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Golf: Kaymer gewinnt sensationell Major-Tunier

Er ist er der zweite Deutsche, dem dies gelingt: Golfprofi Martin Kaymer hat sensationell die PGA-Championship in den USA gewonnen. "Es gibt nichts Größeres", freute sich der 25-Jährige aus Mettmann.

http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,711952,00.html
  1. #20

    Golfer wollen es ja so ...

    Vielleicht wäre es eine Lösung, den Klubs die Gemeinnützigkeit abzuerkennen - die Vorteile als Verein sind nicht gerechtfertigt.

    Wenn die Herrschaften unter sich sein wollen, dann mögen sie auch keine Möglichkeiten auf steuerliche Vorteile geniessen.

    Die geringe Berichterstattung der Medien ist gerechtfertigt - wer die Gesellschaft ausschließt, für den interessiert sich die Gesellschaft auch nur bedingt.
  2. #21

    Reichtum für Alle?

    Zitat von gaga007 Beitrag anzeigen
    Die geringe Berichterstattung der Medien ist gerechtfertigt - wer die Gesellschaft ausschließt, für den interessiert sich die Gesellschaft auch nur bedingt.
    Was ist denn in Ihren Augen "die Gesellschaft"? Und wie auch immer wird diese "ausgeschlossen"?
    Dadurch, dass Golf vielleicht 150 € im Monat kostet, schließt man in der Tat bestimmt Gesellschaftsgruppen aus.

    Das tut Volkswagen aber auch, weil die einen Golf (sic!) verkaufen, der einen bestimmt 400 € im Monat an Unterhalt kostet. Ohne Sprit.
    Das tut ein Reisebüro auch, weil es für einmal Grillen im Süden vielleicht 500 € pro Woche verlangt.
    Das kann längst nicht jeder bezahlen. Aber jeder, der einer mittelprächtig bezahlten, regulären Arbeit nachgeht.
    (das heißt aber nicht, dass es in deutschen Golfklubs nicht doch überdurchschnittlich viele Vollpfosten gibt...)
  3. #22

    -

    Zitat von mischamai Beitrag anzeigen
    ..wen es wirklich interessiert?Da war doch mal ein Reissack der in China....
    Mich hat es interessiert. Bis zum letzten Boogie habe ich an der Glotze gehangen. Noch Fragen?
  4. #23

    -

    [QUOTE=gaga007;6050832]Vielleicht wäre es eine Lösung, den Klubs die Gemeinnützigkeit abzuerkennen - die Vorteile als Verein sind nicht gerechtfertigt.

    Wenn die Herrschaften unter sich sein wollen, ...
    Wenn Sie sich als Teil der von Ihnen genannten "Gesellschaft" betrachten, dann nur konstatiert werden, dass sich die Gesellschaft selbst ausschliesst. Durch dumme Sprüche z. B.
  5. #24

    Aroganz in Reinkultur

    [QUOTE=semper fi;6051644]
    Zitat von gaga007 Beitrag anzeigen
    Vielleicht wäre es eine Lösung, den Klubs die Gemeinnützigkeit abzuerkennen - die Vorteile als Verein sind nicht gerechtfertigt.

    Wenn die Herrschaften unter sich sein wollen, ...
    Wenn Sie sich als Teil der von Ihnen genannten "Gesellschaft" betrachten, dann nur konstatiert werden, dass sich die Gesellschaft selbst ausschliesst. Durch dumme Sprüche z. B.
    Sie bestätigen durch die Aroganz Ihrer Ausführungen nur alle Vorurteile gegenüber den Verantwortlichen deutscher Golfklubs.
  6. #25

    auch x

    Zitat von gaga007 Beitrag anzeigen
    Die geringe Berichterstattung der Medien ist gerechtfertigt
    Die geringe Medienpräsenz ist nicht berechtigt, aber Golf ist nunmal ein recht komplexes Gebilde, wie das wirklich umfassende Regelwerk und nicht enden wollende, immer neue Ausführungen zum Golfschwung stetig auf's Neue beweisen. Es ist einem Nicht-Golfer jedoch schwer zu vermitteln, dass ein einziger Schlag an einem einzigem Loch eine Symphonie sein kann.
    Wenn sich vier Leute auf ein Bier treffen und drei davon sind Golfer, wird der vierte einen fürchterlich langweiligen Abend haben. Die Begeisterung ergibt sich mit dem Spiel an sich.
  7. #26

    -

    Zitat von gaga007 Beitrag anzeigen
    Sie bestätigen durch die Aroganz Ihrer Ausführungen nur alle Vorurteile gegenüber den Verantwortlichen deutscher Golfklubs.
    Ich darf doch sicher Ihren Ausgangsbeitrag noch einmal "quoten":

