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Google-Herausforderer Blekko: Die Such-doch-mit-Maschine

Ohne Google geht gar nichts: Der profitable Suchmaschinenmarkt scheint fest in der Hand des Giganten, bisher blieben alle Herausforderer glücklos. Blekko will das jetzt ändern - indem es die Intelligenz aller Nutzer anzapft und im Gegenzug endlich smarte Suchergebnisse verspricht.

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...726797,00.html
  1. #1

    Krampf

    Man hätte vielleicht noch alernia erwähnen können. Manche Sachen mache ich nur noch damit, z.B. neben der klassischen Suche direkt auf Fremdsprachen- oder Synonymwörterbücher zugreifen oder das Suchfeld als Browserzeile "missbrauchen". Bei Google oder Bing geht das zwar teilweise auch, aber da gestaltet sich das eher wie ein Krampf.
  2. #2

    Semantic Candy

    Klingt ein bisschen wie Yippy, ehemals Clusty, ehemals Vivisimo, vermixt mit User-Relevance-Feedback.
    Semantische Annotierung von Daten mittels User-Relevance-Feedback funktioniert leider nur in geschlossenen Datenbeständen UND Nutzergruppen.
    Man muss sich ja nur mal ansehen wie die widerwärtige "SEO-Industrie" den heutigen Suchmaschinen das Leben schwermacht. Was wäre da wohl bei semantic engines los ...

    Wenn es allerdings das Wikipedia-Prinzip quasi-redaktionell auf die Entwicklung und Wartung des Such-Index überträgt, dann wirds vielleicht was, aber wie man bei der WP sieht hat auch das mit schwerwiegenden Problemen zu kämpfen.

    Ich drücke der neuen Maschine die Daumen. Semantic Web Technologien gibts seit >10 Jahren - wirklich genutzt werden diese leider nach wie vor nur in sehr speziellen Nischen.
  3. #3

    Intelligenz der Nutzer?

    Bei blekko werden Menschen ohne den Schimmer einer Ahnung, wie man eine Frage richtig formuliert, auf Menschen treffen, die genau diesen Mangel ausnutzen und den unbedarften User mit Slashtags bombardieren, die den guten alten Werbemüll neu verwerten können. Das wird dann auch das Geschäftsmodell von blekko sein.
  4. #4

    semantische suchmaschinen

    Innvoationen gab es schon lange nicht mehr bei google - ich könnte mir schon vorstellen, dass sematische suchmaschinen eines tages google den rang ablaufen (oder google halt eine entwickelt)... inbesondere sobald die spracherkennung optimiert wird, dann haben wir bald HAL2000: ich stelle eine frage - der computer antwortet.
    generell glaube ich ja, dass in diesen Bereich Content-Firmen einsteigen werden - also www.ehow.com in den USA oder www.anleiter.de in Deutschland. Dort werden eben konkrete Fragen beantwortet (wie bastelt man eine schwalbe usw.)... generell glaube ich, dass die suchmaschinen sich segmentieren werden - also eine 'social media' suchmaschine (facebook?) und eben eine semantische.
  5. #5

    Der "Suchmuell" wird bei Google primaer ueber die

    Linkbewertung generiert. Wenn man einen guten Kontent hat und vor allen noch dazupassende Fotos sollte dies genuegen, die Manipulationen werden fast nur im Linkbereich getaetigt. Aus unerfindlichen Gruenden gewichtet Google diesen Links enorme Wichtigkeit zu, was in der realen Welt totaler Unsinn ist da wie schon erwaehnt die Manipulationsquelle ist. Ich schau mir oft ein paar Seiten auf der ersten Google search Seite an und auf der zweiten und dritten, meist sind auf der zweiten seite dei Seiten mit dem besseren Kontent. Bevor Google nicht vom hohen Ross heruntersteigt und dem realen Leben Platz macht wird sich bei denen keine Topqualitaet bilden. Das Problem bei denen ist der Laden ist voll von sehr jungen Leuten die keinerlei praktische Erfahrung von irgendetwas haben und deshalb Betriebsblind sind. Obendrein verdient Google einfach zuviel Geld durch diese Monopolsituation und zuviel Geld verdirbt den Blick auf die reale Welt.
  6. #6

    Facebook Müll

    Was mich an Blekko direkt anwidert: Selbst wenn man bereit ist, sich dort anzumelden, kommt bereits die erste Abschreckung in Form von Facebook. "Login with Facebook" wird mal wieder angeboten. Wer das tut, wird zum Opfer des Ausspionierens. Damit können dann Suchanfragen noch gezielter Personen zugeordnet werden, als es schon über die Email-Adresse möglich ist. Furchtbares Konzept.
  7. #7

    Sie haben recht

    die Bloeden sterben halt nicht aus. Das sind alles Leute die nicht assoziativ denken koennen, Google kanns auch nicht, denn dazu braucht man Erfahrung ueber einen leangeren Zeitraum und den haben die nicht. Die Welt ist nun mal nicht ein Algorithm sondern assoziativ und relativ und wer das nicht begreift ist eben nicht ganz "helle".
    Zitat von abfallverwertung Beitrag anzeigen
    Was mich an Blekko direkt anwidert: Selbst wenn man bereit ist, sich dort anzumelden, kommt bereits die erste Abschreckung in Form von Facebook. "Login with Facebook" wird mal wieder angeboten. Wer das tut, wird zum Opfer des Ausspionierens. Damit können dann Suchanfragen noch gezielter Personen zugeordnet werden, als es schon über die Email-Adresse möglich ist. Furchtbares Konzept.
  8. #8

    Gerade am Ausprobieren

    Entgegen dem Spiegel-Artikel, der die einfache Bedienbarkeit herausstellt, muss ich gerade feststellen, dass Blekko alles andere als intuitiv ist. Es ist zu unübersichtlich und arbeitsaufwendig. Ich glaube nicht, dass User sich das antun werden.








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