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PR-Desaster um WeTab: Ein Eigenlob zu viel

Mein Gerät ist super! WeTab-Chef Helmut Hoffer von Ankershoffen hat zugegeben: Er hat*unter falschen Namen euphorische Besprechungen seines Tablet-PCs*auf Amazon geschrieben.*Nun zieht er sich als Geschäftsführer zurück - und lobt den Apparat gleich noch mal.

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...721229,00.html
  1. #100

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    Zitat von Fürstibürsti Beitrag anzeigen
    Warum soll etwas in die Knie gezwungen werden, was gut ist? Dieses Denken verstehe ich nicht.
    Das Bessere ist der Feind des Guten, heißt die Parole. Und dieser Leitspruch ist es, der für Fortschritt und Entwicklung sorgt. Wer "dieses Denken" nicht versteht, der wäre auch mit seiner Höhle und seinem Faustkeil ganz zufrieden gewesen.
  2. #101

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    Zitat von MarkInTosh Beitrag anzeigen
    Bei Apple macht immer noch das "Gesamtpaket" das Besondere aus. Hard- und (OS-)Software aus einer Hand und dazu ein (unixoides) OS aus einem Guss.
    Ich fürchte fast, dieser Mythos wird sich bei Apple-Fanboys noch ewig halten. Obiges war vor zehn, fünfzehn Jahren noch ein Vorteil, heute spielt es keine Rolle mehr. Genauso wie heute auf gängigen Desktoprechnern niemand mehr Assemblercode von Hand optimiert, weil Compiler das schon lange sehr viel besser können, genauso brauchen heute auch Hard- und Software nicht mehr großartig aufeinander "abgestimmt" zu werden. Sämtliche gebräuchlichen Betriebssysteme und Treibermodelle sind seit Jahren stabil genug, ein solcher Mehraufwand wäre schlichtweg überflüssig.

    Aber als Marketing-Argument und Glaubensmantra macht es sich natürlich nachwievor sehr gut.
  3. #102

    ....

    Zitat von stormking Beitrag anzeigen
    Das Bessere ist der Feind des Guten, heißt die Parole. Und dieser Leitspruch ist es, der für Fortschritt und Entwicklung sorgt. Wer "dieses Denken" nicht versteht, der wäre auch mit seiner Höhle und seinem Faustkeil ganz zufrieden gewesen.
    Ich stimme Ihnen zu. Bevor ich mit einem WeTab kommuniziere, haue ich lieber wieder Runen in die Steintafel. Allein schon die Vorstellung, das WeTab werde das iPad „in die Knie zwingen" ... lächerlich.
  4. #103

    ..

    Zitat von ecua Beitrag anzeigen
    Drei mal der gleiche Beitrag? Erinnert mich an ein Mac Problem. Was nun in einer Firma genutzt wird, ist doch ganz unterschiedlich. Auch ein iPad, WeTab kann seinen nutzen haben, wenn man sich mal eine Stunde in Ruhe informieren will z.B.
    Gestern haben wir auch einen Quadcopter durch das Büro fliegen lassen, mit iPhone gesteuert, das war auch arbeit, aber hat auch Spass gemacht.
    Wird bei ihnen nebenbei auch noch gearbeitet? ;-)
  5. #104

    ....

    Zitat von stormking Beitrag anzeigen
    ... genauso brauchen heute auch Hard- und Software nicht mehr großartig aufeinander "abgestimmt" zu werden.
    So eindimensional denken die WeTab-Entwickler offensichtlich auch.
  6. #105

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    Zitat von Fürstibürsti Beitrag anzeigen
    So eindimensional denken die WeTab-Entwickler offensichtlich auch.
    Und wieder meilenweit daneben! User MarkInTosh sprach von stinknormalen Macs. Und da ist die aufeinander abgestimmte Hard- und Software Marketing-Speech at its best.
  7. #106

    .

    Zitat von MarkInTosh Beitrag anzeigen
    Einen Amiga (500) hatte ich auch mal. Nette Kiste. Nur mal ehrlich: dessen Multitasking war auch nichts anderes, als das, was Apple auch 1988 dem alternativen "Multifinder" in System 6 eingeführt und mit System 7 (1991) zum Standard erhoben hat. Dabei hatten nur bestimmte Systembestandteile tatsächlich eine Mehrtask-Verwaltung
    Falsch, es handelte sich von Anfang (1985) an um echtes, präemtives Multitasking wie es unter Unix schon immer, unter Windows für 32-Bit-Programme seit 1995 und unter MacOS erst seit dem Jahr 2000 üblich ist.

    Zitat von MarkInTosh Beitrag anzeigen
    Was nutzten einem die 4096 Farben des Amiga, wenn dabei die Auflösung noch geringer, als die des monochromen Mac Classic-Bildschirms war und statt 50 bzw. 60 Hz mit 25 Hz interlaced dargestellt wurde?
    Erstens stimmt Ihre Behauptung nicht. HiRes-Non-Interlaced waren mit Overscan 768x288 Pixel, was die 512x384 des Ur-Macintoshs knapp schlägt. Und mit Interlacing natürlich doppelt soviel. Und um Ihre Frage zu beantworten: Das war sehr nützlich, wenn man statt schwarz-weißen Druckerzeugnissen farbenfrohe Videos produzieren wollte.
  8. #107

    aw

    Zitat von brunolab Beitrag anzeigen
    Die Hardware kommt aus Kanada. Das Betriebssystem sollte mal eine Eigenentwicklung sein. Das wurde verworfen. Jetzt kommt es von Nokia in Zusammenarbeit mit Intel. Die WeTab GmbH macht hat mit der Hardware nichts zu tun. Die Softwareoberfläche stammt von denen. Nicht der Teil des Betriebssystems der die Hardware steuert sondern nur das Aussehen auf dem Display.
    Das alles würde die Politik nicht davon abhalten, das Produkt als deutsches Technologiewunder zu feiern. Kenne da ein anderes IT-Produkt - preisgekrönte Technologie "Made in Germany" haha - bei welchem die Hardware und die wichtigsten Basics der Software ebenso wenig "German Origin" sind, sondern aus China stammen (Hong Kong), auf deren Patenten und teils auf US-Software basiert ist. Das Produktpaket wird jeweils nur klientengerecht mit eigener Software zusammen gefummelt. Obwohl die Presse schon davon berichtet hat, mindert das den Enthusiasmus der Politiker kein bisschen.

    Die deutsche Wirtschaft braucht IT-shooting stars - um jeden Preis. Das wäre wohl ein interessanteres Thema als irgendwelche amazon-Rezensionen zu bemängeln ... Hm, aber da müssten die Spiegel-Journalisten ja anfangen zu recherchieren und dann auch noch etwas schreiben, wovon gewisse Politiker not amused wären ... ;-)


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