APDas Schicksal der Gletscher entscheidet über den Anstieg der Meere und das Trinkwasser von Milliarden Menschen. Neue Messungen zeigen, dass die Eisfelder weniger tauen als vermutet - in Alpen und Himalaja sind sie seit 2003 nicht mehr geschrumpft. Das Anschwellen der Ozeane ist gebremst.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...814097,00.html
ich lese die Wissenschaftsseiten des Guardian regelmäßig, seit Jahren, allererste Qualität, auch der Science Podcast jede Woche, top Themen, top Leute. Oder Bad Science, jedesmal ein Höhepunkt.
Da ist der Spiegel leider nur Kreisliga, im Land der Dichter und Denker hat sich der Trend zum Dichten durchgesetzt, Denken ist schwieriger. Das mag der Leser nicht, da ist der Herr Redakteur sicher ganz froh. Der hat auch besseres zu tun, dichten z.B.
1.) Klimawissenschaft ist eine typische interdisziplinäre Wissenschaft. Tatsächlich kommen Aspekte aller Naturwissenschaften vor und daher haben Klimaforscher in der Regel einfach eine der klassischen Naturwissenschaften studiert. Inzwischen gibt es aber auch den Studiengang an einigen Universitäten: z.B. MSc. Klima- und Umweltwissenschaften
2.) Das IPCC betreibt gar keine Forschung. Es ist eine UN Organisation deren Aufgabe es ist den momentanen Stand der Wissenschaft zu sammeln und zusammenzufassen (Sachstandsberichte). Die einzelnen Kapitel werden von jeweils führenden Forschern auf dem Gebiet zusammengestellt, die sind aber nicht vom IPCC angestellt oder bezahlt. Das IPCC ist also nur der Herausgeber.
Wenn Sie die Sachstandsberichte mal lesen würden würden Sie auch festsellen, das diese sehr konservativ gehalten sind.
Von dem was eine Temperatur ist haben die Physiker keine Ahnung.
Sie messen etwas und glauben zu verstehen was sie tun. In Wirklichkeit verstehen sie nichts.
Gut manchmal kann man aus diesen Messungen auch etwas positives erkennen.
Z.B. in einem anderen Artikel
Satellitenbild der Woche: Europa, eisgekühlt - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wissenschaft
über die Temperaturen in Winter in Europa wurde eine Karte präsentiert.
Satellitenbild der Woche: Europa, eisgekühlt - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wissenschaft
Was auf dem Bild sofort auffällt ist, dass auf dem mehr oder weniger blauen Hintergrund ein Paar orange Flecken zu sehen sind. Zwei davon in der Türkei wo zuletzt großes Erdbeben stattgefunden hat,
Mw 7.2 EASTERN TURKEY on October 23rd 2011 at 10:41 UTC
und mehrere süd- westlich von Teheran in dem Iran.
Ich kann schon jetzt Vorhersagen, dass schon bald, wahrscheinlich im März, dort zu einem extrem starken Erdbeben kommen muss.
Die Iraner sollten schon jetzt die Vorbereitungen in dem Region starten.
Stimmt. Wer weiß, wo SPON sich seine "Experten" zusammenfegt. Die Redakteure schreiben anscheinend ohnehin kritiklos alles, was sich ein solcher Experte (anscheinend auch nur jemand, der in der Lage ist, einen Wikipedia-Artikel zu lesen) aus den Fingern saugt.
Die letzten Dichter und Denker scheinen übrigens spätestens nach Ende des Zweiten Weltkrieges diesem Land den Rücken gekehrt zu haben.
Es gibt nach wie vor sehr viele Wissenschaftler hier in unserem Land, die den Namen auch verdienen, die Forschung ist innovativ, die Technik gut.
Knackpunkt ist, dass Themen, wie dieses hier viel zu politisiert sind. Die UN ist zB eine Organisation, die zwar politisch tätig ist, aber - nur zum Teil. Grundsätzlich wäre sie eigtl. eine Ebene zwischen der großen Politik, einzelnen Ländern und deren Bürger. Nur ein Beispiel.
Was bei uns hier fehlt in D ist eine Ebene, wo Wissenschaftler sich neutral austauschen können, ohne, dass gleich irgendeine Partei, sei es eine politische oder eine aus der Wirtschaft oder der Stiftungsrat oder Medien oder was auch immer dazwischenfunkt, oder wie hier in einem Medium scheinbar widersprüchliche Erkenntnisse, Teilaspekte, genüsslich zerpflückt werden. Im Gegenteil, diese Art der Vereinnahme bremst inzwischen manche Wissenschaftler, sich zu äußern - es fehlt an Ruhe und Bedacht, man gewinnt sogar den Eindruck, dass Wissenschaftler an der Nase gezogen durchs Dorf getrieben werden. Schneller, höher, weiter - das funzt in der Wirtschaft schon lange nicht mehr und in der heren Forschung erst recht nicht.