Früher machte er Wahlkampf für Willy Brandt, heute warnt er mit Büchern wie "Meinungsmache" vor Lobbyismus. Im SPIEGEL-ONLINE-Interview erklärt Albrecht Müller, warum die Demokratie in Deutschland in Gefahr ist - und warum die SPD ihre wirtschaftspolitischen Chancen verspielt.
http://www.spiegel.de/kultur/gesells...644223,00.html
@semper fi : aeh dafuer wird er aber nicht bezahlt. (scherz)
Ich glaube naemlich nicht, dass semper fi u.a. bezahlt werden, diese Leute sind nach meinem Eindruck Mitglieder einer Jugendorganisation, die sich zur Aufgabe gesetzt hat, in SPON Foren der argumentativen Uebermacht der "Linken" zu begegnen.
Leider beherrschen aber weder er noch die anderen rechten Einzeilschreiberlinge dies wirklich. Noch einmal, mittelfristig werden nur noch Einzeiler die Foren Diskussionen bestimmen, also wenn der SPON diesen Unsinn nicht stoppt, dann ruiniert er sich sein eigenes Forum (nach dem SPIEGEL ansonsten eh schon runiiert ist, macht das aber auch nichts mehr)
Demokratische Verhältnisse müssen vorhanden sein. Sie können nicht mit Worten beschworen werden. Die von der Bevölkerung gewählte Regierung als Demokratievollstrecker offenbart dem Volk täglich: In der Marktwirtschaft regieren der Markt und die Wirtschaft, die Regierung muss und kann nur die Rahmenbedingungen für das gute Funktionieren von Markt und Wirtschaft schaffen, mehr nicht. Das Wohl des Volkes ist nirgendwo mehr Regierungsauftrag. Geht es der Wirtschaft schlecht, da gibt es ad hoc Milliarden. Geht es dem Volk schlecht, gibt es kaum Mindestlohn. Das und tausend Ähnliches hat das Volk erkannt und deshalb wählt nur noch die Hälfte des Volkes und das Volk als Ganzes schrumpft.
Noch ein Interview mit einem etwas weniger verkrampften Interviewer:
http://www.freitag.de/politik/0935-s...zialdemokraten
.......
Zu den herausragenden Eigenschaften der Demokratie zählen der MInderheitenschutz und funktionierende Kontrolleinrichtungen.
Die gibt es aber immer weniger. Siehe Ärzte-, Rechtsanwalts- und sonstige Kammern: Einst als demokratische Einrichtungen der Selbstkontrolle gegründet, sind sie mittlerweile zur reinen Interessenvertretung verkommen.
rabenkrähe
Geändert von ( um Uhr)
Es gibt ein Leben vor dem Tod. Der wahre Pazifist ist bereit, mit der Waffe für seine Überzeugung zu kämpfen.....
Hallo Scarli,
Ihr Problem ist Problemblindheit, oder besser Einäugigkeit.
Manche Sozialleistungen gehen an die, die es brauchen, Menschen, die nicht aus eigener Schuld in finanzielle Nöte geraten sind.
Andere gehen aber, wie Sie schreiben, an Faule, Schnorrer etc., Ihre Liste war da schon ganz gut.
Wenn Sie Ihr Temperament zwischendurch mal so weit in den Griff bekommen, dass Sie wieder klar sehen können, werden Sie vielleicht verstehen, warum die Menschen, denen die Sozialleistungen zuerst als Soziallasten vom Einkommen abgezogen werden, sich fragen, warum sie die zweite Gruppe aus den Früchten ihrer Arbeit alimentieren sollen.
Dann taucht aber schon die nächste Frage auf: Wer soll denn die Unterscheidung zwischen "guten" und "schlechten" Empfängern machen?
Als Sozi (putativ) heißt Ihre Antwort natürlich sofort: 'der staat'. Aber der ist dafür eigentlich die schlechteste Wahl. dafür ist dort niemand kompetent.
Natürlich nicht. Aber sie dienen der Alimentierung.
Da haben Sie leider völlig recht.
Leider sogar mit Ihrem letzten Satz.
PS: Ob Sie sich mal einen Duden leisten wollen? Ich empfehle "Grammatik, Großschreibung"