Natürlich passieren solche Mutationen auch woanders auf der Welt. Aber wenn man sich die Laktosetoleranzkarte anschaut, sieht man, dass Völker aller Kontinente Laktoseintoleranz sind, prozentual gesehen am Besten verdauuen können es aber Türkvölker wie Mongolen_innen, Kasachen_innen, Türken_innen etc, Nord- und Mitteleuropäer_innen, die wegen diverser Völkerwanderungen ja immer eine Verbindung zu Zentralasien hatten, zumal ja vermutet wird, das die Protoindoeuropäer aus Zentralasien stammen, östlich und südlich der Wolga.
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Man beachte, die grösste Toleranz gegenüber Milch findet man in Nord-, Mittel- und Osteuropa, Kleinasien ohne Vorderasien und den semitischen Völkern, in der GUS und Zentralasien, Nordamerika und Australien (wegen der eingewanderten Europiden).
"Heute geht man davon aus, dass die heutigen Hausrinder (sog. taurine Hausrinder) ursprünglich aus Anatolien und dem Nahen Osten stammen, wo die eurasische Subspezies des Auerochsen, B. p. primigenius, ebenfalls vorkam. Die Domestizierung zum Hausrind erfolgte bereits vor dem 9. Jahrtausend v. Chr." (Wikipedia)
Viele Artikel, wo es um die Jungsteinzeit und Bronzezeit geht, zeigen deutlich auf, das schon damals Verbindungen und Handel zu Südeuropa, Anatolien und Voderasien plus Levante stattgefunden haben und das Techniken aus den Bereichen Landwirtschaft, Viehzucht, Metall etc nach Mitteleuropa exportiert worden sind.
"Das Ergebnis: Etwa 20 % der europäischen Y-Chromosomen stammen von neolithischen Einwanderern aus dem Nahen Osten. Der Populationsgenetiker Spencer Wells hält es für wahrscheinlich, dass diese den Ackerbau nach Europa und in die Mittelmeerregion brachten, es sich also nicht um eine unabhängige Entwicklung handelte. „In einem denkbaren Szenario hätte sich die Landwirtschaft demnach zunächst rund um das Mittelmeer ausgebreitet, weil die Pflanzen der neolithischen Einwanderer aus dem Nahen Osten das dortige Klima bevorzugten (...) Erst später übernahmen die paläolithischen Europäer im Landesinneren die Landwirtschaft und verbreiteten überall die Kultur (...) des Neolithikums.“[8]"(Wikipedia)
Und der wunderbare Spiegelartikel:
DER SPIEGEL*41/2010 - Im Reich der Milchbubis

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