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Globale Kaderschmiede: Die Jagd nach dem Weltenretter-Genie
Unentwegt fahnden Talentsucher nach dem nächsten Michael Jordan. Was wäre, wenn man weltweit nicht nach Basketballern, sondern Wissenschaftlern suchen würde? Der Physiker Stephon Alexander ist überzeugt, dass man so die Genies entdecken wird, die unsere globalen Probleme lösen.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...636591,00.html
- #1 30.07.2009 16:00 von
Die globalen Probleme...
...sind doch vielleicht schon gelöst.
Es ist nur nicht im Sinne der Politik, Medien und Wirtschaft, dass sie konsequent angepackt werden, oder? - #2 30.07.2009 16:14 von hjg
- #3 30.07.2009 16:32 von bluedanube
Grünes Deutschland
Na, was sagen würden da die Grünen und die Mehrzahl der Politiker, Lehrer, Juristen und BWLer in unserer Gesellschaft sagen?
1) etwas Effektives und Erfolgreiches können wir nicht in unserem experimentellem Schulsystem mit unseren unendlichen Diskussionen dulden - das würde unsere Dauerexperimente im Schulsystem nur stören
2) wir finden ja eh die "Besten": Finanzjongleure, Juristen, BWLer,......alles andere, insbesondere und gerade die Natur-, Bio- und Technikwissenschaften sind sowieso unsere Feinde - würden nur unsere geringe Kompetenz erkenntlich machen! Nieder mit Technologie- und Naturwissenschaften! - #4 30.07.2009 16:36 von
gute idee, aber woher das geld nehmen
gute idee, die ich voll supporte.
Nur: Waehrend die NBA wahnsinnig viel Geld und Umsatz generiert und sich so ein globales talent-scout system leisten kann, ist es in der wissenschaft eher knapper mit den finanziellen mitteln bestimmt (oft abhaengig von staatlicher finanzierung, drittmitteln, etc.). und ob die wirklich fuer ein globales talent-sucher system ausgegeben werden....ich hab da meine zweifel. - #5 30.07.2009 16:42 von
Witzig, dass der Autor junge Physiktalente suchen will, die die globalen Probleme lösen, selbst aber an schwarzen Löchern und Dunkler Materie rumforscht.
- #6 30.07.2009 16:46 von
Supe-Genie zur Rettung der Welt gesucht
Super-Wissenschaftler sollen die Menschheit retten, fein, dann brauchen wir ja nicht mehr selber nachzudenken, z.B. nicht darüber, dass das ein Pamphlet für die Weltdiktatur ist, Verarsxhe auf hohem Niveau, für die Möchtegern-Auskenner, -Durchblicker und -Checker. Widerliche Propaganda von einem vermutlich naiven Sprachrohr der Plutokratie!
Für allen die sich jetzt fragen, was ich da eigentlich meine: Seit letztem Herbst wird erstmals offen Propaganda für die Weltdiktatur gemacht, abseis von irgendwelchen sozialwissenschaftlichen Schriften oder politischen Büchern: im TV, in der Zeitung, von den Politikern ("Wir brauchen den diktatorischen Weltstaat, sonst gehen wir unter.") Wenn man mal durschaut, was gespielt wird, die Informationen liegen ja alle auf dem Tisch, man muss nur hinschauen, dann wirken solche Manipulationsversuche nur noch extrem lächerlich. - #7 30.07.2009 17:00 von
Elite 2.0?
hmm... Elite 2.0?
sorry, aber dazu müssen wir ertmal die alte Garde anständig entsorgen.
Das würde auch ne Menge globaler Probleme lösen. - #8 30.07.2009 17:11 von
Ich glaube, die deutsche Industrie erzielt mehr Umsatz als die NBA.
In meiner Gemeinde gehen die Firmen bereits in die Schulen, um Nachwuchskräfte zu generieren, weil in unserer einwohnerarmen Gegend diese große Firma mehr Kräfte braucht, als sie zur Zeit bekommen kann. Wachstum pur.
Genauso müssen alle Firmen in die Schulen gehen, nicht erst an die Hochschulen, um gute Mitarbeiter zu finden. - #9 30.07.2009 17:17 von medienquadrat
wenn die Kriterien, nach denen die vermeintlichen Weltenretter gesucht werden, die gängigen sind, dann sehe ich schwarz.
Werden die Kriterien selbst aber einer Überprüfung unterzogen, könnte es plötzlich von geeigneten Kandidaten nur so winmmeln.
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