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Präsidentenwahl in Brasilien: Lulas Wunschkandidatin Rousseff liegt knapp*vorn

In*Brasilien werden*die Weichen für die Zeit nach der Präsidentschaft von Luiz Inácio Lula da Silva gestellt.*Dessen Favoritin Dilma Rousseff lag nach ersten Hochrechnungen*am Wahlabend nur knapp vor dem konservativen Oppositionskandidaten José Serra. Es droht eine Entscheidung per Stichwahl.*

http://www.spiegel.de/politik/auslan...721004,00.html
  1. #1

    Was auch in Brasilien die Rechtspopulisten auf dem Vormarsch?

    Oder wieso ist der Kandidat hier auf einmal "konservativ"?
  2. #2

    Die Linke in Brasilien

    Zitat von Koltschak Beitrag anzeigen
    Oder wieso ist der Kandidat hier auf einmal "konservativ"?
    "Vormarsch" kann man nicht sagen. "Konservativ" wird das genannt was mit früheren Militärdiktaturen zu tun hat.
    Aber nach diesen Wahlen hat Brasilien gezeigt dass es zu fast 70% Linksgerichtet ist.
    46,74% (Rousseff) + 19,4% (Silva---Extrem Links)= 66,14 %
  3. #3

    Konservativ nicht gleich Militärdiktatur

    Zitat von gg art 5 Beitrag anzeigen
    "Vormarsch" kann man nicht sagen. "Konservativ" wird das genannt was mit früheren Militärdiktaturen zu tun hat.
    Aber nach diesen Wahlen hat Brasilien gezeigt dass es zu fast 70% Linksgerichtet ist.
    46,74% (Rousseff) + 19,4% (Silva---Extrem Links)= 66,14 %
    Wenn man Gegnerschaft zur Militärdiktatur als linksgerichtet bezeichnet, dann gehört Serra auch dazu, denn er musste bereits 1964 als nationaler Studentenführer ins Exil gehen. Silva hingegen ist nicht extrem links, sondern eher eine ökologische Kandidatin mit dem Rückhalt in der Mitte und teilweise auch bei den Evangelikalen.
    Die Rechte ist aber auf jeden Fall nicht auf dem Vormarsch, denn selbst der Kandidat der Rechten, José Serra, hat sich im Wahlkampf nicht getraut, eine Änderung der Politik Lulas zu verfechten.
  4. #4

    Silva wird entscheiden

    Zitat von skbram Beitrag anzeigen
    Wenn man Gegnerschaft zur Militärdiktatur als linksgerichtet bezeichnet, dann gehört Serra auch dazu, denn er musste bereits 1964 als nationaler Studentenführer ins Exil gehen. Silva hingegen ist nicht extrem links, sondern eher eine ökologische Kandidatin mit dem Rückhalt in der Mitte und teilweise auch bei den Evangelikalen.
    Die Rechte ist aber auf jeden Fall nicht auf dem Vormarsch, denn selbst der Kandidat der Rechten, José Serra, hat sich im Wahlkampf nicht getraut, eine Änderung der Politik Lulas zu verfechten.
    Jedenfalls schloss sich Slva einer kommunistischen Gruppe an.
    http://www.spiegel.de/flash/flash-24313.html

    Bezüglich Militär: In ganz Südamerika (ausser Venezuela) will niemand mehr etwas von Militär wissen. All zu oft verkauften die ihr Land an die USA oder wurden von dieser eingesetzt.

    In Südamerika gab es oft im Militär Gegner der Militärdiktaturen, aber nur um selber an die Torte zu kommen.
  5. #5

    Die Brasilianer

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In*Brasilien werden*die Weichen für die Zeit nach der Präsidentschaft von Luiz Inácio Lula da Silva gestellt.*Dessen Favoritin Dilma Rousseff lag nach ersten Hochrechnungen*am Wahlabend nur knapp vor dem konservativen Oppositionskandidaten José Serra. Es droht eine Entscheidung per Stichwahl.*

    http://www.spiegel.de/politik/auslan...721004,00.html
    koennen froh sein, wenn Lulas Richtung weiter gefuehrt wird. Und das wird ja auch so sein. Die Dame Rouseff wurde von Lula ausgesucht und vorbereitet. Gewonnen hat die Wahlen aber Lula, und er wird das Land auch weiterhin
    lenken. Aus dem Hintergrund.








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