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Globalisierungskrise: "Eine Volkswirtschaft steckt die andere an"

Auf alles haben sich die Nationen eingestellt in der total vernetzten, rasant wachsenden Weltwirtschaft - nur nicht auf eine Krise der Globalisierung. Soziologe Ulrich Beck warnt im SPIEGEL-ONLINE-Interview: Von der folgenden politischen Misere werden vor allem die Kräfte rechtsaußen profitieren.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...614328,00.html
  1. #1

    Krise und Zuversicht...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Auf alles haben sich die Nationen eingestellt in der total vernetzten, rasant wachsenden Weltwirtschaft - nur nicht auf eine Krise der Globalisierung. Soziologe Ulrich Beck warnt im SPIEGEL-ONLINE-Interview: Von der folgenden politischen Misere werden vor allem die Kräfte rechtsaußen profitieren.

    http://www.spiegel.de/politik/deutsc...614328,00.html
    Von der Art und Weise, wie mit dieser weltweiten Wirtschaftskrise umgegangen wird, hängt das Vertrauen der Menschheit in die Zukunft ab.
  2. #2

    Wo ist diese Krise?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Auf alles haben sich die Nationen eingestellt in der total vernetzten, rasant wachsenden Weltwirtschaft - nur nicht auf eine Krise der Globalisierung. Soziologe Ulrich Beck warnt im SPIEGEL-ONLINE-Interview: Von der folgenden politischen Misere werden vor allem die Kräfte rechtsaußen profitieren.

    http://www.spiegel.de/politik/deutsc...614328,00.html
    Also, Leute, ganz ehrlich: Wo ist diese Krise? In einer großen süddeutschen Stadt, in der ich lebe, sehe ich persönlich keine Anzheichen für irgendeine Krise. Alle Geschäfte, Restaurants und Cafes sind brechend voll, im Zentrum gibt's nach wie vor keine freien Parkplätze, Mieten steigen nur, und noch vor kurzem, wo Skipisten in Bayern noch befahrbar waren, standen riesige Schlangen vor den Liften... Ich stelle mir eine schlimme Krise etwas anders vor, mit Riesenschlangen vorm Arbeitsamt statt vor den super-teuren bayrischen Skiliften... Ich glaube, es gibt keine Krise. Es gibt einen gefährlichen Versuch, die freie Wirtschaft unter die staatliche Kontrolle zu stellen, dafür hat man diese Pseudo-Krise ausgedacht. Die Krise kommt noch, ganz bestimmt, aber die ist noch nicht da.
  3. #3

    Schwaches Interview

    Seit wann ist Herr Beck rennomiert? Er ist in der Öffentlichkeit bekannt, vor allem für sein Buch über die Risikogesellschaft von 1987. In der Globalisierungsforschung werden seine Werke aber nicht gerade besonders beachtet und sogar unter den meisten Soziologen wird der Name Ulrich Beck nicht selten als Negativbeispiel für schlechte Forschungsarbeit verwendet.

    Dass Herr Beck nun aber seit neustem auch kompetent sein will sich zum Thema Volkswirtschaft zu äußern ist mir völlig neu. Die im Interview aufgestellten Behauptungen sind *so wie sie dort stehen* völlig absurd ("Zahl der Verlierer überwiegt", "Verlangsamung der ökonomischen Integration") und nicht nachvollziehbar.

    Vor allem hätte Herr Beck lieber seine Untersuchungen präsentiert, anstatt sich völlig auf Basis völlig intransparenter "Untersuchungen" hier mit solchen Hypothesen aus dem Fesnter zu lehnen.
  4. #4

    Krise

    Die Krise ist auf jeden Fall gut um Löhne zu kürzen, die auch nach Erholung niedriger sein werden.
  5. #5

    ??

    Zitat von fericitul Beitrag anzeigen
    Seit wann ist Herr Beck rennomiert? Er ist in der Öffentlichkeit bekannt, vor allem für sein Buch über die Risikogesellschaft von 1987. In der Globalisierungsforschung werden seine Werke aber nicht gerade besonders beachtet und sogar unter den meisten Soziologen wird der Name Ulrich Beck nicht selten als Negativbeispiel für schlechte Forschungsarbeit verwendet.

