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Gladbach in der Krise: "Druck, Druck, Druck"

Getty ImagesWieder auswärts verloren, wieder eine Klatsche bekommen: Nach der Pleite in Bremen ist die Stimmung bei Borussia Mönchengladbach mies. Das Überraschungsteam der vergangenen Saison ist noch immer auf der Suche nach dem richtigen System - ein Versäumnis des Trainers.

http://www.spiegel.de/sport/fussball...-a-862534.html
  1. #1

    Zitat von kritilligenz Beitrag anzeigen
    Damit ist klar: Favre wechselt nicht zu den Bayern!
    Wäre mir recht, von Slomka halte ich ohnehin mehr, aktuell würde es mich aber auch nicht wundern, wenn Heynckes noch ein Jahr dranhängt, irgendwie scheint mir der Trainermarkt grade recht leer zu sein.
  2. #2

    lange Wege

    Favre läßt immer durch die Mitte spielen. Immer gleiches System. Da wir einer angespielt, der abtropfen lassen soll, und dann ist der Ball im klein-klein Spiel weg. Vielleicht sollte er mehr über die Außen kommen lassen und dnan mit Flanken nach innen oder hinten. Dann bekommt auch deJong seine Bälle.

    Vielleicht sollte er auch einsehen, das Xhaka es nicht packt.
  3. #3

    optional

    Wenn Favre recht hat und Xhaka und de Jong sich erst noch an die Buli gewöhnen müssen, kann er sie nicht spielen lassen. Dasselbe gilt für Dominquez. Die drei sind gegenwärtig keine Verstärkung; man sollte ihnen Zeit geben wir sie Martinez in München erhalten hat. Bis dahin sollte ein System gefunden werden, das dem erfolgreichen möglichst nahe kommt: Hanke für de Jong; Hermann auf die Reus-Position, ggf. im Wechsel je nach Tagesform mit Mlapa oder Hrgota. Jantschke neben Nordtveit auf die 6 und Wendt oder Zimmermann hinten rechts. Die IV bilden Stranzl und Brouwers. Wenn die 6er vernünftig verteidigen sind die beiden gut. Standards sind vergangene Saison - auch ohne Dante - kein Thema gewesen.
    Das alles würde zwar bedeuten, die neuen und womöglich sogar Eberl zu desavouieren; es hilft aber alles nichts. Gladbach steht fast da, wo Favre übernommen hat. Mit denselben Mitteln (Abwehr,Abwehr, Abwehr) wie damals kann er jetzt wieder loslegen, leider.
    Das Team braucht Führung. Hanke kann das, Xhaka hat offenkundig noch nicht das Standing. Die nächsten, die es hätten, wären Jantschke und Nordtveit.
    Man muß sich wohl von allen Hoffnungen, an die gute Platzierung, anknüpfen zu können verabschieden und erst einmal wieder Sicherheit gewinnen. Eigentlich sollte Favre das gelingen - wem sonst?
  4. #4

    wette das..

    ..Favre der erste Trainer ist, der in dieser Saison entlassen wird. Der schafft mal ein "one hit wonder" und dann ist Feierabend, siehe Herta BSC Berlin.
  5. #5

    Unterschätzt

    Es gibt viele Punkte die man kritisch Hinterfragen kann.
    Man hatte viel Zeit gehabt um sich ernsthafte Gedanken zu der Nachfolge von Reus, Neustädter und Dante zu machen. Es war klar gewesen, dass es sehr sehr wichtige Spieler waren und dann muss ich "gestandene" Profis holen und nicht Spieler, die noch sehr viel Zeit benötigen. Diese Zeit hat man eben nicht.
    Des Weiteren hatte man ebenfalls genug Zeit gehabt, um sich um das Spielsystem zu kümmern. Es kann doch nicht sein, dass man nach 12 Spielen immer noch nach dem richtigen System sucht?
    Das es nur an Favre liegt ist ebenfalls zu einfach und nicht richtig. Er hat es doch vorletztes Jahr auch geschafft innerhalb kürzester Zeit ein Team zu bilden. Warum jetzt nicht?
    Ansonsten muss ich mich Fragen, warum Gladbach soviel Wert auf Charakterspieler legt und dann einen Xhaka kauft. (siehe Interview in der Schweiz)
    Klar die Verantwortlichen müssen sich einige Fragen gefallen lassen, aber es ist eben nicht immer so einfach wie viele es glauben.
  6. #6

