachzuzaehlen. Kein Mensch versteht, warum man diesem Verrueckten nachgibt.
  5. #5

    Manoman!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Präsidentenwahl liegt schon eine Woche zurück - und versetzt Mexiko immer noch in Aufruhr: In der Hauptstadt demonstrierten am Samstag Zehntausende gegen den Wahlsieger. Obwohl die Stimmen neu ausgezählt wurden, wollen sie den gewählten Präsidenten nicht akzeptieren.

    Mexiko: Zehntausende protestieren gegen Wahlsieger Enrique Peña Nieto - SPIEGEL ONLINE
    Auf dem Zocalo (das ist der Platz auf dem Foto) sind keine 10.000 und schon erst recht keine 50.000 Menschen. Egal wer in Mexiko an die Macht kommt, es sind fast immer Leute die sich und ihrer Sippe und Gefolgschaft die Taschen füllen. Leider! Und sicherer wird es dort auch nicht werden. Die PRI hat sich 70 Jahre mit den Banden arrangiert. Deswegen wollten viele Mexikaner sie auch wieder an der Macht. Damit es wenigestens nicht mehr so viele Tote gibt. Schon Schei...e wenn man im Norden den großen drogenkonsumierenden Bruder sitzen hat der das Geschäft so richtig anheizt.
  6. #6

    Mexiko - Es ist das Volk!

    Ich melde mich nun doch zu diesen Wahlen.
    PRI, PAN oder PRD. Oder Elba Esther oder wer sonst die Schuftfiguren sind.
    Das alles ist nur Selbstbetrug.

    Wer hat denn die Supermärkte gestürmt? Die Politiker?
    Oder die, die für sechs oder sechzig Euro oder ein paar Groschen mehr ihre Wahlstimme abtreten, egal was mit Land und Nachkommenschaft geschieht?
    Nein, das Volk hat nicht die Vertreter die es verdient, sondern das Volk bringt solche Leute hervor, weil es die Brutstätte dafür ist.
    General Santa Ana war nicht der Oberschuft und Verräter Mexikos, der vor 170 Jahren die Hälfte des Landes den Amerikanern zugespielt hat, sondern er war ein sehr erfolgreicher Mexikaner. Er war der Prototyp von dem, was die meisten Mexikaner gerne erreichen wúrden, und was sie, gerne unbemerkt und heimlich, tun würden.

    Und natürlich, es gibt zum Glück Leute, die fühlen und merken, dass man für ein paar Euro einen Schaden hinnehmen würde, der hundertfach ist. Und ja, sie kotzen sich aus und sind wütend. Aber Mexiko wird sich nicht ändern.

    Ich habe vier Jahre in Brasilien gelebt. Das war ein Fehler. Ich weiss nicht, wie ich jetzt verhindern kann, dass Mexiko meine Sackgasse wird. Erst hier habe ich erkannt, dass ich aus Trotz vor meinen Wurzeln in Deutschland weg bin, weil sie mir dort weggenomen wurden.
    Ich bin nicht stolz, dass meine Wurzeln in Deutschland sind, aber ich habe sie dort.
    Ich will - gemäss meinen Móglichkeiten und Fähigkeiten, für meine Gemeinschaft (ich meine, meine Gemeinde) meinen Beitrag leisten, damit wir es alle besser haben. Das kann ich in Mexiko komplett vergessen. Ich könnte in einem Jahr die Staatsangehörigkeit bekommen. Und wenn ich dann an die Lokalpolitik herangehe, bin ich in wenigen Monaten tot.
    Im Land meiner Staatsangehörigkeit in Europa dürfte ich gleich den Versuch machen. Was will ich dann dort erreichen? Dass mit Steuergeld verantwortlich gehaushaltet wird? Dass man keine Stellen vergibt, um Stimmen zu fangen? Da kann ich gleich nach Holland gehen, und windmühlen mit Steinen bewerfen.
    Ich erkenne meine Wurzeln in Deutschland, weil ich glaube, dass ich in Deutschland meinen Teil beitragen kann. Und ich wäre dankbar, wenn ich mein Leben ausser für meine Familie auch dafür verwenden könnte, eine Gesellschaft besser funktionieren zu "machen", die bereits ziemlich gut funktioniert. Auch wenn die Bürger eher meckern. Was ja ein gut Ding ist, weil sie fühlen, dass man es verbessern kann.

