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Präsidenten-Abstimmung in Frankreich: Die Wutwahl

REUTERSDer Ausgang des ersten Wahlgangs in Frankreichs ist ein Signal des Protests. Die Franzosen sind frustriert über den Zustand des Landes und wütend auf ihren Staatschef Nicolas Sarkozy. Das Heer der Enttäuschten muss Francois Hollande nun im zweiten Wahlgang für sich gewinnen.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...829062,00.html
  1. #60

    Ja, träumen kann ein Jeder was er will

    Zitat von warndtbewohner Beitrag anzeigen
    wir brauchen in frankreich wie in Deutschland dringend eine Volksfront aus allen linken Kräften um eine Ausbeutung der Länder durch Banken und Konzerne Einhalt zu gebieten. Nur echte Sozialisten können wieder für soziale Gerechtigkeit in Europa sorgen...
    Sind sie sich denn bewusst, dass hinter der sozialistischen Maske, das Groß-Kapital steckt?
    Wenn nicht, dieser "dubiose Unfall" in New York passiert währe,
    würde Heute, der Mega Kapitalist Strauß Kahn für die Sozialisten die Wahl machen.
    Evtl. hätte es auch, die andere Megakapitalistin Lagarde sein können.
    Alle, sind sie durch die "Bank", Befürworter der Eurokratie und Vasallen der Wallstreet.
  2. #61

    Zitat von ronomi47 Beitrag anzeigen
    Demzufolge kann man davon ausgehen, dass der Todesstoss für den Euro von Frankreich geführt wird. Wie von einem Geisteskranken, der sich seines Tuns kaum bewusst ist.
    Na hoffentlich, dann hat das lange Leiden endlich ein Ende...
  3. #62

    .

    Zitat von analogmensch Beitrag anzeigen
    Wenn Institutionen Umfragen im Interesse der Regierenden durchführen, dann können solche Umfragen, wie man hier in der Praxis sieht, nichts wert sein. Sarkozy hat wohl gedacht solche 'Un'fragen auch noch für seinen Wahlkampf zu nutzen - da hat er sich aber tüchtig geschnitten.
    Naja, die Ergebnisse für Hollande und Sarkozy waren doch in etwa so vorhergesagt worden. Deutlichere Abweichungen gab es da bei Melenchon vs Le Pen. Den Vogel hat da der Guardian abgeschossen, der einen Artikel eingestellt hatte, wie Melenchon die Stimmen der Arbeiterklasse abgeräumt hätte, am Samstag, also einen Tag VOR der Wahl.
  4. #63

    Hoffnung verfrüht?

    Zitat von blowup Beitrag anzeigen
    Das ist ein gutes Ergebnis für Demokraten und vielleicht so eine Art Blaupause für viele weitere Wahlen in der EU. Die Menschen sind es langsam leid von irgendwelchen "Eliten" bevormundet und übergangen zu werden, die offensichtlich nicht mal in der Lage sind, die Währung zu schützen. "Wutwahl" trifft es gut und das werden wir auch in Deutschland erleben. Schade nur, dass dabei der EU-Gedanke Schaden nehmen wird. Aber das, was die Mächtigen aus der an sich richtigen EU-Idee in ihrer Gier und Großmannsucht gemacht haben, darf so nicht weiter gehen.
    "Wutwahl".. Aha. Hätten die Franzosen rechts-marktradikal gewählt, also für Merkozy, dann hätte SPON sicherlich anders getitelt: "Vernunftwahl" oder sowas, schon klar.

    Ich weiß nicht, ob der Herr Hollande wirklich eine Hoffnung darstellt- nach den bösen Erfahrungen mit den deutschen "Sozialdemokraten", die in Wahrheit nichts als Lakeien der Finanzlobbyisten sind, darf man skeptisch sein, ob die Vernunft in Europa jemals noch mal einkehrt.
    Ich glaube es nicht. Wer immer es wagt, in seinem Land Politik für die Menschen zu verkünden, wird mithilfe der "Märkte" und per Weisung aus Berlin fertiggemacht.
    Das Wichtigste, was ein Sieg Hollands bewirken würde, wäre ein ermutigendes Signal für die hoffnungslosen Bürger Europas, denen ein Armutsdiktat nach dem anderen um die Ohren gehauen wird.
  5. #64

    Das ist für die Mehrheit der Foristen einfach zu kompliziert

    .
    Die wollen auch keine Analyse oder Hintergrundwissen, sondern ein möglichst simples Feindbild ( Die Griechen, die Ossis, die Rentner, die Beamten usw. ) auf das Sie Ihren Frust abladen können. Denn...
    .
    Das Volk ist doof, aber gerissen
    Kurt Tucholsky
    Zitat von lichtderaufrechten Beitrag anzeigen
    Le Pen ,Hollande oder Sarkozy sind keine Vertreter unterschiedlicherpolitischer Ansätze , sondern sie vertreten die Interessen der
    Reichen und der Banken .
    Die Maschine der Manipulation läuft bestens.
    Wer das nicht glaubt schaue nach ......
  6. #65

    Frustrierte Franzosen wählen links

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Ausgang des ersten Wahlgangs in Frankreichs ist ein Signal des Protests. Die Franzosen sind frustriert über den Zustand des Landes und wütend auf ihren Staatschef Nicolas Sarkozy. Das Heer der Enttäuschten muss Francois Hollande nun im zweiten Wahlgang für sich gewinnen.

