Glücksspiel: Bundesregierung will Telefonabzocke stoppen

DPADie Bundesregierung will schärfer gegen unseriöse Gewinnspielanbieter vorgehen. Verträge sollen künftig nur noch schriftlich und nicht mehr telefonisch abgeschlossen werden können. Die Details sind aber zwischen den Ministerien noch umstritten.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-875329.html
  1. #1

    Ich war schon immer

    der Meinung das der Abschluss solcher Geschäfte erschwert werden müßte und die Kündigung sowie der Widerruf erleichtert werden sollte, aber irgendwie haben die ein Fabel für Abzocker....
  2. #2

    Also kein telefonischer Vertrag mehr?

    ...keine telefonische Bestellung bei Versendern?
    ...keine telefonische Anpassung von Tarifen der Handy-Provider?
    ...kein Beförderungsauftrag mit Taxiunternehmen?
  3. #3

    Die FDP wird's schon verhindern!

    Eine Neuregelung zugunsten der Verbraucher? Ich glaube nicht daran, denn bisher hat die FDP alle solche Regelungen verhindert. Frau Leuttheusser-Schnahrenberger pocht weiter auf die Gültigkeit telefonischer "Verträge" und lehnt die Schriftform vehement ab - die FDP-Klientel könnte ja ein paar Abzocker-Firmen als Spender verlieren. Dazu passt auch, dass der FDP-Landesvorsitzende Kubicki in Schleswig-Holstein ein Glücksspielgesetz durchgedrückt hat, das der Las-Vegas-Lobby Milliarden zuschiebt.
  4. #4

    Glückspiel

    Zitat von maco Beitrag anzeigen
    ...keine telefonische Bestellung bei Versendern?
    ...keine telefonische Anpassung von Tarifen der Handy-Provider?
    ...kein Beförderungsauftrag mit Taxiunternehmen?
    Also ich habe bisher noch bei keinem Handyprovider oder Taxiunternehmen einen Glückspielvertrag abgeschlossen. Naja - bei manchen Handyprovidern scheint das schon ein Glückspiel zu sein - wenn man manche Rechnungen ansieht...
    Und bei Taxiunternehmen passiert es auch, dass man ein Taxi für XX:XX Uhr vorbestellt und es dann doch nicht kommt - in gewisser weise haben Sie dann doch recht.
  5. #5

    Die Wirtschaft sagt in D der Politik....

    ...was sie will, und die Politik macht es ohne jeden Widerstand, bzw. unternimmt nichts dagegen.
    In anderen Ländern ist es zum Teil anders.
    In Amerika z.B. gibt es eine "amtliche" Robinsonliste, in die man sich mit seiner Telefonnummer eintragen lassen kann. Wenn die Callcenter von Werbefirmen dann TROTZDEM dort anrufen, zahlen sie empfindlich hohe Geldbußen.
    Aber in Deutschland macht die Politik nur das, was die Wirtschaft will. Die Oma, die dann mit einem Werbeanruf aus ihrem Mittagsschlaf geweckt wird, zum Beispiel, weil ihre Telefonnummer in den Personendaten vorkommt, die von Bertelsmann (Bücherclub) verkauft wurden, lässt sich dann vielleicht einen teuren Lottovertrag im monatlichen Abo mit extrem geringen Gewinnchancen aufschwätzen.
  6. #6

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Bundesregierung will schärfer gegen unseriöse Gewinnspielanbieter vorgehen. Verträge sollen künftig nur noch schriftlich und nicht mehr telefonisch abgeschlossen werden können. Die Details sind aber zwischen den Ministerien noch umstritten.

    Bundesregierung will Telefonabzocke bei Gewinnspielen stoppen - SPIEGEL ONLINE
    Die Menschen//Verbraucher sind leider oft zu dumm, lasssen sich am Telefon was aufschwatzen, verlieren ihre Geldkarte mit notierter PIN usw. usw., aber hinterher ist das Geschrei groß und man hat natürlich nichts falsch gemacht - und letztendlich müssen sich diverse TV Marktsendungen darum kümmern, dass die Dummerchen ihr Geld wiederbekommen. Auf Kulanz dann oftmals, denn sie haben keinen rechtl. Anspruch. - Völlig überflüssiges Gesetz, die Regierung kann nicht jeden an die Hand nehmen und durchs Leben führen, die Leutchen sollen einfach mal ihr Hirn einschalten, sofern vorhanden.
  7. #7

    yoooh

    Wenn ich das schon höre: Details stehen zwischen der Ministerien noch nicht fest und zugleich lese, dass Großspender den Parteien nichts geben möchte, dann scheint der Abschluss schon festzustehen. Man möchte nur noch abwarten, ob nicht doch noch ein Großspender aktiv in die Politik der Politiker eingreifen wird.
  8. #8

    Schriftlich fixierte Verträge-aber sicher!

    Wie bekloppt sind die Parteien bzw. deren Vertreter?
    Über die schriftliche Form eines rechtsgültigen vertrags streiten die -hallo geht's noch?
    Schmeißt Figuren, die dagegen Einwände erheben sofort raus. Es reicht allmählich. Und die Begrenzung der Anwaltskosten? Gut, dass es die CFDP gibt, die Vertreter der "Leistungsträger". Ich wünsche der FDP ab September 2013 eine längere Auszeit als apO. Das wird diesem Land guttun!
  9. #9

    Genau...

    Zitat von Kaputtlacher. Beitrag anzeigen
    Die Menschen//Verbraucher sind leider oft zu dumm, lasssen sich am Telefon was aufschwatzen, verlieren ihre Geldkarte mit notierter PIN usw. usw., aber hinterher ist das Geschrei groß und man hat.....
    .."sofern vorhanden"...hier fängt das Problem schon an!:-)