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Präimplantations-Diagnostik: Erstes deutsches Baby nach*Erbgut-Diagnose geboren

Es ist ein Mädchen: Das erste Baby Deutschlands,*bei*dem Mediziner eine Präimplantationsdiagnostik (PID) durchführten,*ist in Lübeck zur Welt gekommen.*Mittels des Tests konnte ein*tödlicher Gendefekt ausgeschlossen werden.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...811896,00.html
  1. #1

    Schön,

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es ist ein Mädchen: Das erste Baby Deutschlands,*bei*dem Mediziner eine Präimplantationsdiagnostik (PID) durchführten,*ist in Lübeck zur Welt gekommen.*Mittels des Tests konnte ein*tödlicher Gendefekt ausgeschlossen werden.

    Künstliche Befruchtung: Erstes deutsches Baby nach*Erbgut-Diagnose geboren - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wissenschaft
    dass medizinischer Fortschritt hilfreich ist und auch angewendet werden darf.
  2. #2

    Glückwunsch

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es ist ein Mädchen: Das erste Baby Deutschlands,*bei*dem Mediziner eine Präimplantationsdiagnostik (PID) durchführten,*ist in Lübeck zur Welt gekommen.*Mittels des Tests konnte ein*tödlicher Gendefekt ausgeschlossen werden.
    Gute Nachrichten! Herzlichen Glückwunsch an die Eltern.
  3. #3

    Zitat von altmannn Beitrag anzeigen
    dass medizinischer Fortschritt hilfreich ist und auch angewendet werden darf.
    Als ob das Kind nicht auch ohne "PID" geboren worden wäre... diese Untersuchung hätte nämlich auch das genaue Gegenteil zur Folge gehabt haben können, nämlich dass der Embryo vernichtet worden wäre. DAS wäre dann diesem "Fortschritt" zu verdanken gewesen.
  4. #4

    Nicht nachplappern, sondern NACHDENKEN!

    Zitat von Cotti Beitrag anzeigen
    Als ob das Kind nicht auch ohne "PID" geboren worden wäre... diese Untersuchung hätte nämlich auch das genaue Gegenteil zur Folge gehabt haben können, nämlich dass der Embryo vernichtet worden wäre. DAS wäre dann diesem "Fortschritt" zu verdanken gewesen.
    Bitte informieren Sie sich erst einmal über grundlegende biologische Begriffe wie "Embryo" usw.
    Es reicht schon, wenn dieser "christliche" wandelnde Hosenanzug aus Templin meint, sich in die vorrangige Entscheidung der Eltern einmischen zu müssen.
    Nach den korrekten und weltweit anerkannten wissenschaftlichen Definitionen für "Lebewesen" ist eine Eizelle (egal, ob berfruchtet oder nicht) nicht mal ein Lebewesen.

    Ihnen etwas mehr Nachdenklichkeit und den glücklichen Eltern des gesunden Kindes herzlichen Glückwunsch!
  5. #5

    PID sei dank!

    Zitat von Cotti Beitrag anzeigen
    Als ob das Kind nicht auch ohne "PID" geboren worden wäre... diese Untersuchung hätte nämlich auch das genaue Gegenteil zur Folge gehabt haben können, nämlich dass der Embryo vernichtet worden wäre. DAS wäre dann diesem "Fortschritt" zu verdanken gewesen.
    Schön, dass die Eltern offensichtlich durch die PID ein Kind bekommen haben, das einige von den Eigenschaften hat, die sie haben wollten. Es hätte mich aber auch gefreut, wenn dieser Embryo nach einer entsprechenden Willensbekundung der Eltern vernichtet worden wäre, wenn bei der PID herausgefunden worden wäre, dass dieser Embryo über Eigenschaften verfügt, die die Eltern nicht haben wollen. Und das ist ja nun auch in Deutschland trotz der Widerstände der katholischen Kirche und der "christlichen" Parteien endlich möglich. Bisher nach meinem Geschmack aber noch viel zu eingeschränkt. Hoffentlich wird sich auch dies bald noch ändern.
  6. #6

