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Glücksspielsucht: Zocken bis zum Zusammenbruch

REUTERSFast 200.000 Menschen sind in Deutschland spielsüchtig, die meisten zocken an Automaten. Die Geräte besitzen das größte Suchtpotential, trotzdem werden sie vom Staat nicht reguliert. Der Grund: Es geht um Milliarden von Euro.

http://www.spiegel.de/gesundheit/psy...814173,00.html
  1. #1

    Flipper?

    Bei allem Verstäbndnis für die Problematik, udn dass etwas dagegen getan werden muss. Ein in der Bildergalerie gezeigter Flipper hat leider mit Glücksspiel überhaupt nichts zu tun. Hierbei kann man nichts gewinnen. Da könnte man genauso Billardtische und E-Dart Anlagen stigmatisieren.
  2. #2

    ...hm, die Banker wurden vergessen

    ...nich Zocken bis zum Zusammenbruch...sondern bis zur Hilfe durch den Steuerzahler. Investmentbanking ist nichts anderes als Zockerei...allerdings ohne Verlustmöglichkeit für die Spieler..
  3. #3

    .

    Zitat von miezemaus Beitrag anzeigen
    ...nich Zocken bis zum Zusammenbruch...sondern bis zur Hilfe durch den Steuerzahler. Investmentbanking ist nichts anderes als Zockerei...allerdings ohne Verlustmöglichkeit für die Spieler..
    Stimmt. Aber glauben Sie bitte nicht, dass das diese Politik-Heinis einsehen würden. Von mir aus kann Glücksspiel weiterhin legal bleiben. Es muss doch jedem Menschen erlaubt sein, sich um sein eigenes Geld zu zocken. Ich würde zu Lebzeiten solch eine Spielhölle nicht betreten.
  4. #4

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Fast 200.000 Menschen sind in Deutschland spielsüchtig, die meisten zocken an Automaten. Die Geräte besitzen das größte Suchtpotential, trotzdem werden sie vom Staat nicht reguliert...
    Genau, liebe Journaillisten, provoziert diese Politiker ruhig noch mehr dazu, jeden Lebensbereich zu reglementieren und drangsalieren. Da fragt man sich, warum die DDR untergehen musste?
  5. #5

    Skatkarten oder Würfel...

    ...nicht zu vergessen - und alles andere auch, mit dem wir Männer so gerne spielen. Allerdings habe ich gar keinen Flipper gesehen - wo ist der denn abgebildet???
  6. #6

    Albern

    200.000 Süchtige paar Hobbyzocker machen Milliardenumsätze? Rückt endlich mal gegen diese Geldwäschereien vor. Wir haben 5 Spilotheken im Dorf und da geht niemand rein, außer 2-3 Hartzer! Aber umgesetzt werden Mios.
  7. #7

    Zitat von mukkesucker Beitrag anzeigen
    200.000 Süchtige paar Hobbyzocker machen Milliardenumsätze? Rückt endlich mal gegen diese Geldwäschereien vor. Wir haben 5 Spilotheken im Dorf und da geht niemand rein, außer 2-3 Hartzer! Aber umgesetzt werden Mios.
    Ausgerechnet mit Automaten Geldwäsche zu betreiben, halte ich für wenig sinnvoll. Dabei werden zu hohe Steuern fällig, das Geld kann man anders besser waschen.
  8. #8

    Fürsorgepflicht

    Der Staat hört mit seiner Fürsorgepflicht da auf, wo es um Steuern oder Märkte geht.

    Hat er in beiden Fällen keine Einbußen zu befürchten, wird der Bürger mit Vorsichtsmaßnahmen überschüttet. Natürlich zu Lasten des Bürgers zu Gunsten der Märkte, wie Versicherungswirtschaft.

    Der Staat wird keine Massentierhaltung mit unzulässigem Antibiotikaeinsatz verbieten. Es geht zwar um die Gesundheit der Bevölkerung. Dem gegenüber stehen aber Märkte.

    Der Staat wird nichts wirkungsvolles gegen Antibiotikaresistenzen unternehmen, auch wenn zig Tausende in Krankenhäusern darunter leiden und sterben. Das würde Geld kosten. Wenn ein Rentner stirbt, spart das Geld.

    Der Staat liebt das E-Auto überhaupt nicht, solange es sich ohne Steuereinflussmöglichkeit aufladen läßt. Lieber weiterhin giftige Abgase.

    Die Liste ist lang, viel zu lang.

    Würde der Bürger heute aufstehen und die Zugänge zu den Spielhallen blockieren, in Kürze wäre die Polizei da um den Zugang zur Spielsucht wieder zu gewähren. Weil in der Abwägung "Märkte - Fürsorge für den Bürger" es kein Glücksspiel ist wer gewinnt. Hier sorgt die Politik für gezinkte Karten.
  9. #9

    Immer das Gleiche

    Die Automatenlobby richtet Parteitage aus, und wenns um Spielsucht geht, kommt immer zuerst mal Poker und Wetten. Dass die Automaten viel gefährlicher sind, wird verdünnt oder fällt ganz raus. ist ja auch viel besser, über Sucht im Zusammenhang mit Wetten und Poker zu reden. Der Autor tappt genau in dieselbe Falle - oder man hat ihm das Tappen schmackhaft gemacht...


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