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Glühender Brocken: Astronomen finden Hinweise auf Magma-Planeten
REUTERS/NASA/JPL-CaltechForschern ist ein beeindruckender Erfolg bei der Suche nach Exoplaneten gelungen: Sie haben offenbar einen Brocken entdeckt, der kleiner ist als die Erde - und so heiß, das er von Magma bedeckt ist.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/w...845358,00.html
- #1 19.07.2012 17:12 von
- #2 19.07.2012 17:21 von
Klein, aber nicht fein
Mal abgesehen von dem engen Orbit - seine Sonne dürfte 80 Prozent des Tageshimmels dieses Planeten bedecken - und der Temperatur - Global Warming, anybody? - kann man davon ausgehen, dass die Größe unseres heimeligen Planeten Erde so ziemlich die Untergrenze für Leben darstellt. Kleinere Planeten verlieren bald ihr Magnetfeld, weil ihr Kern zu schnell auskühlt, um Konvektions-Magnetismus lange zuzulassen, und ihre Gravitation kann die Atmosphäre nicht lange genug dicht genug halten, um intelligentes Leben sich entwickeln zu lassen: Mars als Fallbeispiel für einen zu kleinen Planeten für dauerhaftes Leben ohne Magnetfeld und ohne nennenswerte Atmosphäre macht in diesem Fall leider ganz und gar nicht mobil...
Die Kleinheit von Planeten ist in diesem Fall also kein Qualitätsmerkmal, sondern ein Ausschlussmerkmal für intelligentes Leben. Man sollte sich auf Felsenplaneten - Professor Lesch nennt sie putzig "Metallplaneten" - in der größenordnung zwischen einer und zehn Erdmassen konzentrieren, wenn man es mit der Suche nach intelligentem Leben draußen im Weltall ernst mein.
Zyniker meinen allerdings, dass bisher noch nicht einmal hier bei uns auf der Erde der Nachweis für intelligenes Leben gelungen sei - und wer die Menschheit als solche näher kennt, möchte ihnen ungern widersprechen... - #3 19.07.2012 18:21 von
optional
Ob wir jemanls in der Lage sein werden dort selbst nachzuschauen? irgendwann unsere Enkel in der xten Gegeration? Wer weiss was die Zukunft bringt
- #4 20.07.2012 09:58 von
Wenn die Menschheit es wirklich schafft, mit einem Raumschiff annähernd Lichtgeschwindigkeit zu erreichen, dann wäre es zumindest rechnerisch machbar. Sind ja "nur" 33 Lichtjahre pro Strecke. Inklusive eines kurzen Auffenthaltes, wäre man rechtzeitig zum Renteneintritt wieder da :-)
- #5 20.07.2012 10:21 von
Verrückt
Naja, laut Albert kann man schon in 5 Minuten da und in weiteren 5 wieder zurück sein, wenn man nur nahe genug an die Lichtgeschwindigkeit kommt. Da kann man selbst mit 64 noch vor dem Renteneintrittsalter wieder zurück sein. Wenn man zurück kommt, sind allerdings mindestens 66 Jahre vergangen.
Schon verrückt, das Universum - #6 20.07.2012 10:26 von
so ganz einfach ist es nicht, aber hier mal ein link der recht genau diesem szenario entspricht:
Zeitdilatation - #7 20.07.2012 11:17 von
- #8 20.07.2012 11:23 von
- #9 20.07.2012 13:18 von
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