Sehr guter Artikel. Was der Reporter als "verfilzte" Regierung bezeichnet besteht schon seit Jahrzehnten in diesem Land. Brasilia wird hier oft als "Puff unter offenem Himmel" bezeichnet und das stimmt leider auch. Seien es linke oder rechte Politiker , vor Lula oder nach Lula, es wird sich daran nichts ändern. Solange in Brasilien mehr als 50% der Bevölkerung funktionelle Analphabeten sind, die gerade mit Mühe und Not Ihren Namen schreiben können, solange wird sich daran nichts ändern.
Und man sollte nicht vegessen das bei der Wahl die Stimme eines Mitglieds des Yacht Clubs von Rio de Janeiro genau so viel wert ist wie die Stimme eines halb verhungerten Bewohners der riesigen Slums von Rio. Und in Brasilien ist die überwältigende Mehrzahl der Armen immer noch nicht aus dem Dreck heraus. Der radikale "linke" Flügel der linken Arbeiterpartei würde gerne aus Brasilien ein zweites Venezuela unter einem br5asilianischem Führer a la Hugo Chavez machen. Und dazu fehlt leider nicht mehr viel. Marina Silva ist viel zu naiv um in dem Freudenhaus Brasilia überleben zu können. Leider.



