Wäre doch mal interessant, was Herr Lobo zu den Kommentaren hier sagt! Schaut er in die Kommentare überhaupt rein? Möglicherweise versteht er gar nicht, worüber hier diskutiert wird, weil er selber einen AdBlocker installiert hat?
Werbung ist gut für das Netz, so lange sie gut ist.*Hässliche Werbebanner hingegen könnten sogar die Demokratie gefährden,*warnt*Sascha Lobo: So*birgt Facebooks Börsengang*eine Bedrohung für*professionellen Online-Journalismus.
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...803266,00.html
Wäre doch mal interessant, was Herr Lobo zu den Kommentaren hier sagt! Schaut er in die Kommentare überhaupt rein? Möglicherweise versteht er gar nicht, worüber hier diskutiert wird, weil er selber einen AdBlocker installiert hat?
1. gibt es andere Finanzierungsmöglichkeiten als Werbung
2. gibt es andere Formen der Werbung als Bannerwerbung
3. gehen die Leute dann halt wieder zum Kiosk, wenn sie online nichts finden
Es kümmert mich von daher wirklich nicht die Bohne, ob werbefinanzierte Seiten in Massen vor die Hunde gehen, was ja aktuell keineswegs der Fall ist, dazu sind Adblocker noch längst nicht weit genug verbreitet.
Man sollte aber vielleicht nicht verschweigen, dass die von Ihnen besprochene, wie auch die "übliche" Werbung zuallererst Ausdruck eines Problems der Demokratie westlicher Prägung sind. Nämlich des Problems des Stellvertreters: Stellvertretend für das Volk handeln die Politiker. Der Konsument tritt an die Stelle des Bürgers und der Mensch wird auf die Rolle des Endlagers von Services und Produkten festgelegt und erfüllt so die Funktion des Antriebs der Gesellschaft. In dieser Weise degeneriert verliert der Mensch sein gestalterisches Potenzial und die Demokratie ihre Grundlage, den aufgeklärten informierten Bürger.
1. ... die für die Nutzer Mehrkosten aufbringen
2. ... die allerdings dem Publisher weniger Geld einbringen (Bannerwerbung >50kb bringen am meisten Geld)
3. ... und gucken konsequenterweise auch kein Privatfernsehen mehr, sondern zahlen brav ihre Gebühren für die ersten 11 Programme. Was soll denn dieses Rückschrittsdenken? Zurück zum Papier? So konservativ? Dann lieber Regenwald abholzen? Das kann doch hoffentlich niemand ernst nehmen, wenn er nicht schon über 50 ist?
@Herr Viktor: AdWords werden über Pay-per-Click abgerechnet, Bannerwerbung allerdings zu über 90% über Impressions, also bringt nahezu jede aufgerufene Seite mit Bannerwerbung dem Publisher Geld. Mit AdBlockern verhindern Sie also nur Einnahmen auf Publisherseite, mehr nicht (und das ist der Teil, den ich rücksichtslos finde: Inhalte konsumieren: Ja! Dafür mit Werbung zahlen: Nein!)
@grglmhmpf: Die Zeiten, in denen Seiten schneller laden, weil Werbung ausgeschaltet wurde, sollten längst vorbei sein. Große Publisher setzen auf die Technik der 4 - 5 großen Online-Advertising-Anbieter und diese haben dafür gesorgt, dass die Ladezeiten minimal bleiben. Lang ladende Werbebanner werden gewöhnlich über ein Skript eingebunden, welches erst die Inhalte lädt, wenn die Webseite komplett geladen wurde.
Wenn Sie also Ladezeitenprobleme bei Werbebannern haben, dann ist irgendwas an Ihrem System falsch konfiguriert, aber an den Werbebannern an sich kann es nicht liegen.
Oder sie surfen auf den "falschen" Seiten, denn auf illegalen Download-Portalen oder XXX-Kanälen wird die Werbung auch gerne direkt aufgerufen.
Lieber Sascha, diesmal hagelt es Kritik, und das nicht ganz zu Unrecht. Wieso schlägst Du Facebook ein Geschäftsmodell vor? OK, die haben bestimmt auch kluge Köpfe und kommen irgendwann selber drauf, aber das ist doch noch lange kein Grund, in deren Horn zu blasen ...Zitat von Artikel
Ja, auch ich benutze AdBlocker ... bin aber auch Abonnent des gedruckten Spiegel ... lese auch dort die Werbung nicht ... schneide auch keine Coupons aus ... bezahle wahrscheinlich auch noch das Papier für diese überflüssigen Seiten ... ich blättere schlicht weiter.
Bin ich jetzt der Totengräber des gedruckten Heftes oder was?