    Korrektur

    Zitat von MKUltra2 Beitrag anzeigen
    Schön, dass die Eltern offensichtlich durch die PID ein Kind bekommen haben, das einige von den Eigenschaften hat, die sie haben wollten. Es hätte mich aber auch gefreut, wenn dieser Embryo nach einer entsprechenden Willensbekundung der Eltern vernichtet worden wäre, wenn bei der PID herausgefunden worden wäre, dass dieser Embryo über Eigenschaften verfügt, die die Eltern nicht haben wollen. Und das ist ja nun auch in Deutschland trotz der Widerstände der katholischen Kirche und der "christlichen" Parteien endlich möglich. Bisher nach meinem Geschmack aber noch viel zu eingeschränkt. Hoffentlich wird sich auch dies bald noch ändern.
    Selbstverständlich hätte es an Stelle von Embryo befruchtete Eizelle heißen müssen. Sorry! 8-)
  7. #7

    Gattaca lässt grüßen.

    So recht kann ich mich nicht darüber freuen.
  8. #8

    was sind das für Menschen...

    Zitat von Cotti Beitrag anzeigen
    Als ob das Kind nicht auch ohne "PID" geboren worden wäre...
    möglicherweise nein.
    Denn anstatt dieses Kindes, das nach PID unter mehreren im Reagenzglas befruchteten Embryonen ausgewählt wurde, hätte die Frau bei einer normalen, nach Geschlechtsverkehr im Mutterleib stattfindenden Befruchtung, zum vierten Mal mit einem gendefekten Embryo schwanger sein können. Und dieser gendefekte Embryo wäre dann, wie seine gendefekten Embryonengeschwister vor ihm, schon vor einer Geburt im Mutterleib gestorben:
    Das Paar hatte bereits drei Schwangerschaften hinter sich, bei denen der Fötus jeweils im Mutterleib gestorben war.
    diese Untersuchung hätte nämlich auch das genaue Gegenteil zur Folge gehabt haben können, nämlich dass der Embryo vernichtet worden wäre. DAS wäre dann diesem "Fortschritt" zu verdanken gewesen.
    genau "das" wäre auch ohne diesen Fortschritt eingetreten, wäre der Embryo gendefekt gewesen. Nur eben im Mutterleib. Anstatt im Reagenzglas.

    Ich frage mich immer wieder: was sind das eigentlich für Menschen, die Frauen unbedingt eine Fehlgeburt nach der anderen wünschen?
    Anstatt sich mit gendefekten Paaren zu freuen, dass die moderne Wissenschaft auch ihnen gesunde Kinder ermöglicht?
  9. #9

    Schwieriges Thema...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es ist ein Mädchen: Das erste Baby Deutschlands,*bei*dem Mediziner eine Präimplantationsdiagnostik (PID) durchführten,*ist in Lübeck zur Welt gekommen.*Mittels des Tests konnte ein*tödlicher Gendefekt ausgeschlossen werden.

    Künstliche Befruchtung: Erstes deutsches Baby nach*Erbgut-Diagnose geboren - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wissenschaft

    ... und einfache Antworten gibt es nicht. Für keins der beiden Lager...

    Es ist gut, dass PID nur so dermaßen begrenzt eingesetzt werden darf, und auch das wiederum nur, wenn diverse Sicherheits-Gremien sich eingehend mit jedem einzelnen (!) Fall beschäftigt haben.

    Im hier gegenständlichen Fall kann ich die Eltern absolut verstehen, dass sie diese tödliche Erbkrankheit, deren Träger sie beide sind, beim Kind ausschließen wollten.

    Ich habe selbst Fehlgeburten hinter mir, und das ist etwas, was ich niemandem wünsche.
    Auch kann man den Wunsch nach einem eigenen Kind nicht unterdrücken; wenn er da ist, ist er da. Er geht nicht weg. Nie.

    Wenn es allerdings bei PID-Einsätzen um so banale Dinge wie Äußerlichkeiten, mögliche Intelligenz oder ähnliches geht, bin ich ein rigoroser Gegner eines solchen Einsatzes.

    Den Eltern des Mädchens kann ich nur meinen herzlichen Glückwunsch aussprechen: ich kann sehr gut ihr Glück nachempfinden.


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