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Prämie für Eltern: Familienverband fordert 700 Euro Betreuungsgeld
REUTERSDie Koalition streitet erbittert über die "Herdprämie" - jetzt wirft der Deutsche Familienverband eine neue Forderung in den Ring: Das Betreuungsgeld müsse deutlich höher sein als geplant. Erziehungsarbeit sei schließlich gleichwertig mit Erwerbsarbeit
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...840704,00.html
- #60 25.06.2012 09:14 von
- #61 25.06.2012 09:18 von
Richtig ...
... genau so sieht es aus! Entweder ich kann mir ein Auto leisten, oder eben nicht. Aber leider ist es heutzutage so, dass keiner mehr nach den Grundregeln der Selbstverantwortung und dem Leistungsprinzip lebt. Gleiches recht für alle, richtig, aber nicht gleichen Lebensstandard für alle, egal was man leistet, denn das ist dann Sozialismus / Kommunismus!
- #62 25.06.2012 09:21 von
Reallöhne sinken dann, wenn der Staat den Löwenanteil der Kosten für die Kitaunterbringung aufstockt!
Es ist absurd, wenn der Staat eine Kitabetreuerin dafür bezahlt, dass junge Eltern prekäre Arbeitsverhältnisse annehmen können und Arbeitgeber aus dem vollen Schöpfen können, weil ihnen mehr Arbeitskräfte zur Verfügung stehen, die sich gegenseitig Konkurrenz machen und somit die Löhne drücken! - #63 25.06.2012 09:21 von
Heute ist es aber immer mehr so, das Kinder bekommen und erziehen ein Armutsrisiko darstellt - und das in einem so reichen Land wie Deutschland; wo niemand mehr weiss, wie all die Produkte und Dienstleitungen an den Mann/die Frau gebracht werden kann; das Geld nur noch fließt in Abhängigkeit von einem Erwerbseinkommen oder unter entwürdigenden Bedingungen. Das ist schon ein Problem - ich denke da an ein Erwerbsunabhängiges Einkommen und wer mag und kann verdient sich daziu was er/sie braucht.
Und hole mir niemand die Keule "wer geht dann noch arbeiten" hraus - das ist durch viele Studien bereits wiederlegt, das dann alle nur noch Kinder kriegen und sich ansonsten auf die Faule haut legen würden. - #64 25.06.2012 09:22 von
Arbeit ist nicht gleich Arbeit...
und Erziehungsarbeit ist nicht gleich Erziehungsarbeit! Aber trotzdem sollen alle das gleiche bekommen, SO GEHT DAS NICHT!
Ich meine hier muss es Unterschiede geben, so eine Art Bonussystem. Wer sein Kind den ganzen Tag vor den Fernseher setzt, also weitgehend passiv betreut, bekommt lediglich einen Grundbetrag. Boni gibt es dann für individuelle Zuwendung, beispielsweise für das Vorlesen eines Buches oder das Erzählen einer Geschichte usw. Auch Ernährung ist ein Qualitätsbereich der zu bewerten ist, wie auch religiöse Erziehung und Aufklärung.
Dokumentiert wird das alles via Facebook per Selbstaufschreibung. Hier muss halt noch eine Schnittstelle zum Finanzamt programmiert werden. Wer nachweislich betrügt, muss mit Videoüberwachung rechnen! - #65 25.06.2012 09:23 von
- #66 25.06.2012 09:23 von
Ich
Ich würd einfach mal sagen, setzt nicht derart viele Kinder in die Welt sondern macht was sinnvolles, Leute. Dann müßt Ihr auch nicht rumammern, daß das Geld nicht reicht. Es gibt sieben Mrd. Menschen, da braucht nicht jeder meinen, die Welt warte ausgerechnet auf seinen Nachwuchs. Tut sie nicht, braucht niemand, und schon gar nicht den Nachwuchs derer, die von 700 Euro Wurfprämie am meisten profitieren würden, also die, von deren Kindern die Gesellschaft langfristig nichts hat außer zusätzlichen Kosten. Das mag hart klingen, ist aber richtig und muß auch in dieser Deutlichkeit gesagt werden. Und wer trotzdem ein Kind will, soll halt erst mal eins adoptieren, gibt wahrlich genug. Aber ich weiß, der Egoismus der Menschen ist so unausrottbar wie ihr kurzfristiges denken.
- #67 25.06.2012 09:26 von
Gegen subventionierte Krippen-/Kita-Plätze
Wer die Idee ernst nimmt, dass Familien darüber entscheiden sollen, wie sie leben wollen, und nicht die allwissende staatliche Koalition von Sozialarbeitern, Pädagogen, Psychologen, Soziologen u.ä., der gibt den Familien die Unterstützung, die sie brauchen und lässt sie selbst entscheiden, ob sie die Kinder selbst- oder fremdbetreuen und welche Art der Fremdbetreuung sie wählen. Gleichzeitig muss der Rahmen so gesetzt sein, dass private kommerzielle und nichtkommerzielle Träger Krippen, Kitas oder andere Betreuungsformen anbieten können.
Die Situation im Moment ist genau umgekehrt. Der Staat sagt de facto: "Wir wissen genau, was für euch gut ist. Und zwar für alle - welche individuellen Unterschiede ihr habt, ist uns egal. Wir nehmen euch allen Steuern weg, und wer tut, was wir, der Staat, wollen, dem geben wir es (abzüglich der Verwaltungskosten) als Sachleistung zurück. Wer sich für ein anderes Leben entscheidet, als wir wollen, wird eben finanziell bestraft - euer Pech." Und dieses Modell läuft noch darauf hinaus, den Eltern die Kinder für einen Großteil des Tages wegzunehmen.
Ich bezweifle nicht den guten Willen der staatlichen Fürsorgebürokratie. Ihr handeln ist aber - wenn auch auf sanfte, scheinbar freundliche Weise - totalitär.
Heutzutage braucht man schon viel Geld, nur um sich der staatlichen Bevormundung zu entziehen. - #68 25.06.2012 09:30 von
Ein Einwurf bzgl KITA-Subvention vs Herdprämie möchte ich mal so machen:
Die Mutter, die ihr Kind in die KITA gibt und damit Staatsgeld indirekt abgreift. Im Gegenzug geht sie aber auch arbeiten (dafür will sie ihr Kind ja in die KITA geben) und zahlt Lohnsteuer und zahlt in die Krankenversicherung ein, in der ihr Kind kostenlos mitfinanziert wird.
Das wird kein Nullsummenspiel sein, aber es gleicht die Ebene etwas aus.
Eine Mutter, die zu Hause bleibt und Betreuungsgeld haben will, will quasi die gleiche Subvention wie die KITA-Mama, allerdings ohne eine Gegenleistung zu erbringen. - #69 25.06.2012 09:32 von
optional
Hört sich irgendwie an, als ob die Regierung nach dem letzen Desaster ein Spinndoctor an die Sache gesetzt hat, der erst einmal ein paar extreme Verhandlungspositionen in den Raum werfen lässt.
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