Forum: Blogs
Golddigger in London: Suche Prada, biete Sex
Justin Griffiths-Williams/ SPIEGEL KULTURHelen Croydon ließ sich drei Jahre lang von Geschäftsmännern aushalten. Sie suchte das Glück in Champagnerbars, in Prada-Kleidern, im Sex mit Multimillionären. Sie fand fast alles. Außer Liebe.
http://www.spiegel.de/kultur/gesells...828756,00.html
- #40 30.04.2012 19:01 von
Nicht nur 50/100 Euro/20 Minuten, 500/2 Stunden ist Prostitution!
Vielleicht habe ich den 'Schwenk' von Prostitution zur Vorteilsannahme nicht deutlich genug gemacht, fuer sie! ;-]
Ich bezog mich auf den Satz "Jede Beziehung ist eine Form von Prostitution." und nannhte die von mir gemeinte Form der 'Prostitution' direkt danach Vorteilsannahme!
Und sehen sie sich um, Vorteilsannahme ist auf die eine oder andere Art immer im Spiel!
Nicht immer Geld, nicht immer Sicherheit, aber immer der eine oder der andere Vorteil. Oeffnen sie ihre Augen, wenn sie in der Welt herumlaufen! Bloss weil bei uns mittlerweile an Frauenquoten gedreht wird, ist die Vorteilsannahme in Beziehungen noch lange nicht verschwunden! Sie verschiebt sich nur 'angemessen'!
Es gibt einen Weihnachtsmann! Aber nur fuer die Kinder! - #41 30.04.2012 19:16 von
Na ja
es gibt immer Vorteile - mal für den einen, mal für den anderen - in Beziehungen, selbst in platonischen Freundschaften.
Das ist aber eine andere Welt, als das Kalkül wegen dieser Vorteile Gefühle vor zu spielen.
Ich widerspreche Ihnen nicht, wenn es um die Ausmaße geht, wie verdorben unsere Welt aufgrund der Verdorbenheit Ihrer Bewohner den Menschen ist, aber ich wünsche Ihnen, dass sie doch irgend wann mal es erneut zu riskieren sich jemandem zu öffnen und damit wieder verletzbar machen.
In diesen Sätzen ist null Häme oder Verachtung. Ich weiß aus eigener Erfahrung, wovon Sie reden und wodurch Sie wahrscheinlich motiviert wurden, so zu denken. - #42 30.04.2012 19:56 von
youve done too much much to young
- #43 30.04.2012 20:21 von
Attraktivität verhindert nachdenken?
Wer also zu viel Auswahl hat, hat es schwerer als die mit weniger Auswahl? Abstrus irreal.
Wenn Sie Mitleid mit Menschen haben, die nicht merken, dass (bei "attraktiven" Frauen) viele Männer die größten Sprüche machen, um Sie ins Bett zu kriegen, oder mit ihnen anzugeben. Damit nicht merken, dass da nichts wahrhaftiges ist, sondern einen Hang zum angeben. Sich nicht selbst mal hinterfragen, wie die sich denn selbst verhalten und welche Sorte Männer im Sinne des Charakters die damit anziehen und welche abstoßen (Stichwort Bumsmäuschen, mache das worauf Männer so angeblich stehen), die tun Ihnen leid?
Oh Gott...Sie sind über 40? - #44 30.04.2012 21:32 von
Ich weiss ja nicht, wie alt Sie sind, aber..
