eine bereicherung für die zukunft und ein segen für alle christen in ägypten *ironie aus*
AFPWer wird Nachfolger von Husni Mubarak? Erstmals seit dem Sturz des Despoten bestimmt Ägypten einen Präsidenten. Fünf der 13 Kandidaten haben Siegchancen bei der Schicksalswahl: Islamisten und Stützen des alten Regimes.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...834387,00.html
eine bereicherung für die zukunft und ein segen für alle christen in ägypten *ironie aus*
Prima, dann hat es ja wirklich etwas gebracht, Mubarak zu verjagen :-(
... mit dem "arabischen Frühling", Demokratie etc.? So wurde es in den Medien anfänglich verkauft. Nur sind bisher alle diese Länder zu Schariastaaten geworden, also dem Gegenteil von Demokratien.
Ja, wer hätte das gedacht?
Es werden in Nordafrika nun ein neuer Iran nach dem anderen entstehen - direkt vor unserer Haustür. Ich bin ja so froh, dass es die Gutmenschen und ihre große Demokratisierungsbewegung gibt!
Genau das dachte ich auch! Die armen Leute, die für die Freiheit gekämpft und gelitten haben... ich hoffe, sie halten den Druck auf die Regierung aufrecht und sorgen dafür, dass sie ihre Rechte respektiert und gut regiert.
Wenn "Islamisten" die Wahlen gewinnen sollten, heißt es ja nicht automatisch, dass dort auch das Mittelalter einkehrt. Hoffe ich zumindest...
Außerdem gibt es ja noch den Militärrat, Ägypten ist ja noch recht weit davon entfernt, eine Demokratie zu sein. Die neue Verfassung muss noch erstellt werden etc.
Ägypten ist ein armes und übervölkertes Land. Der neue Präsident wird es sehr schwer haben.
Schon bemerkenswert, wie besorgt man in Deutschland um die Minderheiten anderer Länder ist. Wäre schön, wenn die Deutschen mit ihren Minderheiten genauso respektvoll umgehen würden. Stattdessen werden in Deutschland Politker bejubelt, die diskriminierende und beleidigende Aussagen über Randgruppen machen.
Wozu der Artikel?
Dass die 'westlichen Hoffnungen' nach einem demokratischen Ägypten nichts als utopisches Wunschdenken und Träumerei waren und sind, dürfte wohl klar sein.
Jetzt bekommt Ägypten das was es will: mehr Islam.
Das mag man jetzt aus europ. Sicht verwerflich finden, ist es doch nur hingegen logisch, dass in Ländern, in denen Religion tief verwurzelt ist und letztlich auch ein demagogisches Instrument zur Lenkung der Massen ist, es nur so kommen kann.
Religion spielt dort in jeder Hinsicht eine übergeordnete Rolle. Eine Kommilitonin aus Indonesien sagte sinngemäß: 'Die können einfach nicht verstehen, dass Religion mir Kraft gibt und ich einfach nur beten will.'
Es gilt also wie immer, jedem das seine.
Mit Gottes Hilfe? Wohl eher mit der des IWF, EU und sonstige Geldgeber! Wir sollten aufhören mit unseren Steuergeldern irgendwelche Pseudo-Demokratien in nicht säkularisierten Ländern zu unterstützen. Vorraussetzung für jegliche Demokratie ist die Trennung zwischen Staat und Religion! Ergo wird eine Demokratie nach Vorbild der BRD niemals in islamischen Ländern umsetzbar sein! Keine Demokratie = keine Menschenrechte! Also bitte auch kein Geld von der internationalen Gemeinschaft!
P.S. Wer hat eigentlich noch Lust seinen Urlaub in einem von Salafisten-regierten Land zu verbringen?