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Golfballtaucher: Der nasse Riese und sein weißes Gold

Stefanie MaeckWas Zahnärzte in den Teich dreschen, fischt er wieder raus: Sascha Kruse verhilft versenkten Golfbällen zum Comeback, manchmal 2000 in zwei Stunden. Das "weiße Gold" finanziert seine Familie und Reihenhaushälfte. Riskant machen den Job tieffliegende Geschosse. Oder Schlingpflanzen.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...834311,00.html
  1. #20

    Problem?

    Zitat von vostei Beitrag anzeigen
    HUCH - da könnte ja einer Geld verdienen! Das geht ja nun gleich garnicht - ich fordere den staatl. finanzierten Tauchschein für Hartzler und die machen das dann für 1 Euro die Stunde....

    Werter Forist: der Taucher ist Servicedienstleister! :D
    Ich glaube, Sie haben meinen Beitrag nicht verstanden.
    Ich sagte, mich interessiert die Rechtslage.
    Wenn ich meinen Lieblingsgolfball in den Teich dresche, dann gebe ich dadurch nicht automatisch mein Eigentum weg. Vielleicht will ich selbst runtertauchen, und ihn mir wiederholen?
    Also interessiert mich einfach die Rechtslage, nicht wer womit Geld verdient.
  2. #21

    ok, aber...

    das scheint mir gar nicht so unproblematisch zu sein, da der Spieler das Eigentum auch bewusst aufgeben muss...

    § 959 BGB Aufgabe des Eigentums - dejure.org
  3. #22

    Zitat von peterbond0815 Beitrag anzeigen
    Junge, Junge... das sind 3,6 Sekunden pro Ball. Da hätte ich ja schon an Land Probleme.
    Sie meinen wohl 0,55555555555 Bälle pro Sekunde, also genügend Zeit, die Rübe einzuziehen.
  4. #23

    Brosamen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Was Zahnärzte in den Teich dreschen, fischt er wieder raus: Sascha Kruse verhilft versenkten Golfbällen zum Comeback, manchmal 2000 in zwei Stunden. Das "weiße Gold" finanziert seine Familie und Reihenhaushälfte. Riskant machen den Job tieffliegende Geschosse. Oder Schlingpflanzen.

    Von Beruf Golfballtaucher - SPIEGEL ONLINE
    Das sind die Brosamen für´s Prekariat vom Tisch der Kapitaleklasse.
  5. #24

    Juristen und Zahnärzte

    "Ich sagte, mich interessiert die Rechtslage. Wenn ich meinen Lieblingsgolfball in den Teich dresche, dann gebe ich dadurch nicht automatisch mein Eigentum weg. Vielleicht will ich selbst runtertauchen, und ihn mir wiederholen? "

    Da haben Sie Recht. Und wenn Sie das aber unterlassen, dürfte die Rechtsgemeinschaft dies als Aufgabe Ihres Eigentums interpretieren. (Aber Sie können dem Taucher ja eine Rechnung schicken, damit das ganze mal höchstrichterlich entschieden wird.

    Im Übrigen, liebe Zahnärzte: "Golf ist ein richtiger Kleine-Leute-Sport geworden" (aus einer der sechs legendären "Loriot"-Folgen Mitte der 1970er Jahre)
  6. #25

    Taucherlatein

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Was Zahnärzte in den Teich dreschen, fischt er wieder raus: Sascha Kruse verhilft versenkten Golfbällen zum Comeback, manchmal 2000 in zwei Stunden. Das "weiße Gold" finanziert seine Familie und Reihenhaushälfte. Riskant machen den Job tieffliegende Geschosse. Oder Schlingpflanzen.

    Von Beruf Golfballtaucher - SPIEGEL ONLINE
    Endlich mal ein Bericht, wo ein Taucher korrekt mit Pressluft taucht, statt der Sauerstoffflasche.
    Leider hauts dann doch wieder rein, statt Blei hat der jetzt nen "Eisengürtel"

    kleine Tricks für den Taucher:
    2 Kopfhauben übereinander schützen vor Kopfschüssen.
    Beim rumgekrabbeln auf dem Boden hätte ich ein kleines Doppelpack.
    Die kurze 12er kippt immer zur Seite, außerdem wäre damit trotz Solo eine technische Redundanz möglich.
  7. #26

    Das ist die Wahrheit

    Zitat von spon-facebook-1413120712 Beitrag anzeigen
    Wieso um alles in der Welt werden schon wieder Zahnärzte in diesem Artikel zitiert? Ich bin Zahnarzt und spiele keinen Golf und kenne auch keinen aus meiner Kollegenschaft, der Golf spielt. Worauf soll diese Polemik abzielen? Das ist langsam echt nervig! Das ist Stammtischjournalismus auf Bild Niveau!!
    Ach, hätte Sie doch gleich "Zahnwälte" geschrieben, die so vorurteilsfreie, frische Jungjournalistin ... (die aber, das unterstelle ich ihr, noch nie einen Stammtisch besucht haben dürfte).

    Aber im Ernst, die einzigen Golfspieler in meinem erweiterten Hamburger Bekanntenkreis arbeiten bei "Zeit", G+J ("Stern" etc.) und "Spiegel". Ungelogen.
  8. #27

    ----------------

    Zitat von spon-facebook-10000344120 Beitrag anzeigen
    Sie meinen wohl 0,55555555555 Bälle pro Sekunde, also genügend Zeit, die Rübe einzuziehen.
    rechenproblem? 2.000 bälle in 2 std. = 1.000 bälle in 1 std. = 16,6666 bälle in 1 minute = 0,277777 bälle je sekunde => 3,6 sek./ball
  9. #28

    ?

    Zitat von spon-facebook-10000344120 Beitrag anzeigen
    Das sind die Brosamen für´s Prekariat vom Tisch der Kapitaleklasse.
    was meinen sie damit? brosamen? kapitaleklasse?
  10. #29

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Was Zahnärzte in den Teich dreschen, fischt er wieder raus: Sascha Kruse verhilft versenkten Golfbällen zum Comeback, manchmal 2000 in zwei Stunden. Das "weiße Gold" finanziert seine Familie und Reihenhaushälfte. Riskant machen den Job tieffliegende Geschosse. Oder Schlingpflanzen.

    Von Beruf Golfballtaucher - SPIEGEL ONLINE
    Also der fischt im Jahr 100.000 Golfbälle. Ein drittel ist Schrott, bleiben 66.000 Bälle. Für die bekommt er zwischen 10 Cent und 1,50 Euro, im Schnitt 80 Cent Pro Ball = 52.000 Euro. Abzüglich Fahrtkosten quer durch die Republik, der Golfplatzbetreiber will ebenso seinen Anteil wie das Finanzamt. Naja, wirklich super ist das ja nun nicht und ich bezwifele, dass eine Bankt dafür eine Hypothek locker macht.








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