ihre Erfahrungen scheinen ja sehr einseitig zu sein. Sie scheinen komplett verpasst zu haben, dass sich mittlerweile einige Einstellung ganz rigide gewandelt haben und Ihr ach so hehres Familien-und Weltbild in nicht mehr allzulanger Zeit vollständig in Trümmern liegen wird. Es ist einfach ein Fakt, dass die jüngeren Generationen dieses verzweifelte Klammern an Beziehungen nicht mehr bzw. immer weniger zum Mittelpunkt ihres Daseins machen. Beziehungen können sich eben ergeben oder auch nicht, gerade durch das Internet sind die Möglichkeiten, Bekanntschaften zu schließen, enorm angewachsen, da man eben nicht mehr nur noch auf die Uni oder den Club oder die Kneippe ums Eck oder die Singleparty als lokale Kontaktbörse angewiesen ist. Dementsprechend gibt es auch den Druck nicht mehr, aus jeder sich bietenden Gelegenheit eine Beziehung basteln zu müssen. Und es ist glücklicherweise auch so, dass die Frauen ebenfalls mit deutlich anderen Ansprüchen aufgewachsen sind. Da reicht es nicht mehr, das Horst ums Eck ihr die Treue fürs Leben schwört und sie dafür alles hinwirft und sich in das treusorgende Heimchen am Herd verwandelt. Nein, die Ziele sind mittlerweile gleich denen der Männer.. Ausbildung, Karriere, komfortables Leben, sprich guter Verdienst, guten Sex und gerne auch Beziehung, aber garantiert kein Muss. Und der Mann, der der Meinung ist, dass das eine ohne das andere nicht ginge und vor jeder Liebesnacht der Traualtar steht, der wird selbst bald ganz alleine dastehen, außer er hat sich noch eine mit althergebrachten, überkommenen Moralvorstellungen angeln können. Ich persönlich bin der Meinung, dass die nachfolgenden Generation glücklicherweise so nach und nach zu der Überzeugung gelangen, dass Monogamie tatsächlich eine Sackgasse ist und dass es doch viel erfüllender ist, emotionale Bindungen einzugehen, aber beiden Seiten Promiskuität zuzugestehen, in einer monogamen Beziehung wird der Sex naturgemäß eintönig und fad, außer man arbeitet mit viel Kraft und Aufwand daran. Aber für was? Zwischendurch ein paar andere Sexualpartner und schon ist die Lust auch auf eigentliche Partnerin wieder da. Ich lebe dies mittlerweile mit großem Genuß, meine derzeitige Partnerin ebenfalls und ein immer größerer Teil unseres Bekanntenkreises praktiziert dies ähnlich. Die Ehe wird glücklicherweise immer seltener. Es handelt sich hierbei um ein völlig überholtes und unzeitgemäßes, kirchlich tradiertes Werte-und Beziehungssystem, was letztendlich aus dem freiwilligen Versprechen, sich die Treue zu halten, den Zwang gebiert, nie wieder einen anderen Sexualpartner haben zu dürfen, ohne diesem Versprechen zuwiederzuhandeln. Unsäglich, bigott und verlogen, da viele der Herren, die so einen großen Wert darauf legen, dies nur dazu nutzen, die Frauen zu binden und sich ihres Druckes dann klammheimlich bein einer Prostituierten entledigen. Natürlich ohne es kommunizieren. Widerlich.
- #45 30.04.2012 21:33 von
Wobei sich dies auf die verlogenen Freier bezieht. Die Frauen, die ihre Liebesdienste käuflich anbieten, sind für die Hälfte der verheirateten Männer ohnehin unverzichtbar und letztendlich ist es eben auch nur eine Dienstleistung, wie der Friseur oder der Stylist oder Aromatherapeut oder sonstwer anbietet. Sie verwenden ihren Körper um dafür zu sorgen, dass der Gast sich besser fühlt. Und dass sie zusätzlich zu ihren Händen eben auch noch andere Körpereigenschaften zierzu verwenden, macht dies doch keinesfalsl irgendwie verwerflicher. Es ist immer noch der gleiche Dienst. Diese Verteufelung von Prostituierten, lässt sich doch auch wieder auf niedere Beweggründe herunterbrechen.
