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Glaubensstreit in den USA: Schulinspektor in Texas verbannt Bibelverse

DPABibelsprüche haben auf Schulplakaten nichts verloren, entschied ein Schulaufseher im US-Bundesstaat Texas - mit diesem Verbot erbost er landesweit Schüler, Eltern und Politiker. Jetzt liegt der Fall vor Gericht.

Texas: Schulaufseher will religiöse Cheerleader-Banner verbieten - SPIEGEL ONLINE
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Bibelsprüche haben auf Schulplakaten nichts verloren, entschied ein Schulaufseher im US-Bundesstaat Texas - mit diesem Verbot erbost er landesweit Schüler, Eltern und Politiker. Jetzt liegt der Fall vor Gericht.

    Texas: Schulaufseher will religiöse Cheerleader-Banner verbieten - SPIEGEL ONLINE
    Die Klagen gegen das Verbot werden wohl keinen Erfolg haben.Erinnert stark an Ahlquist v. Cranston.
    Ahlquist v. Cranston - Wikipedia, the free encyclopedia
    Die Morddrohungen scheinen in solchen Zusammenhängen allerdings Standard zu sein.
  2. #2

    Unterschätzte Gefahr

    Die Gefahr durch religiösen Wahn darf nicht unterschätzt werden. Die Abwesenheit von Vernunft hat fatale Auswirkungen - sobald die Justiz unterwandert ist, kann man nicht mehr von Rechtsstaaten sprechen. Gesetz auf Religionsauslegungsgrundlage wäre eine Farce. Die wichtigste Aufgabe jedes Demokraten ist das Eintreten für die klare Trennung von Staat und Kirche.
  3. #3

    In God We Trust

    Ich finde zwar die Entscheidung des Schulinspektors persönlich richtig, aber damit wird er wohl in einem Staat der "In God We Trust" auf seine Währung druckt, kaum Erfolg haben. Schon gar nicht im erzchristlichen Texas.
  4. #4

    Wenn schon, denn schon

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Bibelsprüche haben auf Schulplakaten nichts verloren, entschied ein Schulaufseher im US-Bundesstaat Texas - mit diesem Verbot erbost er landesweit Schüler, Eltern und Politiker. Jetzt liegt der Fall vor Gericht.

    Texas: Schulaufseher will religiöse Cheerleader-Banner verbieten - SPIEGEL ONLINE
    Will man religiös sein, müsste man schon so konsequent sein, das erste Gebot zur Hand zu nehmen. Da heisst es: Do sollst den Namen deines Herrn nicht missbrauchen.
  5. #5

    Passt doch!

    Ich finde, die christliche Einstellung der Schule und das Weihnachtsmann-Outfit der im Bild zum Artikel gezeigten Cheerleader passen hervorragend zusammen! So muss Schule, äh, Christentum gehen!

    Wobei ich allerdings den leisen Verdacht hege, dass es sich nicht wirklich um die Highschool-Girls aus Kountze handelt :-)
  6. #6

    Texas

    Der Mann hat die Regeln nicht gemacht, da finde ich es unangemessen, ihm mit beruflichen Konsequenzen zu drohen. Desweiteren hat Religion weder in der Schule noch im Sport was verloren.
  7. #7

    Arme, hinterwäldlerisch-abergläubige USA

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Bibelsprüche haben auf Schulplakaten nichts verloren, entschied ein Schulaufseher im US-Bundesstaat Texas - mit diesem Verbot erbost er landesweit Schüler, Eltern und Politiker. Jetzt liegt der Fall vor Gericht.

    Texas: Schulaufseher will religiöse Cheerleader-Banner verbieten - SPIEGEL ONLINE
    Und das in einem Land, das als Weltmacht gilt.
    Ich würde China jederzeit den USA vorziehen.
    Die USA sind was Religion angeht, nur die andere Seite der Medaille im Vergleich mit dem Iran.
    Und wieder trifft Niezsches Zitat völlig zu:
    "Gott ist eine faustgrobe Antwort, eine Undelikatesse gegen uns Denker - im Grunde sogar ein faustgrobes Verbot an uns: ihr sollt nicht Denken!"
  8. #8

    Schule und Religion

    Religion hat an einer staatlichen Schule einfach nichts verloren, der Mann hat richtig gehandelt. Nur leider wird er bei der Gerichtsverhandlung trotzdem verlieren, die USA sind auch nur ein Gottesstaat.
  9. #9

    cheerleaders

    Zitat von dosmundos Beitrag anzeigen
    Wobei ich allerdings den leisen Verdacht hege, dass es sich nicht wirklich um die Highschool-Girls aus Kountze handelt :-)
    da haben Sie recht - es handelt sich um die der Washington Redskins


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