    Zitat von rangifer Beitrag anzeigen
    ..Favre der erste Trainer ist, der in dieser Saison entlassen wird. Der schafft mal ein "one hit wonder" und dann ist Feierabend, siehe Herta BSC Berlin.
    Ich glaube das Problem bei Favre ist einfach, dass er durch seine Leistungen einfach zu hohe Erwartungen schafft. Seinen wir doch mal ehrlich: Wenn Gladbach letzte Saison auch nur einen einstelligen Tabellenplatz geschafft hätte, dann wären auch alle schon in Jubel ausgebrochen. Verumutlich würde dann auch keiner etwas über den momentanen Tabellenplatz sagen.Nun hat Gladbach aber eine phänomenale Hinrude und eine sehr gute Rückrunde gespielt.

    Die Mannschaft ist von ihrer Qualität her sicherlich kein Abstiegskandidat, aber auch kein sicherer Kandidat für die internationalen Plätze.

    Also steht da nun eine Mannschaft, die sich nach mehreren Abgängen erst finden muss. Klar: Favres Systemumstellungen sind komisch. Klar: Man fragt sich, ob die Neuzugänge wirklich die Millionen wert waren.

    Aber vor allem wäre es das Beste, wenn man sich in Gladbach von überzogenen Erwartungen verabschiedet und einfach mal anfangen würde sich zu beruhigen. Dann kann es mit guter, kontinuierlicher Arbeit auch schnell wieder nach oben gehen.
  7. #7

    Favre-Bashing !

    Favres Kritiker hier im Forum sind - inclusive des Autors des SPON-Artikels - kaum ersnst zu nehmen.
    MG sollte sich von solchen zweifelhaften Experten nicht aus der Ruhe bringen lassen. Favres Nerven sind - wie wir aus Berlin wissen - nicht gerade Drahtseile.
    Die Vereinsführung sollte ihm deshalb uneingeschränkt das Vertrauen aussprechen. Er ist einer der besten Trainer der Bundesliga, und seit Jahren der beste Mann auf dem Bökelberg! Und das wird sich auch bald wieder erweisen !
  8. #8

    Zitat von anonym Beitrag anzeigen
    Das es nur an Favre liegt ist ebenfalls zu einfach und nicht richtig. Er hat es doch vorletztes Jahr auch geschafft innerhalb kürzester Zeit ein Team zu bilden. Warum jetzt nicht?
    Weil der Mann ein hervorragender Angestellter für einen eng umrissenen Aufgabenbereich aber ein schlechter Chef ist. Als Übungsleiter und Taktiker gehört er zur Spitzenklasse in der Liga und kann deswegen aus einer einigermassen sinnvoll zusammengestellten Mannschaft sehr viel herausholen, aber ihm geht jegliche strategische Planungsfähigkeit ab und er ist auch nicht gerade ein Kommunikationstalent. Wenn nach der Überraschungssaison sein Einluss im Verein wächst, kommen dann eben hanebüchene Personalentscheidungen ( Wichniarek in Berlin, gleiche Stürmertypen in Gladbach, usw. ) dabei heraus und während sportlich eh schon nicht so praller Phasen wirkt das ständige Schlechtreden der Mannschaft durch den Trainer als Brandverstärker.

    Bezüglich beider Aspekte soll beim FC Zürich wohl der damalige Manager Bickel die Scherben weggeräumt und Favre wenn nötig auf die Finger geklopft haben, Michael Preetz und Max Eberl waren bzw. sind in ihren Vereinen aufgrund der jeweiligen Vorgeschichte aber in einer schwachen Position und konnten/können das nicht leisten.
  9. #9

    kone hat Recht

    Favre wird das schon machen. Aber das niemand so richtig die 6-er Position spielen kann, auch nicht Xhaka, ist komisch.


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