    Zitat von gaga007 Beitrag anzeigen
    Vielleicht wäre es eine Lösung, den Klubs die Gemeinnützigkeit abzuerkennen - die Vorteile als Verein sind nicht gerechtfertigt.
    Wenn die Herrschaften unter sich sein wollen, dann mögen sie auch keine Möglichkeiten auf steuerliche Vorteile geniessen.
    Die geringe Berichterstattung der Medien ist gerechtfertigt - wer die Gesellschaft ausschließt, für den interessiert sich die Gesellschaft auch nur bedingt.
    Und wenn Sie sich den in aller Ruhe noch einmal durchlesen, dann müssen Sie doch zugegeben, dass die Buchstaben in Missgunst geradezu schwimmen. Gerne gebe ich Ihnen auch noch ein paar Erläuterungen dazu:

    Nur eine verschwindend geringe Zahl von Golfclubs (mit eigenem Platz) sind so teuer, dass ihre Mitgliederzahl quasi auf Millionäre aufwärts beschänkt ist. Die können wir vernachlässigen.
    Der überwiegende Teil der Clubs nimmt so um die 1,500 - 2,500 EUR Jahresbeitrag. Manche auch eine Aufnahmegebühr. Das aber nicht, um damit Riesengewinne, wenn überhaupt, zu erzielen, sondern um die Kosten zu decken. Land ist teuer, Maintenance ist teuer und irgendeiner muss es ja bezahlen. (Das unterscheidet Golfclubs wohltuend von Fussball - und ähnlichen Clubs - denen die Infrastrukur überwiegend aus Steuergeldern zu Verfügung gestellt wird.
    Wenige Clubs erlauben auch Green Fee Spieler, aber da kommen - bei der noch geringen Dichte in Deutschland - in der Regel zu wenige Einnahmen zusammen; das trägt sich nicht.
    So und jetzt möchte ich von Ihnen sehr gerne wissen, wo hier die Gesellschaft ausgeschlossen ist. Danke.
  8. #27

    Golfklubs?

    Zitat von gaga007 Beitrag anzeigen
    Vielleicht wäre es eine Lösung, den Klubs die Gemeinnützigkeit abzuerkennen - die Vorteile als Verein sind nicht gerechtfertigt.
    Bevor der Streit hier endgültig eskaliert eine kleine Richtigstellung. Der Begriff Golfklub ist írreführend, weil die Mehrzahl der Golfanlagen von Betreibergesellschaften betrieben werden. Das sind (ähnlich wie Betreiber von Tennishallen, o. ä.) erstmal keine gemeinnützige Vereine, sondern private Wirtschaftsunternehmen, die Klubs (e.V.) wurden in der Vergangenheit ausschließlich benötigt um sportliche Wettkämpfe (Turniere), die vom DGV anerkannt werden, austragen zu können. Aber auch das ist seit einer ganzen Weile nicht mehr nötig. Die Gemeinnützigkeit war und ist kein Argument für einen Betreiber von Golfanlagen.
  9. #28

    Können ja - wollen nein ...

    Zitat von semper fi Beitrag anzeigen
    Ich darf doch sicher Ihren Ausgangsbeitrag noch einmal "quoten":



    Und wenn Sie sich den in aller Ruhe noch einmal durchlesen, dann müssen Sie doch zugegeben, dass die Buchstaben in Missgunst geradezu schwimmen. Gerne gebe ich Ihnen auch noch ein paar Erläuterungen dazu:

    Nur eine verschwindend geringe Zahl von Golfclubs (mit eigenem Platz) sind so teuer, dass ihre Mitgliederzahl quasi auf Millionäre aufwärts beschänkt ist. Die können wir vernachlässigen.
    Der überwiegende Teil der Clubs nimmt so um die 1,500 - 2,500 EUR Jahresbeitrag. Manche auch eine Aufnahmegebühr. Das aber nicht, um damit Riesengewinne, wenn überhaupt, zu erzielen, sondern um die Kosten zu decken. Land ist teuer, Maintenance ist teuer und irgendeiner muss es ja bezahlen. (Das unterscheidet Golfclubs wohltuend von Fussball - und ähnlichen Clubs - denen die Infrastrukur überwiegend aus Steuergeldern zu Verfügung gestellt wird.
    Wenige Clubs erlauben auch Green Fee Spieler, aber da kommen - bei der noch geringen Dichte in Deutschland - in der Regel zu wenige Einnahmen zusammen; das trägt sich nicht.
    So und jetzt möchte ich von Ihnen sehr gerne wissen, wo hier die Gesellschaft ausgeschlossen ist. Danke.
    "... neben Aufnahmebeitrag und Mitgliedsbeitrag wird von den neuen ordentlichen Mitgliedern eine
    Investitionsumlage erhoben. Die Investitionsumlage beträgt 4.000 € ...

