Foodwatch"Alkoholfreies" Bier mit Alkohol, Zuckertees für Kleinkinder und mit Wasser gestrecktes Hackfleisch, das als "fettarm" verkauft wird - welche Werbelüge ist die frechste? Die Verbraucherorganisation Foodwatch lässt darüber abstimmen - und die Firmen werden zunehmend nervös.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/ser...834243,00.html
Ganz ehrlich gesagt: wenn sowas Harmloses wie Wasser für das Tausendfache des Trinkwasserpreises Abnehmer findet, so ist das meiner Meinung nach völlig in Ordnung. Den Herstellern sei es gegönnt, wenn sie sich damit eine goldene Nase verdienen, den Verbraucherdeppen schadet es nicht, sie kommen sich ganz toll, trendy und gesund vor, alles bestens also.
Das mit der Prise Zucker an der Tomatensauce kenne ich von meiner Oma, Jahrgang 1896. Und die hatte als junges Mädchen Hauswirtschaft gelernt, also etwa 1914. Soviel zur bösen Zuckerindustrie, die es damals natürlich auch gab, aber nicht so offensiv auftrat wie heute. Es geht schlicht und ergreifend darum, der Säure der Tomaten etwas entgegenzusetzen. Und bitteschön, wir sprechen bei Zuckerzusatz zu solchen Rezepturen von kleinsten Mengen.
Da mit dem Zucker also nullkommanull Vitamine und genauso viele Mineralien eintreffen, muss sich der Körper diesbezüglich anderweitig behelfen. Er holt sich die fehlenden Mineralien und Vitamine aus seinen eigenen Vorräten, um den Zucker zu verarbeiten. Und was passiert, wenn Tag für Tag Zucker im Körper eintrifft, aber keine dazu passenden Vitalstoffe und Mineralien? Dann muss der Körper jeden Tag aufs Neue in seine Vorratsschränke greifen. Chronischer Mineralstoffmangel ist die Folge. Daraus entstehen kariöse Zähne, Fettsucht, ein schwaches Immunsystem mit ständiger Infektanfälligkeit, hyperaktive Kinder und sämtliche Erscheinungen, die mit vorzeitigem Altern in Verbindung gebracht werden (Falten, Haarausfall, Augen, die stets eine stärkere Brille benötigen, etc.).
Langfristige Folgen von Zuckerkonsum
Nach vielen Jahren regelmäßigen Zuckerkonsums quälen Osteoporose und Diabetes, die beide zu den Spätfolgen von Zuckerverzehr gehören.
Zugegeben, für die Allergiker ist die derzeitige Deklarationspflicht zum Teil wirklich noch etwas zu lasch.
Aber dass Verbraucher "dumm" sind, glaube ich nicht. Ich als Verbraucher bin jedenfalls nicht dumm und möchte mich gegen diese Unterstellung verwahren.
Eine der einfachsten Wahrheiten über Lebensmittel funktioniert so:
Wenn ein Produkt im Fernsehen massiv beworben wird, dann ist es von den Inhaltsstoffen her Schrott, die können nur vom Billigsten sein, denn die Werbung ist so unglaublich teuer, dass man dann unmöglich auch noch gute Zutaten verwenden kann.
Wenn dasselbe Produkt als No-Name auch noch entsprechend billig ist, dann kann man das kaufen, dann bezahlt man für den Schrott entsprechend wenig, aber man weiß, was man sich antut.
Ein Produkt, für das wenig oder keine Werbung gemacht wird und das auch noch etwas teurer ist, könnte eventuell ganz passabel sein.
In dem Fall macht Versuch klug.
Und wer bis jetzt noch nicht weiß, dass Milchschnitte genauso viel Kalorien enthält (pro 100gr) wie ein fettiger Schokoriegel mit Kramell-Füllung, bei dem ist tatsächlich Hopfen und Malz verloren.
Sry aber für mich als nicht Lebensmittelchemiker heißt heißt Mirabellen Aroma: da haben irgendwelchen schlauen Leute es geschafft, Mirabellen(also so richtig echte jetzt) das Aroma zu extrahieren.
Natürliches Aroma heißt für mich(jaja, der Gesetzestext lautet anders) natürlich das Aroma gewonnen(trocknen o. in Alkohol aufgelöst o. destilliert o. was weiß ich).
NICHT das irgendetwas auf Pilzen gezogen wird, aus Zellulose geholt oder sonst etwas.
Wie weiter oben geschrieben: die Konzerne machen aufgrund menschenverachtender Profitgier alles was sie im gesetzlichen Rahmen dürfen.
Es liegt an der gekauften Ilse was zu ändern.
Weil Alkoholfrei hier in Deutschland nun einmal anders definiert ist als in GB. Eine Definition ist immer nur hilfreich oder nicht, kann aber nicht falsch oder richtig sein.
Insofern ist es fraglich, ob es hilfreich ist, wenn man ein Bier nur mit 0,0% Alkoholgehalt als alkoholfrei bezeichnen darf, wenn jeder Apfel- oder Orangensaft mehr Alkohol hat.
In D hat man gesagt: Nein, in GB: Ja