Aus der Affäre Wulff ist unversehens eine Affäre der Medien geworden. Immer mehr Leser glauben den Journalisten ebenso wenig wie der Politik. Die Profiteure sind Politakrobaten wie Guttenberg und der Bundespräsident.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...808663,00.html
Es ist vollkommmen klar, dass die Menschen den Medien immer weniger glauben. Wenn die Bildzeitung als Leitmedium dient, verwundert der Verlust an Glaubwürdigkeit auch nicht
Frage: Gilt die Bild-Zeit in diesem Zusammenhang als "Presse"?
Ansonsten sollte Wulff klar sein das er nichts mehr in der Politik verloren hat.
Vielleicht wäre bei Korruption mal eine Regelung wie bei Falschgeld sinnvoll... "Wird mit Gefängnis, nicht unter, 5 Jahren bestraft..."... dann löst sich das Problem bestimmter Politischer Irrläufer von alleine...
Diejenigen, die in den Internetforen von einer Kampagne gegen Wulff faseln, sind häufig dieselben, die auch auf die abstruseste Verschwörungstheorie hereinfallen und sie dann mit Zähnen und Klauen verteidigen. Diese Leute sind beratungsresistent. Da können Sie schreiben, was Sie wollen, die Interpretation wird immer dieselbe sein.
Es ist doch schon seit langem bekannt, dass Politik nicht mehr im Parlament statt findet, sondern vor der Flimmerkiste.
Das einzige was ich Wulff vorzuwerfen habe ist, dass er zu Beginn dieser Kampagne nicht mit offenen Karten gespielt hat. Zudem hat er sich sehr ungeschickt angestellt, was diese Anrufe beitrifft.
Wulff mit Guttenberg zu vergleichen ist jedenfalls sehr weit hergeholt.
Mir fällt da spontan Hanns-Joachim Friedrichs ein:" Immer dabei sein, nie dazugehören."
Ausgelöst hat das übrigens mitnichten diese terroristische Vereinigung aus dem Hause Springer, sondern bitteschön die Grünen im niedersächsichen Landtag.
Das die veröffentlichte Meinung und die öffentliche Meinung nicht unbedingt deckungsgleich sind, hätte spätestens anläßlich Stuttgart 21 eigentlich jedem auffallen müssen.
Deshalb bringen Volksabstimmungen und Volksbefragungen ja auch gern so "überraschende" Ergebnisse.