1. Käuflicher Sex ist böse, weil außerhalb der Ehe und Sünde.. Pfui.
2. Als Frau habe ich immer unterschwellige Verlassenängste, da ich mich von so einem Althergebrachten Herrn zu der Heimchen-Kiste habe überreden lassen und habe desshalb riesige Komplexe und am Ende könnte er ja Sex woanders besser finden und da ich sonst nix zu bieten habe, außer Bügeln und Minder hüten, wäre ich dann dlof und alleine
3. Die Männer, die selbst regelmäßig zu Prostituierten gehen und sich für ganz schlau halten und deshalb immer auf die Nutten schimpfen und das am liebsten verbieten würden. (In USA gibt es da immer wieder ganz dolle Beispiele)
4. Prostituierte sind der Gegenentwurf zum kirchlichen Weltbild, da der ständig stattfindende Beweis, das Sex außerhalb dieses Trugschlosses Ehe auch geht und auch dolle Spaß machen kann
Letztendlich gibt es keinen einzigen vernüftigen Grund, sei es von der Pseudo-Emanze Schwarzer, irgendwelchen Kirchfuzzis oder moralisierenden Aposteln, der gegen Prostitution spricht.
und so schließt sich dann der Kreis.
Frau Croydon hat sich für Sex bezahlen lassen, sei es mit Geschenken, Geld oder Luxus. Sie sah wohl ausreichend gut aus, um sich gut vermarkten zu können (wie bei jedem Modell eben auch). Sie hat recht spät damit angefangen und hat es so lange gemacht, wie es ihr gefiel und bevor ihr Alter ihren "Marktpreis" beschädigt hat. Wenn sie schlau war, hat sich ordentlich was auf die Seite gelegt (Ich kenne Frauen, die sich nach 5 Jahren ein richtig schönes Haus damit kaufen konnten) und hat dann aufgehört, alles alles zur Routine wurde, wie in einer langjährigen Ehe. Dann wird es fad und langweilig. Sie hat doch alles richtig gemacht. Als sie keine Lust mehr hatte, hat sie eben das Metier gewechselt, wie man das in jedem Job oder Jeder Beziehung eben partiell zumindest machen sollte, wenn es einen nicht mehr zufriedenstellt. Warum soll man sich quälen, ohne Sinn darin zu sehen? Das Leben ist doch viel zu kurz dafür, und wenn wir hin sind, wars das. Nur Gläubige können aus einem asketischen und vom Verzicht geprägten Lebenswandel Sinn für ihren Traum vom "Leben danach" ziehen.. für den ganzen Rest zählt eben nur die irdische Lebensspanne.. - #46 30.04.2012 21:34 von
und das beste zum Schluß
Fazit:
1. Monogamie ist von gestern und überholt, es verzögert nur die Entwicklung der promuisken Gesellschaft
2. Die Ehe und das klassische Familienmodell sind überholt, Kinder werden später gezeugt und werden künftig in Patchwork-Ähnlichen Verhältnissen aufwachsen
3. Stagnation bedeutet immer Rückschritt, Monogamie und Ehe gibt es jetzt seit über 1000 Jahren, nachdem uns Bologna aufgezeigt hat, dass auch der Dipl. Ing. nicht für die Ewigkeit geschaffen wurde, wird es sich damit in absehbarer Zeit ähnlich verhalten.
Und das ist gut so! Die Befreiung aus diesem Korsett wird uns meiner Meinung nach viel weiter bringen. - #47 30.04.2012 22:47 von
#44
Jeder nach seiner facon!
Nur weil Sie und viele der jüngeren Generation Bindungsunfähig sind ist es ziemlich billig anderen denen das gelingt ein kirchlich geprägtes, bigottes, und somit verlogenes Leben vorzuhalten.
Ich 67, meine Frau 65, haben vor 37 Jahren geheiratet, haben beide vor der Ehe ziemlich herumgeturnt. Wir sind beide Agnostiker.
Akzeptieren Sie doch einfach, das es Menschen gibt die für sich ein Leben gewählt haben, in dem es kein Fremdturnen gibt und auch keine Eifersüchteleien, die wir nicht brauchen um uns die Spannung zu erhalten bzw. diese wiederzubekommen. Sie und ihresgleichen tun mir leid! - #48 30.04.2012 23:50 von
- #49 30.04.2012 23:52 von
Die aktuellen Top-Themen

Antworten / Zitieren