    Präsidenten-Abstimmung in Frankreich: Die Wutwahl - SPIEGEL ONLINE
    Hollande wird am 6. Mai Sarkozy schlagen, denn er kann mit der Unterstützung der Wähler aus dem linken Lager rechnen, die ihre Stimmen den unterlegenen Kandidaten gegeben haben. Und das ist gut so.
    Die CDU/CSU und die nicht mehr sozialistische SPD können sich warm anziehen. Aus Westen kommt ein frischer Wind, denn Hollande will den Marktradikalen und Neoliberalen in den Arsch treten. Seid vier Jahren werden Banken gerettet und was ist dabei herausgekommen? Reiche sind reicher geworden und die Euroländer sitzen auf einem riesigen Pulverfass, genannt Schuldenberg, das bald explodieren wird.
  7. #66

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wutwahl
    Das hat nichts mit Wut zu tun, sondern mit Vernunft. Ein Beispiel aus der politischen/wirtschaftlichen Praxis:

    Energiewende + grenzenloser Wachstumswahn kann einfach nicht funktionieren.

    Das widerspricht nicht nur den Naturgesetzen, sondern insbesondere auch dem gesunden Menschenverstand.
  8. #67

    Frankreich wird gefährlich instabil

    Zitat: „Marine Le Pen und der Linkspopulist Jean-Luc Mélenchon gewannen gemeinsam mehr Stimmen als jeder Mainstream-Kandidat für sich. Das zeigt des Ausmaß des französischen Frusts.
    Die dritte Überraschung ist die hohe Wahlbeteiligung: Entgegen aller Befürchtungen gingen mehr als 80 Prozent der Franzosen zur Wahl. Das ist die zweihöchste Wahlbeteiligung seit 1981...“

    Eine treffende Analyse. In Frankreich braut sich etwas Unheimliches zusammen. Nicht das bürgerliche Lager schrumpft bedenklich, sondern das Lager der etablierten politischen Positionen. Man muss es sich nur einmal vorstellen: Fast jeder fünfte Franzose wählt nationalistisch und ausländerfeindlich – ein gewaltiges Protestpotential. Fragt sich nur, inwieweit man die Front National mit der NPD vergleichen kann. Das Wahlergebnis trägt sowieso deutlich nationalistische Züge, es ist auch eine schallende Ohrfeige für Sarkozys Europa-Politik, die er zusammen mit Angela Merkel in die Sackgasse geführt hat. Und der Etappensieg von Hollande zusammen mit dem Ergebnis für die Linke zeigt an, wie sehr Frankreich in eine soziale Schieflage geraten ist. Frankreich wird gefährlich instabil und nimmt damit die deutsche politische Zukunft vorweg.
  9. #68

    Wunschdenken !

    Zitat von Oelteichscheich Beitrag anzeigen
    E U R O P A=EUROPA! Ihr deutschen Männer und wegen der deutschen emanzipation/Gleichberechtigung auch Frauen habt im 21. Jahrhundert die einmalige und einzigartige Chance bald ganz Europa mit zu ernähren! Ihr werdet schön hörig, treubrav mit all euren Steuergeldern Familien von A wie Albanien bis Z wie Zypern mit ernähren! Ihr habt alle Europäer z. B. griechische und spanische Familien mit durchzufüttern! Ich wünsche dabei viel Vergnügen und gute Unterhaltung für die nächsten 50 Jahre oder sogar noch mehr!
    Hab Deine Threads durchgelesen und mich köstlich amüsiert. Falls Deutschland Europa von A-Z durchfüttern soll, muß man wissen daß die deutschen gewohnt sind das zu essen was auf den Tisch kommt. Auch wenn es nicht gerade dem Geschmack entspricht. Es wird auch leer gegessen bevor der Tisch verlassen wird. Wem das nicht passt , der hat schon gegessen und muß warten bis zur nächsten Mahlzeit. Im Grund keine schlecht Idee, dann kommt endlich Ordnung und Disziplin in den Laden.
  10. #69

    ...

    Zitat von friedrich1954 Beitrag anzeigen
    ...

    Mit bei dem knappen Ergebnis wird es nämlich eng für Hollande,weil die FN (also die Rechten), die es auf fast 20% gebracht haben, dann eher den Giftzwerg wählt, der gegen seine Ausländer wettert, als den Linken.
    Das war auch mein Gedanke.
    Und die Liberalen wohl auch.








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