    Was ist eigentlich das Leben Wert, wenn man nichts tun kann, um die Welt und unser Menschsein weiterzuentwickeln, und unseren Kindern und Euren Kindern etwas zu hinterlassen, was ein wenig besser ist. Damit sie dasselbe tun?
    Einen herzlichen Gruss!
  7. #7

    Bericht mit echte Journalisten

    Danke fur den Bericht, aber das ganze Land hat protestiert. Ich habe immer der Spiegel bewundern, weil Sie immer die Wahrheit suchen. Warun können SIe nicht Ihre Kollegen in Mexico oder in the USA helfen eine richtige und echte Forschung um alle mexikaner zu helfen, die gar keine Möglichkeit haben bei Internet. Nur 10% hat Zugang zur Internet und 90% haben ein Fernsehen. Und die lessen im Durchschnitt nicht einmal 2 Bücher per Einwhoner jährlich. Und mit dieser Regierung die die meisten nicht wollen, wird sich die Situation nicht ändern. So Berichten Sie die Wahrheit und schauen SIe es am Fersehen, sprechen Sie mit ihren Kollegen in Mexico, die echte Reporter sind wie Frau Aristegui, oder Proceso Magazin, oder La Jornada, oder die Studentenbewegung 132. Fühlen Sie sich verantworlich auf was Sie schreiben. Journalisten zu sein in Mexico is gefährlich. Jetzt kommt im Internet das Video über ein Zeugnis dass beklagt schlimme Sachen über ihn, er ist politisch verfolgt, und selbt Televisa hat darüber berichtet in 2010. Nur der Grund für so ein Hass war nicht bekannt, nur behauptet er eine Beziehung mit der Kandidat gehabt zu haben. Ein Buch über die Frauen in seinem Leben is verboten worden, weil es wird berichtet über Kinder die er soll gehabt haben wenn er verheiratet war. Die Straflosigkeit in Mexico is ohne Mass. Das Volk ist satt. Niemand möchtet Grund geben für eine Gerrilla, warum hat er ein sehr bekannten Militar aus Colombien arrangiert? Was für Beratung wird er brauchen? Er weisst dass das Volk ihn nicht mag, so wieviel wird er in Sicherheit ausgeben? Wie ich schon gesagt habe wir brauchen ehrlich und echte Berichte, es gibt viel zu Informieren, bitte machen Sie es richtig!
  8. #8

    natürlich..

    @blaue Fee
    hab ich das auch gesehen, solche Demos sollten wir ja tunlichts vermeiden. Da kam mir Donja Margara Franzisca gerade Recht zum Trauerspiel. Natürlich bringen Proteste in diesem Land nichts, im schlimmsten Fall ein paar tote und verletzte wie bei den Studentenprotesten 2006 die EPN niederknüppeln lies. Die Jugendlichen haben das nicht vergessen. Was 70 Jahre vorher geschah ist ihnen natürlich nicht so bewusst. Übrigens, Milenium hat doch einen kurzen Bericht über die landesweiten Proteste gebracht, obwohl Domingo.
  9. #9

    Spiegel - vor sechs Jahren

    Ich habe vor sechs Jahren dem Spiegel eine Excel Grafik geschickt, die mit den offiziellen Resultaten der vorherigen Wahl gemacht war. Die Grafik war selbstredend. Die Kurven waren mathematisch hoch UNWAHRSCHEINLICH.
    Der Spiegel antwortete mir, dass das Thema für die deutschen Leser nicht so interessant sei (nicht mit diesen Worten, aber dem Sinn nach).
    Das hat mich damals enttäuscht. Kam so rüber, als ob man Saisonkuchen verkauft und nicht einen Informationsdienst betreibt.

    Ich stelle klar: Ich bin sicher, dass Lopez Obrador Mist gebaut hätte. Damals und diesmal. Und zwar Mist aus ideologischen Gründen, oder aus populistischen. Schlimmen Mist.

    Aber damals hat er sicher gewonnen, und diesmal ist sicher wieder massiv betrogen worden.

    So massiv, dass man offen sagen kann, dass die Demokratie in Mexiko NICHT funktioniert, dass ein grossteil der Bürger nicht demokratisch ist, und dass der Wahlprozess nicht nur extrem teuer ist, sondern sinnlos.

    Ich suche eine Arbeitschance in Deutschland!


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