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Präsidentenwahl in Mexiko: Wut der Betrogenen

REUTERSHat der Wahlsieger in Mexiko Stimmen gekauft? Beobachter sind sich sicher. Aber auch die anderen haben getrickst. Erstmals wehren sich nun Tausende Bürger gegen die Beeinflusssung. Für den künftigen Präsidenten wird das zum Problem: Peña Nieto tritt sein Amt beschädigt an.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...842685,00.html
  1. #1

    Diesem Artikel

    ist nichts mehr hinzuzufuegen. Vielleicht noch dies: die Parteien, durch die IFE finanziert, verdienen ein wahnsinniges Geld.
    Daher das Sprichwort: wer als Unternehmer erfolgslos ist, sollte eine Partei gruenden.
  2. #2

    Keine Chance

    Ich bezweifle, dass Neuauszählungen da helfen. Die Rechten und Linken sind beide mit den USA wirtschaftlich so stark verdrahtet, dass da nichts gegen ankommt. Von den vielen verschwundenen Politikern, Journalisten und Demonstranten habe ich leider in keiner deutschen Presse lesen können. Ich denke da hilft nur eine Revolution...hoffentlich eine unblutige.
  3. #3

    pri + ife = copete

    auch wenn der Autor hier versucht zu relativieren, ist dies ein eindeutiger Wahlbetrug zu Gunsten Peña Nietos. Einfach mal bei youtube PRI / PAN / PRD compra votos ( PRI / PAN / PRD kauft Stimmen) eingebn und zu 99% gehts um die PRI. Ein einziges Video habe ich bisher für den Stimmenkauf eins lokalen PRDisten gesehen, der einer armen Frau etwas gegeben hat die ihn danach fragte. Aber wohl gemerkt von SEINEM EIGENEN GELD. Das hat absolut nichts mit systematischen Stimmenkauf zu tun. Die PRI hat dagegen Millionen von STEUERGELDERN der PRI geführten Bundesstaaten zum systematischen Stimmenkauf ausgegeben. Ausserem existieren etliche Videos wo ganz klar die mexican connection zwischen PRI und IFE erkennbar ist, wenn auf Trucks voll mit Werbung für Peña Nieto offizielle Wahlurnen und Stimmzettel der Wahlbehörde transportiert werden.

    Camioneta con propaganda de Peña Nieto SI transportaba urnas y boletas del IFE; Confirmado - YouTube

    Und nun will das Instituto Fraudal Electoral die gefälschten, gekauften, erpressten Stimmen neu auszählen. ;)

    NO AL FRAUDE!!!
  4. #4

    Ich denke auch, dass die Neuauszählung auf keinen Fall etwas bringen wird, denn das Problem sitzt ja in der IFE.

    Vor AMLO haben die Industriestaaten eher Angst, da ihm nachgesagt wird, ein Freund von Hugo Chavez zu sein, welcher - wie wir ja alle wissen - den USA den direkten Zugang zum Öl genommen hat. Das wäre ein fatales Loch in der Geldbörse der USA, da die Mexikaner ja derzeit noch so schön gefügig sind und ihr Rohöl brav den USA verkaufen, um dann fertiges Benzin von ihnen zu kaufen. AMLO wuerde dies aendern wollen, ausserdem wuerde er die giftige "mineria" (halten Sie mich für dumm, aber ich komm nicht auf's deutsche Wort) verbieten und Auflagen und Richtlinien für die Minen schaffen, für welche derzeit 13% des Landes (so gross wie der Bundesstaat Chihuahua) an ausländische Unternehmen verkauft sind.
  5. #5

    A sad day for Mexico

    I live in Mexico part time and am disgusted with a re-elected PRI. I can only assume that democracy needs more time to establish itself, we all know Weimar. The frustration with an inability to control the drug mafia obviously had a lot to do with it, and the new government will be in a position to deal with it more effectively, by controlling it from within.
  6. #6

    Televisa

    Der gröste Manipulator ist Televisa und unterstüzte PRI.
    Ich lebe seit 6 Jahren in Mexico, aber das ist das erste mahl das die Jugend und Jung gebliebenen Revoluzern. Die Informationen sind supper organisiert auf Facebook täglich im minutentakt. 24 Stunden.
  7. #7

    12 Jahre

    habe ich in Mexico gelebt. Es ist soicher nicht erstmals, daß einige sich gegen die mit soviel Brutalität öffentlich durchgeführte Korruption wehren wollen; es ist nur das erste Mal, daß die internationale Presse dem Aufmerksamkeit schenkt. Aber genau das wird nichts ändern; nichts kann die Mexikaner so dogmatisch vereinen als das Gerücht, daß man sich von außen in die mexikanische Unabhängigkeit einmischen will. Als nicht-Mexikaner dort eine politische Kritiek zu äußern ist dann auch absolut verpönt, will man nicht am nächsten Tag auf dem Flieger nach Irgendwo sitzen. Das ganze ist geregeld im gesetzlichen Artikel 33. Wenn übrigens dieser Artikel mal so in den VS bestände, was nicht der Fall ist, und man ihn dort genauso fanatisch anwändte wie die Mexikaner das in Mexico machen, wäre dort innerhalb einer Woche nicht ein Mexikaner mehr übrig. Das Geschrei über Rassismus nähme aber kein Ende mehr, denn dann wären mal Mexikaner das Subjekt.
  8. #8

    Wut auf den Author

    “Immer wenn Mexiko waehlt, scheint das Chaos unausweichlich”.
    Die Wahlen hier in Mexiko liefen ohne weitere Zwischenfaelle ab, um 8 Uhr abends waren die ersten Hochrechungen da, die sich am naechsten Tag bestaetigt haben. Die Wahlbehoerde IFE hat dem unterlegenen Kandaten Lopez Obrador nachgegeben und wird 50% der Stimmen nachzaehlen (laut Gesetz muss in Mexiko nur nachgezaehlt werden, wenn der Unterschied bei weniger als 2% liegt, in diesem Fall war der Unterschied bei ca. 8%).
    Wurden vor der Wahl Stimmen gekauft… sehr wahrscheinlich, aber die Wahl selbst lief korrekt und ohne groessere Zwischenfaelle. Stimmenkauf ist zu vergleichen mit den nicht zu erfuellenden Versprechungen populistischer Politiker “waehlt mich und es wird Euch allen besser gehen” oder eben “waelhe mich und ich zahle Dir einen Einkaufsgutschein”. Den Einkaufsgutschein bekommt der Waehler wenn er Glueck hat wenigstens tatsaechlich.
    Das Chaos wird in Mexiko wie schon 2006 nur von Lopez Obrador produziert, der tatsachlich mit einem Hugo Chavez gleich gesetzt werden kann. Der Teil der Bevoelkerung, der Aktiv am Sozialprodukt Mexikos beteiligt ist, empfindet keine Wut, sondern erstmal nur Erleichterung, dass einem ein linker Populist erspart wurde, der das Land mit Sicherheit in den Ruin getrieben haette.
  9. #9

    Blitzmerker

    Jetzt hat der gute Herr Ehringfeld also doch noch mitbekommen, dass es bei der Wahl in Mexiko nicht mit rechten Dingen zugegangen ist. Trotzdem: Der Wahlbetrug der PRI und der anderer Parteien stehen in keinem Verhältnis zueinander. Und: Ob EPN das Amt "beschädigt" antritt, wie er es im hübschen Journaillenjargon nennt, ist noch lange nicht gesagt, denn die Linke will die Wahl annullieren lassen. Schön.








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