    Die Investitionsumlage fällt bei Vollmitgliedschaft an... 3.300,79

    Folgende Aufnahmebedingungen gelten derzeit:
    Aufnahmegebühr 1.534,- €
    Jahresbeitrag 1.070,- €
    Investitionsumlage* 5.112,- €

    Einmalige
    Investitionsumlage 5110,00 € ..."


    Ich habe ein wenig die Aufnahme-Konditionen einiger Golfklubs, soweit diese auf deren Websites angegeben werden, "gegoogelt" - sehr oft heißt es aus gutem Grund " nur auf Anfrage".

    Was den Neidfaktor anbelangt, so muß ich Sie enttäuschen: aufgrund erfolgreicher Selbstständigkeit gäbe es keine Probleme des zahlen "könnens", gleichwohl aber beim "wollen" fehlt die Einsicht.

    Beim Golf von einem "Volkssport" zu reden entbehrt jeglicher Wahrnehmung der Realität.
  10. #29

    tom-rossi

    Au weiha! Schon geht die Neiddebatte wieder los. Immer das selbe bei uns.
    Also ich sehe das völlig entspannt. Also zur Situation in den Clubs: Die Clubs machen wirklich keine Riesengewinne. Es sieht doch eher so aus (und das kann ein Aussenstehender schwer verstehen) kostet der Unterhalt eines Golfplatzes, ca. 1 Mio. € im Jahr (bis dahin kein Gewinn). Dies hat zur Folge, dass sich die Menschen, die diesen Sport dauerhaft betreiben wollen solidarisch mit einem Anteil beteiligen (Dafür haben sie auch ein Mitspracherecht, Stichwort Mitgliederversammlung) Welcher Fußballer beteiligt sich schon an den Kosten seines Rasenplatzes? Gut, weiter...
    Was das finanzielle Frage betrifft, ist es doch alles eine Frage der Gewichtung und der persönlichen Präferenz, die ich mir im Leben festlege. Ich nutze den Platz 3-4 mal in der Woche 1-4 Std. d.h. Golf ist eben ein sehr zeitintensiver Sport zum einen, daraus ergibt sich aber eine sehr gute Kosten/Nutzung Rechnung, wenn ich mir vorstelle dass ich sooft spielen kann wie ich will. und ich will eigentlich fast immer. Wenn ich mir z.B. eine fette Harley kaufen würde, und die 4-5 mal im Jahr bei schönem Wetter gassi führen würde, dann kostet mich der Spaß mit allem drum und dran mindestens genauso viel wie der Golfclub. Ich habe aber nicht so viel Zeit damit verbracht. Und mehr wie 100 € zahle ich in unserem Club nicht für die Mitgliedschaft. Ich will hier auch nicht Golfer gegen Biker ausspielen. Hier geht es lediglich um leben und leben lassen. Jeder soll nach seiner Möglichkeit glücklich werden. Mir macht eben Golf mehr spaß also lege ich meine Präferenzen eben danach fest. Soll jeder machen wie er es will. Aber reich bin ich wirklich nicht.
    Der letzte Punkt ist die Abschottung von der Gesellschaft: Hierzu folgendes: Alle Clubs in Deutschland haben das selbe Problem. Ihr Mitglieder sind prozentual zu alt und sterben ihnen weg. Es kommen zu wenig neue Mitglieder nach, jaja die Domografie mal wieder. So und was sollen die dann tun, etwa die Beiträge erhöhen? Quatsch, die suchen alle händeringend neue Mitglieder, die Folge, die Anteile und Beiträge werden immer "billiger" werden. (Bei uns im Club hat ein Anteil mal 15.000€ zu Beginn gekostet, meiner nur noch 1.000€ noch Fragen?. Aber eben nie so billig, dass man die Kosten nicht mehr tragen kann und die habe ich ja oben genannt.
    Tja, so einfach ist das eben augenscheinlich nicht zu erklären wieso Golf nie Volkssport werden wird. Der Platz in Deutschland ist eben teuer und Grundstücke sind rar. Daran ändert sich auch in Zukunft nichts.
    Aber wenn irgendwelche Nichtgolfer immer noch behaupten Golf sei ein Sport für fette, reiche, alte Säcke, der soll mal 18 Loch gehen bei 30 Grad mit seiner Tasche auf dem Rücken und danach nach seiner ersten Runde noch das Maul aufreißen, der wird nämlich platt sein danach. Zumindest bei uns, denn der Platz ist ziemlich hügelig. Also erst mal selbst ausprobieren, hinter die Kulissen schauen und dann mitreden. OK?


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