    Dass Herr Beck nun aber seit neustem auch kompetent sein will sich zum Thema Volkswirtschaft zu äußern ist mir völlig neu. Die im Interview aufgestellten Behauptungen sind *so wie sie dort stehen* völlig absurd ("Zahl der Verlierer überwiegt", "Verlangsamung der ökonomischen Integration") und nicht nachvollziehbar.

    Vor allem hätte Herr Beck lieber seine Untersuchungen präsentiert, anstatt sich völlig auf Basis völlig intransparenter "Untersuchungen" hier mit solchen Hypothesen aus dem Fesnter zu lehnen.
    zustimmung. beck'sches gelabere, wieder mal.
  6. #6

    das ist ja das dilemma

    eine welt eine ressource eine menschheit aber hunderte von nationen
    willkommen im 21jhdt
  7. #7

    Der Mensch als solcher

    ..... Wir sehen schon jetzt fremdenfeindliche Tendenzen in Ländern wie Großbritannien oder Italien.
    ......... Es ist nicht die alte, rückwärts gewandte Rechte, die sich nun zum Beispiel in Großbritannien formiert, sondern eine neue Gruppe, die verschiedene Elemente auf merkwürdige Weise miteinander kombiniert: Sie steht für Menschenrechte und fordert zugleich die Ausgrenzung von Migranten.
    Ein Soziologe, der nicht realisiert, wie menschliches Verhalten funktioniert?
    Die soziale Krise, die der gegenwärtigen Wirtschaftskrise folgen wird bringt nur das ans Tagelicht, was schon seit geraumer Zeit in den Gesellschaften des Westens nach einer Problemlösung drängt.

    1914, nach Kriegsausabruch schrieb Einstein an seinen Freund Ehrenfest nach Holland: »Unglaubliches hat nun Europa in seinem Wahn begonnen. In solcher Zeit sieht man, welch trauriger Viehgattung man angehört«.
    Wir sollten begreifen ,dass wir immer noch dieser "traurigen Viehgattung" angehören und keine besseren Menschen sind, trotz aller Erfahrungen der Vergangenheit.
  8. #8

    Boni für Foren

    Schwache Fragen und nichts sagende Antworten. Dieser Beitrag regt wirklich nicht zum Diskutieren an.
    Erhalten Spiegel-Redakteure neuerdings Boni für die von ihnen initiierte Foren? Da müssen Sie sich etwas Knacknigeres einfallen lassen als den n-ten Experten zu befragen. Haben Sie nun auch noch eine Ideen-Krise?
  9. #9

    ups

    Zitat von Elessar Beitrag anzeigen
    Also, Leute, ganz ehrlich: Wo ist diese Krise? In einer großen süddeutschen Stadt, in der ich lebe, sehe ich persönlich keine Anzheichen für irgendeine Krise. Alle Geschäfte, Restaurants und Cafes sind brechend voll, im Zentrum gibt's nach wie vor keine freien Parkplätze, Mieten steigen nur, und noch vor kurzem, wo Skipisten in Bayern noch befahrbar waren, standen riesige Schlangen vor den Liften... Ich stelle mir eine schlimme Krise etwas anders vor, mit Riesenschlangen vorm Arbeitsamt statt vor den super-teuren bayrischen Skiliften... Ich glaube, es gibt keine Krise. Es gibt einen gefährlichen Versuch, die freie Wirtschaft unter die staatliche Kontrolle zu stellen, dafür hat man diese Pseudo-Krise ausgedacht. Die Krise kommt noch, ganz bestimmt, aber die ist noch nicht da.
    Warten sie noch ein paar Wochen dann sehen auch sie die Krise. Wenn wir die Aktuelle Krise mit einem Tsunami vergleichen dann geht im Momment immer noch das Wasser zurück und die Welle baut sich auf. Die Krise spüren sie aber erst dann wenn die mittlerwiele schon gigantische Welle sich auf den Weg macht über sie hinweg zu schwappen und alles was in Ihrem Weg liegt zu zerstören.

    Nebenbei gebe ich zu bedenken das deutsche Supermärkte in etwa für 2 Tage Waren haben. Lager gibt es keine die befinden sich nähmlich auf den Autobahnen. Sie können sich ja ausrechnen was passiert wenn es da mal nen Zahlungsausfall gibt der länger als 4 Tage dauert ;) Gerade Großstädte werden dann ganz fi spüren was das Wort Krise wirklich bedeutet.








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