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Glänzende Geschäfte: Wie die Krisenangst den Juwelieren nutzt

Glitzernde Brillanten, schimmerndes Gold, teure Uhren - die Juwelierbranche profitiert von der Verunsicherung der Verbraucher*durch die*Euro-Krise. Doch als Geldanlage taugt der teure Schmuck nur bedingt: Die Wiederverkaufspreise liegen meist deutlich unter den Anschaffungskosten.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/ser...805614,00.html
  1. #1

    Schmuckkauf - Bauernfang

    Die von Ihnen genannten Bewertungen sind vom Grundsatz her zutreffend - allerdings immer noch viel zu hoch: Wenn wir es nicht mit historischem / klassischen Schmuck, wie z.Bsp, Fabergé - Eier, zu tun haben, wird Schmuck im besten Falle nach Materialgewicht bewertet. Meistens hauen einen die Juweliere dann auch noch einmal übers Ohr. Wenn man sich vorstellt, daß z.Bsp. der "teure" Silberschmuck/Bestecke, so sie im Rahmen eines Einbruchdiebstahls entwendet werden, innerhalb weniger Stunden in die Schmelze geht, wird einem das auch klar.

    Wer Schmuck als Geldanlage kauft, kann sein Vermögen sogleich aus dem bekannten Fenster werfen. Da ist Lehmann sogar noch besser.
  2. #2

    Potten

    Zitat von ernstmoritzarndt Beitrag anzeigen
    Wer Schmuck als Geldanlage kauft, kann sein Vermögen sogleich aus dem bekannten Fenster werfen. Da ist Lehmann sogar noch besser.
    Wobei Edelmetallschmuck noch gut den Materialwert bringt wenn der Kurs gerade oben ist, wie z.Z.
    Bei Schmuck mit vielen Edelsteinen macht man am meisten Verlust, hinterher stellt sich oft mangelnde Qualität heraus. Oder Schmuck von bekannten Marken, egal ob echt oder nicht, das Zeug ist irgendwann stilistisch out und dann gibts nur noch den Materialwert.

    Für so einen Plunder würde ich nie Geld ausgeben, selbst wenn ich Geld im Überfluss hätte.
  3. #3

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    "die Marke und die Kosten für den Vertrieb."
    Jo. Wenn man die abzieht bleibt nicht mehr viel vom heftigen Preis.

    Wenn ich mir anschaue daß ein 50$ Kaliber und ein ähnlich "teures" Gehäuse (und sowohl Werk als auch Gehäuse sind dann schon ordentlich wenn auch nicht high end) zusammen mit einem "Hersteller"(lol)-Logo ein paar tausend Riesen auf dem Preisschild bringen... Dann muss man schon ziemlich dumm und präsentiersüchtig sein sowas im Laden zu kaufen.
  4. #4

    stimmt...

    Zitat von SirTurbo Beitrag anzeigen
    Jo. Wenn man die abzieht bleibt nicht mehr viel vom heftigen Preis.

    Wenn ich mir anschaue daß ein 50$ Kaliber und ein ähnlich "teures" Gehäuse (und sowohl Werk als auch Gehäuse sind dann schon ordentlich wenn auch nicht high end) zusammen mit einem "Hersteller"(lol)-Logo ein paar tausend Riesen auf dem Preisschild bringen... Dann muss man schon ziemlich dumm und präsentiersüchtig sein sowas im Laden zu kaufen.
    ....fast. wenn sie heute eine markenuhr im internet mit 15-25% rabatt auf den "vom hersteller empfohlenen Verkaufspreis" (was nichts an deres als eine verdeckte preisbindung ist) kaufen, sind sie auf der ziemlich sicheren seite.
    wenn man die preisentwicklung der letzten jahre betrachtet hat im prinzip jeder der vor jahren seine Rolex oder Omega oder was auch immer , gekauft hat, vielleicht nicht wirkich was verdient, aber meist auch nichts verloren. was ja auch schonmal was ist.
    rechnet man über längere zeitabschnitte, (10Jahre und mehr) war eine gute markenuhr - wenn mit preisnachlass gekauft - immer okay.

    es funktioniert eben solange der hype da ist. das gilt auch für alle anderen "anlagen" aktien sind papier, briefmarken sind papier, diamanten sind kohlenstoff usw.usw. wer also über das material diskutiert verkennt den hauptfaktor. nämlich den HYPE, oder auf dt. die gesellschaftliche übereinkunft , dass dieses objekt eben etwas besonderes ist.
  5. #5

    Wer zuviel Geld

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Glitzernde Brillanten, schimmerndes Gold, teure Uhren - die Juwelierbranche profitiert von der Verunsicherung der Verbraucher*durch die*Euro-Krise. Doch als Geldanlage taugt der teure Schmuck nur bedingt: Die Wiederverkaufspreise liegen meist deutlich unter den Anschaffungskosten.

    Glänzende Geschäfte: Wie die Krisenangst den Juwelieren nützt - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Wer zuviel Geld oder schwarze Kohle besitzt sollte es zum Juwelier tragen, ansonsten Fingerweg von solchen Verlustgeschäften.
  6. #6

    Dürften nur sehr wenige sich leisten können

    Diesen Shoppingboom löst ein sehr sehr kleiner Teil der DE Bevölkerung aus. Der normal Deutsche denkt an so etwas nicht einmal im Traum daran. Dazu fehlt den meistens schon das übrige Geld.
  7. #7

    ist doch egal

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Glitzernde Brillanten, schimmerndes Gold, teure Uhren - die Juwelierbranche profitiert von der Verunsicherung der Verbraucher*durch die*Euro-Krise. Doch als Geldanlage taugt der teure Schmuck nur bedingt: Die Wiederverkaufspreise liegen meist deutlich unter den Anschaffungskosten.

    Glänzende Geschäfte: Wie die Krisenangst den Juwelieren nützt - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    ist doch egal - wenn der Tauschwert bei '1 Uhr = 1 Konserve' liegt hat man sicher die freie Verkaufswahl und trauert dem Geld sicher nicht nach
    Schmuck soll übrigens auch gut sein bei Eigentumsumschichtung - oder wie hat jemand gesagt, heben sie auch die geschenkte Krawatte auf, bekommt man sicher noch ein Brot vom Vortag für.....
  8. #8

    wenn sie jetzt....

    Zitat von genugistgenug Beitrag anzeigen
    ist doch egal - wenn der Tauschwert bei '1 Uhr = 1 Konserve' liegt hat man sicher die freie Verkaufswahl und trauert dem Geld sicher nicht nach
    Schmuck soll übrigens auch gut sein bei Eigentumsumschichtung - oder wie hat jemand gesagt, heben sie auch die geschenkte Krawatte auf, bekommt man sicher noch ein Brot vom Vortag für.....
    ... eine teure uhr zu einem juwelier fantasiepreis kaufen - und sich den kauf mit einem bizarren "1 uhr = 1 konservendose" schoen reden... dann kann man ihnen auch nicht helfen.

    der artikel beschreibt voellig korrekt, dass schmuck ABSOLUT ueberteuert ist. wenn sie goldschmuck nach gewicht (!) verkaufen, dann juckt es den ankaeufer nicht wieviel arbeit der juwelier darein gesteckt hat.

    aber mich wundert nichts mehr... viele kapieren auch nicht, was ein praegeaufschlag ist und weshalb eine erworbene muenze nur den golderloes bringt und nicht was man dafuer bezahlt hat...


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