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Gladbach-Trainer Favre: Architekt in Zugzwang
DPALange ließ Lucien Favre Borussia Mönchengladbach warten, jetzt verlängerte der Trainer seinen Vertrag bis 2015. Sportdirektor Max Eberl hat die meisten seiner Bedingungen erfüllt und stellt ihm seine Wunschspieler zur Verfügung - nun muss der Schweizer liefern.
http://www.spiegel.de/sport/fussball...842495,00.html
- #1 04.07.2012 14:29 von
Eigentlich mag ich es nicht, mich an sprachlichen Details aufzuhängen, aber da es langsam Überhand nimmt, geht es nicht anders:
"nun muss der Schweizer liefern."
"liefern" als direkte Übersetzung des engl. "deliver" macht in diesem Zusammenhang überhaupt keinen Sinn. Liefern hat bei uns eben einfach nicht die Bedeutung von "Erwartungen erfüllen". Folglich ist auch eine solche Verwendung schlichtweg falsch. Nur leider wird das in letzter Zeit viel zu oft in den Medien eingesetzt. Warum? - #2 04.07.2012 14:36 von
Vorsicht
Man sollte bei Gladbach jetzt nicht den Fehler machen, teuer zu ver- und dann noch teurer einzukaufen. Das hat schon viele Vereine zurückgeworfen.
- #3 04.07.2012 14:44 von
Warum
Einfach weil es Sinn macht (make sense), auch wenn das wiederum genauso wenig Sinn ergibt. (Hast Du heut schon Sinn gemacht? Nur ein kleines Häufchen.) Ergo: Hauptsache tres chique. Mit viel Ausländisch. Und jetzt mal liefern, bitte!
- #4 04.07.2012 14:56 von
Lucien Favre muss gar nichts liefern und ist auch nicht in Zugzwang, liebe Frau Peschke ... schließlich hat er für den Verein bereits mehr geleistet als andere Trainer in ihrem ganzen Leben! Manche Aussagen der "Spiegel"-Redaktion bzgl. Borussia Mönchengladbach haben leider Boulevard-Niveau und sind eines seriösen Magazins nicht würdig! Vielleicht sind wir Borussen aber auch nur etwas dünnhäutig geworden nach einem bestimmten Schwachsinns-Artikel Ihrer Sportredaktion in der vergangenen Winterpause...
Tja, so kann man sich täuschen. Herr Favre ist immer noch in Mönchengladbach ... und das sogar bis 2015! - #5 04.07.2012 14:58 von
Mehr als ein starkes Indiz
Die Verpflichtung eines zentralen Stürmers ist mit dem heutigen Tag besiegelt. Wüsste Lucien Favre nicht zu 100%, dass sein Wunschspieler Luuk de Jong sich für Gladbach verpflichten wird, hätte er seinen laufenden nicht verlängert. Die nächste Nachricht soll ausschließlich dem prominenten Neuzugang gehören. Und gut möglich, dass der Verein auf dem Transfermarkt noch einmal aktiv werden wird.
Favres Plan steht: jeder Mannschaftsteil hat seinen abgegrenzten Aufgabenbereich. Unter Favre ist es verpönt, dass sich die Abwehr in unsinnige und kräfteraubende Laufwege im Angriff beteiligt, weil dem Sturm – vor Favres Zeit – die nötige Durchschlagskraft fehlt. Favre sucht junge, talentierte Könner. Die hat er bekommen. Und seine Arbeit wird im fußballverrückten Gladbach richtig eingestuft. Ihm wird jede Unterstützung gegeben. Favre weiß, dass er in Gladbach seinen Malus aus Berliner Zeiten endlich ausradieren kann. Schließlich war es nicht sein Verschulden, sondern dass der Führung von Hertha, Favre nicht in seinen Plänen von gutem Fußball tatkräftig zu unterstützen.
Mit Gladbach hat Favre seine Chance genutzt und von Fehlern aus der Vergangenheit gelernt. Favre wird liefern. Und er wird Erfolg haben. Vielleicht nicht den, der Matthias Sammer so forsch beim FC Bayern vorschwebt. Aber er wird beim nächsten Aufeinandertreffen den Bayern im Vorfeld des Spiels auf Augenhöhe begegnen. Die Spieler werden mit absoluter Berechtigung am letzten Spieltag der Vorrunde und mit großer Selbstverständlichkeit von den Bayern die drei Punkte einfordern. - #6 04.07.2012 15:14 von
- #7 04.07.2012 15:24 von
Werden die Hoffnungen erfüllt
Gerade eingespielt, werden die Stammspieler wieder verkauft. Dantes Weggang wird nur schwer zu kompensieren sein, und der Abgang von Marco Reuss bleibt sowieso nicht zu verkraften! Ich bin gespannt, ob es Favre gelingt, in der oberen Tabellenhälfte mit einer neuen Mannschaft mit zuspielen. Als erstes wird der Gegner Düsseldorf abgefertigt werden, da bin ich mir sicher.
- #8 04.07.2012 15:58 von
- #9 04.07.2012 15:58 von
mannomann
Was für ein "mutiger" Tipp, wenn man bedenkt dass ein Champions-League-Qualifikant gegen einen So-Gerade-Eben-Aufsteiger spielt. Noch dazu vor leeren Rängen.
Auch wenn das einige schon wieder anders sehen, realistischerweise wird man sich in Düsseldorf nicht an den beiden Borussias, den Schalkern oder dem kleinen FCB orientieren. Von mir aus kann Fortuna am zweiten Spieltag mit 2:1 "abgefertigt" werden. Hauptsache am Ende hat sie mindestens 3 Mannschaften hinter sich gelassen - viel mehr kann man nicht erwarten, mehr muss aber auch gar nicht sein ...
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