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Präsidentenwahl in Ägypten: Muslimbrüder jubeln über erste Ergebnisse
APDie Auszählung der Stimmen hat zwar erst begonnen, aber die Muslimbrüder geben sich bei der Präsidentenwahl in Ägypten siegessicher. Ihr Kandidat Mursi und der letzte Regierungschef Mubaraks liegen nach ihren Angaben vorne und würden damit in die Stichwahl gehen.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...835161,00.html
- #10 25.05.2012 09:53 von
- #11 25.05.2012 09:54 von
- #12 25.05.2012 10:06 von
Und wer hat gesagt, dass Demokraten nach wetl. Vorstellungen besser sind? na ja der Unterschied zwischen ein westl. Demokrat und ein Afrikanischer Diktatur ist, dass die westl. Demokrate nicht sein eigenes Volk eliminiert, sondern die afrikanischen Voelker, dagegen eliminiert ein afrikanischer Diktatur nicht die wesltl. Voelker sondern das eigene Volk, Verlierer sind hier immer die armen arfrikanische Bevoelkerungen..Also am Endeffekt ist alles das gleiche..JEtzt haben die Menschen eine neue Chance und diese muessen sie nutzen.
Die meisten Menschen in Syrien kaempfen gegen das Regime und die haben Recht dabei, ob dabei einige Salafisten sind, was soll es ..
P.S. der Muslimbruder Kandidat werde hoechstens 30% bekommen, d.h. es sind 70% der Aegypter keine Muslimbruder Fans. - #13 25.05.2012 10:06 von
Ohjee
wenn schon 300.000 Polizisten und Soldaten notwendig sind, um einen friedlichen Wahlverlauf zu gewährleisten, wieviele werden wohl notwendig sein, um ein friedliches Akzeptieren des Wahlergebnises sicherzustellen? Und wenn ich nur an manche Fußballergebnisse in Ägypten denke, sollten UN, NATO... schon mal mobil machen.
- #14 25.05.2012 10:10 von
so wie ich vermutet habe
Es sind doch die zwei Kandidaten, die hinter den riesen Parteien stecken. Hinter Schafik steckt immer noch die nationale PArtei von Mubarak, es sind viele zwar weggegangen, aber die organisierte und professionelle Arbeit ist immer noch da. Das hat Schafik den Vorteil geschafft.
Waere ich Aegpter haette Hamdeen Sabahi gewaehlt, ein Sozialist bekant fuer seine hervorragende Arbeit, aber leider wird er wahrscheinlich als 3ter kommen ... schade...aber was solls, wen die Mehrheit das will, muss man akzeptieren. - #15 25.05.2012 10:16 von
Gelungen
Eine demokratische Wahl ist erst dann gelungen, wenn die Mehrheit der Bürger das Ergebnis bejubeln und der Rest damit leben kann.
Und das sollte möglichst langfristig der Fall sein.
Es scheint aber überall so Usus zu sein, daß Parteien jubeln und die Bürger den Schlamassel den sie anrichten, anschließend ausbaden müssen.
Und das ist gut so! Denn nur so lernen sie, mit ihrer Macht als Souverän sorgsam umzugehen.
Und den Ägyptern steht womöglich ein längerer Lernprozeß bevor als sie selbst glauben mögen.
Und da sind noch die auswärtigen Interessen, die wahrlich nicht immer und zwangsläufig auf das Wohlergehen der Ägypter ausgerichtet sind, eher auf Zwietracht, um sich dauerhaft Einflüsse zu sichern. - #16 25.05.2012 10:25 von
Die Großmacht am Nil.
Ägypten braucht nicht nur einen starken sondern insbesondere einen intelligenten Präsidenten. Die Aufgaben die vor dem Land stehen sind gigantisch. In den letzten 40 Jahren hat sich die Bevölkerung Ägyptens von 40 auf > 80 Mio. Einwohner verdoppelt. Wäre das selbe in Deutschland passiert, würden hier heute 160 Millionen Menschen leben. Die Arbeitslosigkeit läge bei 2,9 Mio. + 80 Mio. = 82,9 Millionen und HartzIV wäre unbezahlbar. Gleichzeitig würde die NPD ganze Landesregierungen stellen und viele Großstädte wäre kaum noch wiederzuerkennen.
- #17 25.05.2012 10:35 von
- #18 25.05.2012 10:48 von
Demokratie halt
So ist das halt mit einer Demokratie, man kann das Ergebnis einer Wahl sich nicht herbeiwünschen. Wenn eine Partei aber an der Macht versagt braucht sie sich nicht wundern wenn sie bei der nächsten Wahl abstürzt. Allerdings tun mir die Ägypter bei der Stichwahl dann leid, zwischen Pest und Cholera wählen zu müssen...
- #19 25.05.2012 11:20 von
Die schnitzen sich halt Ihren eigenen Adenauer
Ist nicht so viel anders als in der BRD nach den Krieg...
wir hatten ja auch eine konservative Partei mit einer ausgeprägten 'religiösen' Verantwortung an der Macht. Konservative halt - was soll man machen. Denen wird - aus welchem Grund auch immer - halt am ehesten zugetraut für wirtschaftlichen Aufschwung zu sorgen bzw. für Wohlstand. Der Unterschied ist nur, dass in Ägypten die konservativen nicht beschei??en müssen um an die Macht zu kommen, so wie 'der Alte' das musste (ich nehme mal an auf Grund des Bildungsunterschieds Bevölkerungsschichten auf dem Lande zu dem der in den Städten lebenden Menschen und der damit verbundenen Ansichten in Verbindung mit den gegensätzlichen Verhältnissen der Gesellschaftsstruktur bezüglich des Siedelns in städten oder auf dem Land zwischen Deutschland und Ägypten). Alles halb so wild!
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