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Glencore und Xstrata: Rohstoffkonzerne planen Elefantenhochzeit
Gemeinsam wären sie gut 60 Milliarden Euro wert: Der weltgrößte Rohstoffhändler Glencore und der Bergbaukonzern Xstrata sprechen über einen Zusammenschluss. Eng verbunden sind die Unternehmen schon jetzt.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...812912,00.html
- #1 02.02.2012 11:49 von
- #2 02.02.2012 17:30 von
Wohl eher der Elefant heiratet den Ochsen
Mit Verlaub, Glencore hat 57000 Mitarbeiter (Xsrata 27000) und macht einen Umsatz von 145 Milliarden Dollar/Jahr (Xsrata 23Milliarden).......
Aber Richtig: Zusammen wären sie endlich der grösste "Schweizer" Betrieb und würden den Ölhändler VITOL Genf (150Mrd Umsatz) auf den Platz 2 verweisen und NESTLE wäre Nr.3.
Da würden die Mittleren Rohstoff/Ölhändler wie Trafigura, GUNVOR, RIch etc.in der Schweiz ein Schattendasein pflegen im Schatten dieses Glencore-Xstrata Mammuts. - #3 02.02.2012 20:17 von
Aus Schweizer Sicht
[QUOTE=mitbestimmender wähler;9560157]Mit Verlaub, Glencore hat 57000 Mitarbeiter (Xsrata 27000) und macht einen Umsatz von 145 Milliarden Dollar/Jahr (Xsrata 23Milliarden).......
Aber Richtig: Zusammen wären sie endlich der grösste "Schweizer" Betrieb und würden den Ölhändler VITOL Genf (150Mrd Umsatz) auf den Platz 2 verweisen und NESTLE wäre Nr.3.
scheint das wohl der wichtigste Gesichtspunkt zu sein. Da gibt's ja weder Kohle, Kupfer, Nickel oder Zink. Schon gar nicht in Zug oder Baar. Dort riecht und schmeckt man auch nicht den Dreck und die Scheisse, die die beiden Konzerne vornehmlich in den Entwicklungslaendern auftuermen. Hauptsache die Aktioaere, die Boersen und Pensionsfond und damit die weissen Rentner sind gluecklich. - #4 03.02.2012 00:54 von
xxx
[QUOTE=bjhuck;9561110] Da haben Sie natürlich völlig recht!
Nur sollte man in diesem Zusammenhang nicht vergessen, dass nach diesem Profitprinzip alle kapitalistischen Unternehmen funktionieren, auch die deutschen. Oder scheren sich etwa VW, BMW etc. darum, unter welchen Bedingungen die von ihnen verarbeiteten Rohstoffe hergestellt werden? Ganz zu schweigen von der nicht minder tüchtigen deutschen Waffenindustrie.
Anderes Beispiel: Da bequemt sich die EU-Kommission endlich die gnadenlose Ausbeutung der in Bangladesh etc. für den europ. und insbesondere den deutschen Markt produzierenden Arbeiter/innen mittels gesetzlicher Regularien für deren europäische Auftragsgeber (Handelsketten) etwas erträglicher zu gestalten - und wer stemmt sich dagegen? Die deutsche Regierung, welche die nicht funktionierende freiwillige Selbstverpflichtung der Handelsketten unbedingt auf Kosten dieser Ärmsten der Armen beibehalten will!
Zum Wohle der deutschen Kunden, die so weiterhin ihre Billig-T-Shirts für 5 statt 5,15 € kaufen können sollen. 15 ct. mehr Einkommen pro T-Shirt wäre für die Näherinnen ein wahrer Segen; für die deutsche Regierung jedoch eine unhaltbare Zumutung für die deutschen Kunden!!! - #5 03.02.2012 16:56 von
- #6 03.02.2012 17:21 von
Rohstoffe zu handeln ist seriöser als Bank zu sein
Warum sollte ich dann im Glauben etwas besseres zu tun ein T-Shirt bei Hacket, Hilfiker, Boss etc. für 60 Euro kaufen das ebenfalls billigst in Bangladesh produziert wurde? Um denen Konzerne "Heuschrecken" das Marketing, den Shop in der Premium-Meile und eingekaufte Stars zu bezahlen?
Teurer für den Endkunden heisst noch lange nicht das es fairer sein sollte. Da sind Tagespreise für einen genormten Stoff der über das Jahr stark variiert (je nach Saison und Nachfrage) weit fairer.
Beobachten Sie mal die Industrieauslastung, den Güterabsatz, den Boom von Produkten/Techniken, das günstige/ungünstige Klima für Ernten.
Das widerspiegelt sich alles fair nachvollziehbar im Rohstoff Tagespreis. Davon kann der Aktionär, Strukturprodukte Besitzer träumen von solch klar nachvollziehbaren Daten und Abläufen und die Banken erscheinen geradezu als kriminelle Verkäufer da.
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