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Glencore-Chef Glasenberg: Ivan, der Mächtige

REUTERSEine Handvoll Konzerne kontrolliert weltweit das Geschäft mit wertvollen Rohstoffen. Mit dem Kauf des Konkurrenten Xstrata wird das Schweizer Unternehmen Glencore zum wohl mächtigsten Spieler der Branche - und erfüllt damit den Lebenstraum eines Mannes, der immer ganz nach oben strebte.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...-a-859031.html
  1. #1

    Rüschlikon war nicht besonders Steuergünstig

    Mit Glasenbergs Einbürgerung in Rüschlikon wurde kürzlich klar: Er ist der Mann, der 2008 Steuererklärungen aus Vorjahren eingereicht hatte mit jährlichen Einkommen von über 100 Millionen Franken.Wer hinter den unvorstellbaren Einkommen stand, war ein grosses Rätsel. Diese machten dann Rüschlikon gleich zur finanzstärksten Gemeinde im Kanton.

    Der Kanton Zürich strich nur 2011 von Herrn Glasenberg Steuern in Höhe von 273 Millionen CHF ein zu den ab 2004 etwa 400 Millionen CHF.

    Hut ab das er seit er im Kanton Zürich lebt sicher einiges über 700Millionen an Steuern ablieferte und nicht die Gemeinde wechselte, etwa ein paar Kilometer weiter am See nach Wollerau (Kanton Schwyz) wo er bestimmt über 40% Steuern sparen könnte.

    Er nützt dafür auch die Infrastruktur seiner Gemeinde in dem er jeden Morgen im Gemeinde Bad als Ex Wettkampfschwimmer seine Längen schwimmt ;-)
  2. #2

    Der Grösste Schweizer Rohstoffhändler ist VITOL

    Mit 300Mrd Umsatz aus gehandelten 460Millionen Tonnen Erdöl und 300TWh Strom aus Genf ist Weltmarktführer und Rohstoff Nr.1.

    Die Anteilseigner dort sind noch eine Liga höher und mächtiger als alle Zuger Boys zusammen.


    Dagegen ist Glencore und Xstrata zusammen mit 170Mrd Umsatz geradezu Mittelklasse.
  3. #3

    Ivan der Mächtige

    Es wird einfach Zeit das wir die Kleveren begrenzen. Höchste Zeit meine Freunde.
  4. #4

    Was heißt Neutralität auf schweizerisch?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Eine Handvoll Konzerne kontrolliert weltweit das Geschäft mit wertvollen Rohstoffen. Mit dem Kauf des Konkurrenten Xstrata wird das Schweizer Unternehmen Glencore zum wohl mächtigsten Spieler der Branche - und erfüllt damit den Lebenstraum eines Mannes, der immer ganz nach oben strebte.

    Glencore und Xstrata: Ivan Glasenberg wird zum mächtigsten Händler - SPIEGEL ONLINE
    Jedem Leser des Artikels sei das Buch "Rohstoff: Das gefährlichste Geschäft der Schweiz" ans Herz gelegt. >Die Erklärung von Bern< eine NGO ist Glencore und seinen Finanziers (das who is who der schweizer Banken) seit Jahren auf ihrer schmutzigen Spur die von der Schweiz in sämtliche Kontinente führt und zeigt wie die schweizer Kantons- wie Bundesbehörden die Machenschaften des Rohstoffgiganten wohlwollend dulden. Mein persönlicher Eindruck nach Lektüre dieses Buches ist, dass die Schweizer Regierung mit Verweis auf ihre Neutralität jegliche Moral über Bord geworfen hat. Erst kommt das Geld, dann die in der Schweiz ansässigen Firmen und deren Konten.
    eine ganze Weile
    gar nichts
    gar nichts
    gar nichts
    gar nichts
    gar nichts
    gar nichts
    dann erst der Mensch und die Umwelt. Nicht der Westen ist der Inbegriff des Kapitalismus, sondern dieser Alpenstaat der sich mit seinem Steuersystem diesen Firmen schmackhaft gemacht hat und massiv zu deren Wachstum beigetragen hat indem Wirtschaftsembargos systematisch unterlaufen wurden und dies von der Politik gebilligt, wenn nicht gar unterstützt wurde. Belege für die angeführte Argumentation finden sich alle im o.g. Buch. Liebe Spiegelredakteure, bitte bleibt an Glencore dran und schreibt über ihre schmutzigen Praktiken!!!
  5. #5

    Abdeckung.

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Eine Handvoll Konzerne kontrolliert weltweit das Geschäft mit wertvollen Rohstoffen. Mit dem Kauf des Konkurrenten Xstrata wird das Schweizer Unternehmen Glencore zum wohl mächtigsten Spieler der Branche - und erfüllt damit den Lebenstraum eines Mannes, der immer ganz nach oben strebte.

    Glencore und Xstrata: Ivan Glasenberg wird zum mächtigsten Händler - SPIEGEL ONLINE
    Glencore scheint nicht nur die Wertschöpfungskette perfekt abzudecken;nach den Schweizer Hilfswerk-Berichten scheint das Unternehmen auch die Ausbeutungskette perfekt abzudecken.Niedrig bezahlte Arbeiter,die für Glasenberg schuften;wenn das Geld dann in der Schweiz ist,wird es am Geschäftssitz der Firma im Kanton Zug niedrig versteuert (wie man weiß,gibt es in der Schweiz,anders als etwa in Deutschland,in jedem Kanton unterschiedliche Steuersätze).
  6. #6

    Ja der Schweizer-Bürger hat eine andere Meinung und redet mit.

