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Globales Ranking: Investoren feiern Standort Deutschland

dapd"Made in Germany" hat wieder ein Spitzenimage. Trotz Schuldenkrise in Europa setzen Manager weltweit auf den Standort D. Das zeigt eine Studie der Beratungsgesellschaft Ernst & Young. Demnach schaffen ausländische Investoren hierzulande so viele Arbeitsplätze wie nie zuvor.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...840389,00.html
  1. #30

    Zitat von uezegei Beitrag anzeigen
    Sie nehmen die Titelzeilen des SPON vom Montag bereits vorweg
    :)
    Am Montag geht's hoffentlich um das Halbfinale Deutschland - England. ;)
  2. #31

    Wundert das Ergebnis jemanden?

    Dass die Chinesen mit Investitionen ihre miesen Dollars loswerden wollen und in Sachwerte/Human Ressources stecken? Oh Wunder!
    Das Deutschland durch Lohnniveau/Ausbildungssystem/Qualitätsniveau in Europa führend ist? Oh Wunder!
    Dass wir als größter Markt Europas attraktiv sind? Oh Wunder!

    Es muss ja auch Gründe geben, warum wir der größte Zahlemann in der EU sind und das Geld verdienen, an das jeder ran will!
  3. #32

    Zitat von LDaniel Beitrag anzeigen
    Also wirklich. Das geht doch nicht. Eine positive Nachricht hier, in Zeiten mit geringer Arbeitslosigkeit, gutem Wachstum und starkem Lohnplus?

    Bitte wieder mehr Horrornachrichten, sonst könnte ich ja das Gefühl bekommen, das morgen die Welt doch nicht untergeht.
    Daß viele da nicht durchsteigen, ist zu erwarten, wenn auch bedenklich. Wenn es den Managern und Investoren gut geht, dann geht es also auch dem Durchschnittsarbeitnehmer gut?
    Oder sind Sie selbst Manager und können sich auf einen dicken Bonus freuen?
  4. #33

    Einmal eine gute Nachricht...

    ...schon sind alle Selbstgeißler (auch so ne deutsche Spezialität) wieder am Start - aber gemach - morgen habt ihr wieder euren schlechten Aufmacher.
  5. #34

    Zitat von talackova Beitrag anzeigen
    Und das, wo uns die Freunde der Kernkraft düstere Zeiten der Barbarei voraussagen, wenn wir den Pfad der Tugend verlassen und nicht neue Atomkocher bauen. Oder ist die Energiewende ein kleiner Baustein in der positiven Bewertung, weil es die innovationsfreudigkeit unseres Standortes zeigt und ebenso über saubere Umwelt für zufriedenen Menschen sorgt? Immer mehr ausländische Führungskräfte die ich kennenlerne, schwärmen von der Lebensqualität in Deutschland.
    Sie sprechen es an und blicken trotzdem nicht durch. Was hat das Wohlergehen von "Führungskräften" mit dem Rest der Bevölkerung zu tun?
  6. #35

    Und gleichzeitig...

    Zitat von vhe Beitrag anzeigen
    Wenn der Euro auseinanderbricht, geht die neue DM durch die Decke, in D arbeiten zu lassen kann sich keiner mehr leisten und ein Jahr spaeter sind wir in 'ner dicken Rezession und der "kranke Mann Europas".

    Jetzt besser?
    ... die Löhne (+ Lohnnebenkosten) durch günstigere Energiepreise sowie die Rohstoffkosten (Importe) sinken: nix Rezession!
    Erklärung:
    Es liegt nicht an der Währung, dass wir nicht mehr wettbewerbsfähig wären, sondern an den Preisen. Und die können bei einer starken neuen Mark drastisch gesenkt werden, da Rohstoffe wesentlich günstiger importiert werden können und die Binnennachfrage steigt, da die Leute sich mehr leisten können. Wahlweise könnte man auch die Löhne entsprechend senken (ja auch die Richtig geht, liebe Gewerkschaften!), wenn die Arbeitnehmer die Kaufkraft behalten.
  7. #36

    Zitat von pareg Beitrag anzeigen
    Deutschland hat unter Bundeskanzler Gerhard Schröder und danach unter Kanzlerin Angela Merkel einfach die Hausaufgaben gemacht und ist wieder konkurrenzfähig geworden. Das war teilweise sehr schmerzvoll und hat Schröder die Kanzlerschaft gekostet.
    Raten Sie mal wer 09/2013 seine Kanzlerschaft aufgibt, weil Milliarden von Euro in die EU gepumpt wird/wurde, während man die Infrastruktur hier vor die Hunde gehen läßt, den AN weiter ausbluten läßt, während die Politker sich es gut gehen lassen....., bzw. Fähnchen im Wind Politk macht, erst Atomkraft Laufzeiten verlängern, dann, nur weil am anderen Ende der Welt ein AKW explodiert, schnell mal wieder aus der Atomkraft aussteigt, eine Regierungszeit mit den meisten Ministerwechseln, mit einem Finanzminister, der Geld hinterzogen hat, denken Sie mal darüber nach...

    Das sind natürlich Punkte, die zum Weiteregieren reichen, meinen Sie?!
  8. #37

    toller vergleich

    Zitat von talackova Beitrag anzeigen
    Kennen Sie die Probleme anderer Länder, oder sind Sie der typische im Weltschmerz vegetierende Deutsche, die die Realität verzerrt wahrnimmt?

    Unsere Infrastruktur ist unglaublich gut, auch wenn vor ihrer Haustür ein paar Schlaglöcher sind. Andere wie China, Indien oder Brasilien haben in weiten Teiles des Landes gar keine befestigten Straßen.
    .
    Na ja, wenn man als beweis die infrastruktur von china, brasilien, indien heranziehen muss.... Sie haben noch angola, kenia usw. vergessen.
    In marokko, oder in spanien, sind die strassen wesentlich besser. Wenn man in D ist, merkt man das an den kaputten strassen (autobahnen), sowie an baustellen die es seit generationen gibt, immer die selben (z. B. kassel-göttingen), mal wird die eine seite gemacht, dann die andere usw. Andere baustellen sind errichtet, da steht nur n alter wahrscheinlich kaputter bagger rum, gearbeitet wird da nicht, aber alles abgesperrt.
  9. #38

    bei den derzeitigen Löhnen

    kann man das nachvollziehen....die Zinsen sind billig und die Deutschen sind dafür bekannt dass sie hart arbeiten.....
    das wird sich ändern, die Zinsen bleiben nicht auf der Talsohle und die Gehälter werden steigen da die Binnenwirtschaft in Deutschland steigen muss. Frau Merkel wurde vom Ausland dazu schon aufgefordert.
    Alles ist also relativ!
  10. #39

    Ich hasse die wirklichkeitsferne SPD...

    Zitat von Crom Beitrag anzeigen
    Das sehe ich auch so, besonders die Kanzlerschaft von Schröder hat Deutschland wieder nach vorne gebracht. Die Agenda 2010 war der richtige Impuls.

    ... aber Schröder hat wenigstens eine Vision gehabt. Und wusste, wo man anpacken musste. Er hatte den Arsch in der Hose, den Amerikanern zu widersprechen und mit den Russen neue Allianzen zu suchen. High-tech-Land und Rohstoffland passen wirtschaftlich sehr gut zusammen. Gut, das mit dem lupenreinen Demokraten Putin war ein Fettnäpfchen, aber wer sich die amerikanische Regierung ansieht, die ihr Volk von der Finanzwirtschaft versklaven lässt, wer die Zeltstädte in den USA vor Augen hat, etc., der sieht auch das gelobte Land im Westen mit anderen Augen.


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