    Zitat von montaxx Beitrag anzeigen
    Glencore scheint nicht nur die Wertschöpfungskette perfekt abzudecken;nach den Schweizer Hilfswerk-Berichten scheint das Unternehmen auch die Ausbeutungskette perfekt abzudecken.Niedrig bezahlte Arbeiter,die für Glasenberg schuften;wenn das Geld dann in der Schweiz ist,wird es am Geschäftssitz der Firma im Kanton Zug niedrig versteuert (wie man weiß,gibt es in der Schweiz,anders als etwa in Deutschland,in jedem Kanton unterschiedliche Steuersätze).
    Tja der Schweizer Arbeiter bezahlt auch "nur" im Schnitt sein 13, Nettogehalt an die Steuern.

    Weshalb sollten Vermögende und Konzerne unfair um Faktoren mehr bezahlen?

    Weil Ihr nicht mit dem Steuergeldern umgehen könnt oder zuviel bezahlen müsst?? Nee dies ist Euer Mist in Berlin, den Ihr selber lenken könnt.

    Hinweis:

    Die Bürger des Kantons Watt "Vaud" haben bei einer Abstimmung 2011 die Unternehmenssteuern gesenkt.
  7. #7

    Und so hat es begonnen:

    Ein junger Mann absolviert die Uni. Dann bekommt er
    einen Job in der Abteilung für Spekulationen mit Erdöl
    bei einer USA Weltbank. Er bemerkt bald, dass durch
    Verletzung der Regierungs-Verordnung über Ölgeschäfte
    mit den vermeintlichen USA-Feinden viel Geld zu verdienen
    möglich wäre. Da setzte er an und wurde sehr reich.
    In den USA "wanted" versetzte er sich in die Schweiz,
    und wurde noch reicher. Letzlich so reich und wichtig
    (Rohstoffe), dass der Herr Clinton ihn begnadigte, um
    seine Zusammenarbeit mit den USA zu ermöglichen.
    er blieb aber in der CH.
  8. #8

    Schweiz eher zufällig

    Zitat von biker89 Beitrag anzeigen
    ... Nicht der Westen ist der Inbegriff des Kapitalismus, sondern dieser Alpenstaat der sich mit seinem Steuersystem diesen Firmen schmackhaft gemacht hat und massiv zu deren Wachstum beigetragen hat indem Wirtschaftsembargos systematisch unterlaufen wurden und dies von der Politik gebilligt, wenn nicht gar unterstützt wurde. Belege für die angeführte Argumentation finden sich alle im o.g. Buch. Liebe Spiegelredakteure, bitte bleibt an Glencore dran und schreibt über ihre schmutzigen Praktiken!!!
    Nö, das ist nicht „dieser Alpenstaat“, sondern das internationale Kapital, das derartige Spekulationsgeschäfte betreibt. Wenn nicht in der Schweiz, dann eben von einer anderen Steueroase ausgehend. Man hat ja gestern bei Jauch gesehen, wie sehr Ackermann darauf bedacht war, sich von den rufschädigenden Rohstoffspekulationen zu distanzieren, natürlich auf seine spezielle scheinheilige Art, denn die entsprechenden Fonds existieren ja weiterhin.

    Durch „Glencore“ bleibt also der Ruf der Banken offiziell intakt, während sie natürlich an der Firma beteiligt sind. Die Nahrungsmittelpreise für die dritte Welt steigen und steigen, innerhalb von ein paar Jahren haben sich die Preise verdoppelt. Es fällt schwer, dahinter nicht eine bewusste Agenda zu vermuten. Es ist kein Geheimnis, dass manche Kreise der Elite das „Überbevölkerungsproblem“ sehr massiv angehen, mit welchen Mitteln auch immer. Man kann zudem annehmen, dass sich die Konflikte um die schwindenden Rohstoffe häufen werden, bestimmt nicht zum Schaden dieser Finanziers. Das Schweiz-Bashing ist jedenfalls bei der Fülle an Steueroasen müßig.
  9. #9

    Geduldete Mafia - Die Schweiz: Der grösste Verbrecherhort der Welt

    Diese Nachricht liest sich wie ein "who is who" der
    groessten Wirtschaftsverbrecher der Menschheitsgeschichte, und beantwortet auch
    gleichzeitig die Frage, warum ich heute immer noch
    Entwicklungshilfe zahlen soll und es auch noch
    in 200 jahren zahlen soll.
    Nur die Nachricht eines Zusammenschlusses der
    Camorra mit der Cosa Nostra als Wirtschaftsverbund waere noch widerlicher als dieser Bericht.
    Milliardaere, die die Dritte-Welt-Laender wie Burkina Faso, Uganda oder Papua Neu Guinea bis aufs Blut ausbeuten, sich in der Schweiz noch vor der amerikanischen Justiz verstecken und kaum Steuern zahlen.
    Und das ganze dann auch noch so verkaufen, als ob
    diese Leute mit der "Verarbeitung, dem Transport, der Lagerung und Vermarktung" etwas Gutes tun, was sonst niemand ausser sie koenne
    (z.B. die ausgebeuteten Laender selbst).
    Ich werde erst dann wieder fuer die
    Entwicklungshilfe spenden, wenn Verbrecher wie Ivan Glasenberg lebenslang hinter Gitter verschwinden.
    Leute wie Glasenberg sind genau der Grund, warum einige dieser Entwicklungsländer (trotz immensen Reichtum an Rohstoffen) auch fuer die Zukunft immer Entwicklungslaender bleiben, weil Glasenberg Rohstoffpreise diktiert, Diktatoren besticht und in der Schweiz von der Regierung und den Kantonen nicht nur geduldet, sondern sogar noch gefördert wird.
    Dieser Bericht ist an Widerlichkeit nicht mehr zu unterbieten.


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